Unsere erste längere Tour mit „Maus“ nach Kroatien
Anfang bis Mitte September ging es für uns mit unserer „Maus“, dem Mazda 6e, zum ersten Mal auf eine längere Reise nach Kroatien. Vorher habe ich mich natürlich ziemlich intensiv vorbereitet: Wo stehen Ladesäulen, welche Anbieter gibt es auf der Strecke und wo kann man zuverlässig schnell laden? Besonders wichtig war für mich auch die Frage, ob ich an Tesla-Superchargern laden kann. Die Rückmeldungen dazu waren sehr positiv – und deshalb habe ich die Tesla-Stationen auch fest in unsere Planung aufgenommen.
Auf der gesamten Strecke habe ich möglichst Schnelllader ab 250 kW ausgesucht. Gerade bei Tesla war ich wirklich überrascht: Das Laden ging so schnell, dass ich nicht einmal in Ruhe kurz zu McDonald’s auf die Toilette gehen konnte – in der Zwischenzeit war „Maus“ praktisch schon wieder voll. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Das hat mich wirklich beeindruckt.
In Kroatien haben wir zunächst in Slowenien geladen. Danach dachte ich mir: „Das reicht gut, wir kommen locker bis Krk.“ Dort kam dann allerdings die erste kleine Überraschung. Die Schnellladesäule, die ich ansteuern wollte, funktionierte überhaupt nicht. Ich habe es mit mehreren Möglichkeiten versucht: über die App, mit der EnBW-App, mit der Mazda-App und auch direkt mit Karte – nichts ging.
Zum Glück gab es bei Kaufland eine funktionierende Lademöglichkeit. Wir sind in Ruhe einkaufen gegangen, und nach etwa einer halben Stunde war das Auto wieder voll. So kann Laden im Urlaub natürlich auch funktionieren: Keine Wartezeit, weil man die Zeit einfach sinnvoll nutzt.
Auf der Rückfahrt wollte ich „Maus“ dann noch einmal etwas genauer testen. Wir sind bewusst über einen Pass gefahren, weil ich wissen wollte, wie sich der Mazda 6e dort fährt und wie sich der Verbrauch entwickelt. Vom Fahrgefühl her hat er alles problemlos mitgemacht. Beim Verbrauch bin ich allerdings etwas ratlos: Bei mir werden fast immer ungefähr 16 kWh angezeigt – egal ob Passstraße, Autobahn, schneller oder langsamer gefahren. Vielleicht stimmt die Anzeige bei mir nicht ganz, oder der Wagen ist einfach erstaunlich konstant. Ich werde das auf jeden Fall weiter beobachten.
Eine weitere kleine Herausforderung gab es in Österreich, in Mautern. Dort wollte ich laden, aber zunächst ging gar nichts – und natürlich war es auch noch ein Sonntag. Das hätte wirklich ungünstig werden können, wenn wir hätten weiterfahren müssen, um die nächste Säule zu erreichen. Wir hatten aber Glück: Der Besitzer war zufällig erreichbar und hat die Säulen neu gestartet. Danach ging es sofort wieder – einmal neu gestartet und zack, das Laden lief.
Unterm Strich war die Fahrt nach Kroatien für uns eine sehr gute Erfahrung. Bis auf einzelne Säulen, die nicht funktioniert haben, gab es keine wirklichen Probleme. Das Auto hat die Strecke, die Autobahn, die Passstraßen und den Alltag im Urlaub problemlos mitgemacht. Die Vorbereitung mit verschiedenen Lade-Apps und einem Plan B für Ladestopps war auf jeden Fall hilfreich.
Nächste Woche geht es für uns nach Italien. „Maus“ wird also weiter auf Herz und Nieren geprüft – ich bin gespannt, wie die Ladeerfahrungen dort aussehen werden. 🚗⚡🐭