Beiträge von JackRem

    Ernielupo Ja, die Autopreise bei uns im Norden sind allgemein höher als z.B. in NRW. Wahrscheinlich deswegen, weil die nicht so auf Masse bestellen können und weil viele vielleicht auch nicht die weiten Strecken fahren wollen, um sich ein anderes Auto zu kaufen. Auch die Hyundai IONIQs sind hier wesentlich teurer. Hab auch bis jetzt noch nie meine Autos bei mir in der Nähe gekauft, meistens eher die Ecke Bremen-Stade-Hamburg.


    Ich hab mir eben die Seite von Flothkötter angesehen. Da stehen einige für unter 39.000. Wenn man dann noch die Fördersumme abzieht, sieht das preislich sehr interessant aus. Sind aber fast alle Takumi+ und keiner in Polymetal. Da werde ich wohl eher einen bestellen müssen.


    Wovon ich abraten kann sind W+K in Kamen, nahe Dortmund. Ich war da mal, um mir einen Mazda 3 Fastback anzusehen. Drei Stunden Autofahrt. Als ich ankam, stand der Wagen auch schon bereit, entsprach aber nicht den Bildern oder der Beschreibung. Kratzer und Steinschläge an den rechten Kotflügeln vorne und hinten. Und er war als NIchtraucher-Fahrzeug inseriert. Ich steige ein und als Nichtraucher nimmt man den Geruch sofort war und ich habe braune Flecken am Dachhimmel gesehen. Und der junge Verkäufer dort, der Sohn des Chefs - seine ganze Körpersprache hat mir gesagt: Er will nicht dort sein, er hat null Bock. Er sitzt dort nur, weil Papi ein Autohaus führt. Und für mein Auto wollte er mir 9000 Euro geben. Die Begründung war abenteuerlich: Ein Diesel ohne Navi passe für ihn nicht zusammen.

    Ich hab auch schon bei Mobile.de gesehen, dass Flothkötter im Vergleich zu anderen Mazda-Händlern günstiger ist. Ich weiß nicht ganz, ob mein Händler in Aurich da mithalten kann. Vor Ausrufung der neuen E-Auto-Förderung meinte der Chef zu mir, wenn man eine Tageszulassung oder einen Vorführer daraus machen würde, dann wären es für mich 38.000 €. Dann würden die zwar nichts daran verdienen, aber auch nichts verlieren, zumindest beim Verkauf. Nun war ich vor zwei Wochen dort, weil der andere Verkäufer dort sagte, dass Mazda eine kleine Aktion gestartet hat und einen Nachlass von 2,5 % gewährt, hauptsächlich für Leasing, weil Mazda jetzt auch wohl mehr Leasing-Kunden gewinnen möchte, um nach drei Jahren wieder neuere Fahrzeuge wieder an diese zu verkaufen. Ich kann mir vorstellen, dass es bei Mazda vielleicht auch bald eine Loyalisierungsprämie geben könnte, ähnlich wie Cupra das gemacht hat.

    Ab jetzt nehme ich Wetten an. Kommt das Update noch bevor die ersten Besitzer ein Jahr lang mit den Problemen leben müssen? 😂🤣


    Ich habe mich nun damit abgefunden, dass vorerst keine Fehlerbehebung geben wird. Mal sehen was andere Marken beim nächsten Auto so drauf haben.

    Tatsächlich mache ich meinen Kauf des 6e davon abhängig, wie gut Mazda das Thema Software drauf hat. Bis jetzt würde ich mich noch zurück halten. Aber beeilen sollten sie sich dennoch. Der ID Polo könnte nämlich auch interessant werden, auch wenn es von der Größe her ein anderes Fahrzeug ist. Aber die Specs sind recht ähnlich. Und mittlerweile hat VW das Thema Software recht gut unter Kontrolle.

    Hat einer von euch eine Ahnung, warum dieser beschädigte 6e nicht vom Händler repariert wird und schon für Export/Gewerbe freigegeben ist? Es handelt sich lediglich um Scheinwerfer und Frontstoßstange, nichts außergewöhnliches.


    https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=439662992&isSearchRequest=true&ms=16800%3B69%3B%3B&od=up&ref=srp&refId=bac5d0a0-4048-19e3-ddc1-f2adb0289af7&s=Car&sb=p&searchId=bac5d0a0-4048-19e3-ddc1-f2adb0289af7&vc=Car

    ach jo.


    es ist immer das gleiche.


    haste was neues, kommt drei tage später das gleiche in toller auf den markt.

    Ja gut, dass ist aber bei neuen Modellen nichts ungewöhnliches. Aber wie gesagt: Es kommt auf die Verfügbarkeit an. Da der CX-6e ein SUV ist, was die allermeisten Käufer ja sowieso bevorzugen und es ein sehr schickes Design ist, wird der wahrscheinlich weg gehen wie warme Semmel, dass dann vielleicht die 78 kWh Batterie dem CX-6e Vorrang geben werden.

    Es wird gemunkelt, dass die 78 kWh Batterie aus dem CX-6e, mitte 2026 (ich gehe vom Modelljahr 2027 aus) Einzug in den 6e bekommen könnte, je nachdem wie die Verfügbarkeit sein wird. Dies wurde zumindest für den australischen Markt bestätigt. Für den europäischen Markt besteht diese Meldung inoffiziell, von Mazda Dänemark:


    https://www.reddit.com/r/Mazda…lfp_battery_for_mazda_6e/


    Ich kann mir vorstellen, dass die NMC-Batterie dann wahrscheinlich komplett aus dem Programm verschwinden wird, wie es auch anscheinend beim CX-6e keine weitere Option geben wird.

    Ein dauerhafter Darkmode für die Tachoeinheit sowie im zentralen Display, unabhängig vom Tageslicht, wäre noch ganz schön. Dann wäre es wie bei den andere Mazda-Modellen, wo immer alles dunkel ist.

    Nachdem mich für mein letztes, quasi deutsches Auto, der Hersteller doppelt so viel kassiert hat und danach mich bei Problemen und Service wie Dreck behandelt hat, habe ich absolut kein Mitleid mit dieser Industrie wenn ich mir stattdessen ein Auto kaufe das mir gefällt aber aus China kommt. Und es ist mir egal wenn die Chinesen mich ausspionieren, die Deutschen Finanzbehörden wissen viel mehr über mich.

    Die Arroganz der deutschen Autoindustrie muss ja auch endlich Konsequenzen haben, siehe was sie vor zehn Jahren über Tesla gesagt haben, wie sie über Tesla oder Chinesen gelacht haben. Nur um uns später abzuzocken und für Produkte die wenig innovativ sind das doppelte verlangt.


    Und an einen Krieg oder Krise zwischen China und Europa glaube ich nicht. Die Chinesen sind da schon sehr pragmatisch und ein Konflikt ist nicht in ihrer Interesse. Nicht wie mit Russland, mit einem Land das außer Gas nichts anzubieten hat. China will schon an Europa verkaufen.

    Ich kann dich sehr gut verstehen. An einigen Tagen denke ich genauso wie du. Und in meiner Umgebung arbeiten einige Leute im VW-Werk in Emden, wo der ID.7 gebaut wird. Deshalb wird einem immer so indirekt mitgegeben, wie wichtig das Werk für uns ist, gesamt wirtschaftlich gesehen. Aber alle hier wissen, dass die sich am Band nicht wirklich kaputt arbeiten (darüber wird schon gewitzelt, selbst in meiner Familie, wo einige bei VW arbeiten bzw. arbeitet haben), teilweise sogar nichts tun, vielleicht mal einen Knopf drücken oder eine Schraube fest drehen. Das denke ich mir nicht aus, dass geben die teilweise sogar selber zu, dass da kaum gearbeitet wird. Und dann muss man sich nicht wundern, warum die Autos einfach viel zu teuer sind.


    Wo mir einmal echt der Kragen geplatzt ist, als es letztes Jahr darum ging, dass bei VW tausende Stellen gestrichen werden sollen, weil sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Dabei kamen dann Fernsehteams aus ganz Deutschland um davon zu berichten und dann sieht man protestierende VW-Bandarbeiter, die 7 % mehr Lohn einfordern. Da habe ich mich gefragt, ob die den Ernst der Lage nicht so ganz begriffen haben. Und habe ich begriffen, es ist nicht das Management, das Fehler macht. Auch die Betriebsräte dort und das Personal am Band hat Probleme und scheinbar auch Realitätsverluste.

    Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich mehr mit chinesischen oder allgemeinen asiatischen Autos mehr befasst habe: Dass deutsche Automobil-Konzerne denken, dass sie die besten Produkte bauen, unantastbar sind, egal wie viel Mist man gebaut und immer Rückendeckung bekommen hat, von der Gesellschafft, Käufern und besonders der Politik. Die deutschen Hersteller sind vielleicht besser in der Fahrwerksentwicklung oder eher so bei den Kleinigkeiten, die einem so auffallen beim Fahren, wenn ich jetzt z.B. meine Erfahrungen zwischen BMW i4 und dem Mazda 6e vergleiche. Aber sind diese leicht besseren Eigenschaften der Unterschied von mehreren 10.000den Euro wert? Rational betrachtet: Ganz klares nein. Hauptsächlich zahlt man mehr wegen der Marke und dem Ruf, die beide geschädigt sind und dass dann eher Fahrzeuge für Leute, die nicht auf das Kleingeld achten müssen und markentreu (vielleicht sogar Fanboys?) sind.


    Klar, fast alles kommt heute aus China, das mir bewusst. Mir ging es aber jetzt speziell um ein nagelneues Produkt, dass über 35k kostet und mit Software-Updates gepflegt werden muss, wo man eine Art Planungssicherheit braucht und nicht um 2€ Produkt von Temu. Deutsche fahren ihre Autos länger als Chinesen, deswegen ist die Beziehung zu den Autos auch ganz anders. Das möchte ich noch einmal verdeutlichen.