Hallo Mazda 6e -Fahrer,
ich habe schon an verschiedenen Stellen im Forum über Ladegeschwindigkeit und Batterieheizen berichtet.
Am Donnerstag und Freitag war ich im Süden Deutschlands unterwgs. Die Fahrstrecke der Hinfahrt betrug 420km.
nach 235km fuhr ich mit 22% an eine EnBW- 300 KW Ladesäule zum Laden. Ladeleistung 55,7KW. Dies hängt aber nicht von der Batterie ab, sondern vom Ladedienstleister, der in der kalten Jahreszeit die Leistung dramatisch drosselt.
Dramatisch wurde die Ladeleistung, als neben mir eine Audi koppelte, ich hatte dann eine Ladeleistung von 27,5kW am
Schnellader!!! Nach 28 Minuten (16,8kW) Ladezeit hatte ich eine Reichweite von 100 km erreicht, abgekoppelt und weitergefahren.
An einer 50km entfernten Ladesäule von N-ergie konnte ich dann mit 115kW laden, bis dort ein Mercedes sich anstöpselte. Ich lud dann mit 66,5kW (Akkustand 64%), während der Stern mit 33,8kW (48%) lud. So schlecht, wie berichtet lädt der Mazda also nicht, wenn ausreichend Strom geliefert wird.
Wieder zu Hause zurück, habe ich an einer 150kW EnBW-Ladesäule mit 125kW geladen, während einer Skoda Eniaq an der 300kW- Säule nur mit 86kW geladen wurde.
Als nachteilig hat sich die Wahl der Ladesäulen innerhalb der Route erwiesen. Mehrfach wurden Ladepunkte in die Route übernommen, die über 10km weit ab der Autobahn lagen. Dies kannte ich vom BMWi4 nicht. Dort wurden in der Regel Ladeparks oder Autohöfe direkt an einer Autobahnabfahrt gewählt. Dies sollte bei Mazda also auch besser gehen.