Hmmm…ich war im Dezember zum Ausprobieren bei einer DC-Säule und habe dort von 13 % auf 63 % geladen. Nachdem das ganz gut geklappt hat und ich es ja nur ausprobieren wollte bin ich dann nach Hause gefahren und habe dort gleich an unserer Wallbox weitergeladen bis auf 100 %. Geladen hat mein Wagen dann ganz normal so mit ca. 9,5 kW.
Kann es vielleicht sein, dass du das Auto nicht abgesperrt hattest? Denn dann reduziert es automatisch die Ladeleistung und zwar so lange, bis es es wieder versperrt wird. Deine angegebenen 3 kW würden zu so einer Situation passen.
Unsere Ladeerfahrungen scheinen - unter Bezugnahme auf die Posts hier im Forum zum Thema DC-Laden - doch sehr unterschiedlich zu sein.
Ich habe im November bislang 1x an einer 50 kW-Säule geladen, da schaffte Pearl 49 kW bei ca. 50 % Restakku beim Anstecken. Er stand davor den ganzen Tag draußen, die Fahrt bis zur Säule betrug ca. 5 km (ohne das Ansteuern der Säule übers Navi).
Dann habe ich im Dezember nochmals einen „richtigen“ Schnellader ausprobiert - siehe mein Zitat oben - das war eine 400-er Säule. Die Batterie muss auch da relativ „kalt“ gewesen sein, weil ich den Wagen zuvor nicht bewegt hatte und direkt von daheim die 2 km zur Säule fuhr (wieder ohne Navi). Ich muss aber dazusagen, dass ich daheim in unserer Garage parke und es dort ca. 15° hat, was bestimmt auch eine Rolle spielt. Jedenfalls hat Pearl am 400-er Lader (der 2. Ladepunkt der Säule war nicht besetzt) mit 95 kW gestartet (bei 13 %) und blieb dann auch bei der Leistung bis ich den Ladevorgang beendete (bei 63 %). Ich fand die Leistung unter den gegebenen Bedingungen in Ordnung, mit mehr hätte ich aber auch gut leben können. 😄
Naja, weil das mit dem Laden ein einziges Mysterium zu sein scheint habe ich bei Mazda mal nachgefragt, ob die Bordelektronik im 6e erkennen kann, dass die Batterie beim DC-Laden automatisch wärmer wird und ob sie überhaupt die Ladeleistung dahingehend anpassen kann bzw. warum diese erst nach dem Ab- und Wiederanstecken (wie hier im Forum schon öfter geschildert) nach 10 minütigem Ladevorgang die Ladeleistung an den nun wärmeren Akku anpasst.
Die Antwort deckt sich mit euren Erfahrungen: Dass der Mazda 6e nach dem erneutem Anstecken schneller lädt liege an der Software-Steuerung. Beim ersten Anstecken erkenne der Wagen eine zu kalte Batterie und wähle daher aus Sicherheitsgründen eine konservative Ladekurve. Da während den ersten 10 Minuten durch den Ladestrom Wärme erzeugt wird hebe diese die Zelltemperatur an. Erst durch erneutes Anstecken lese die Bordelektronik die nun höhere Temperatur ein, welche erst dann eine höhere Ladeleistung freigebe.
Ob angedacht ist, das seitens Mazda zu ändern, weiß ich nicht, diese Frage blieb unbeantwortet. 🤷♀️
Wer im Winter schneller DC laden will muss daher - laut Mazda - den „Umweg“ über das Ab- und Wiederanstecken nach kurzer Ladedauer in Kauf nehmen .