Wenn ich richtig erinnere hattest du doch bei Verti abgeschlossen, oder? Berichte bitte dann mal wie es ausging.
Mache ich. Werde morgen erstmal beim Händler anrufen, ob der Gutachter schon da war. Gehört habe ich bislang nichts.
Wenn ich richtig erinnere hattest du doch bei Verti abgeschlossen, oder? Berichte bitte dann mal wie es ausging.
Mache ich. Werde morgen erstmal beim Händler anrufen, ob der Gutachter schon da war. Gehört habe ich bislang nichts.
Hallo zusammen,
war jetzt eine Woche beruflich unterwegs und komme erst jetzt dazu, hier alles nachzulesen. Danke nochmals für die Anteilnahme und Berichte von euren Erlebnissen, ob positiv oder negativ.
Insgesamt scheinen mir die Systeme bei Mazda noch unausgereift/unbalanciert zu sein. Es gibt Situationen, in denen es eine Gefahr sieht, wo keine ist (besser so) oder eben zu zögerlich reagiert. Das hat auch wenig mit Geld und S-Klasse zu tun, wenn andere Hersteller das für den Preis oder billiger bzw. schon vor 10 Jahren hinbekommen haben. Der Bremsweg des 6e ist in der Tat gut, das hatte ich vorher auch schon gemerkt. Und gerade deswegen.
Nochmal die Fakten zur konkreten Situation:
Mazda 6e in Serienausstattung, Michelin Sommerreifen, keine vier Wochen alt. Alle Assistenzsysteme eingeschaltet.
Kolonnenverkehr auf der Autobahn, 100km/h Geschwindigkeitsbegrenzung, ACC entsprechend eingestellt. Abstand zum Vordermann üblicher ACC Abstand. Gefühlt völlig normale Situation. Beste Bedingungen, trocken, Sonnenschein von der Seite, ca. 12 Grad. Ich war nicht abgelenkt, Blick auf die Straße.
Vordermann bremst, erst deutlich, aber noch nicht dramatisch, geht dann in eine Vollbremsung über.
Mein subjektiver Eindruck: ACC des 6e hätte von Anfang an deutlicher verzögern können und müssen. Als die Vollbremsung des Vordermanns (mir) klar wurde und ich den Entschluss zum Eingreifen gefasst habe, piepte auch der 6e. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl, dass der 6e in dem Moment bereits eine Vollbremsung eingeleitet hätte. Erst als ich selbst mit voller Kraft auf die Bremse trat, gab es gefühlt auch maximale Verzögerung. Bitte beachten: wir sprechen hier von Sekundenbruchteilen, und bis der Körper den Entschluss des Gehirns zur Vollbremsung umgesetzt hat, vergeht auch wertvolle Zeit. Wie gesagt, meine subjektive Wahrnehmung der Situation.
Da der Vordermann nicht gegen eine Betonwand gefahren ist und entsprechend Abstand bestand, hätte ein Bremsweg von rund 34 Metern von 100 auf 0 reichen müssen, wenn man von 100km/h ausgeht. Schneller waren wir definitiv nicht, eher drunter.
Kleine Rechnung: Bremsweg Vordermann 30m + Abstand 25m = 55m für Reaktion und Bremsung. Bremsweg Vordermann und Abstand bewusst zu kurz gewählt. Bleiben 21 Meter für Reaktion bei 34 Metern eigenem Bremsweg. Als menschlicher Fahrer nicht machbar (ca. 2 Sekunden Reaktionszeit = über 55 Meter bei 100km/h). Das ist der Grund, warum es immer wieder zu Auffahrunfällen kommt. Anders elektronische Systeme, die in einer Sekunde viel mehr erkennen und Aktionen einleiten können. Beziehungsweise könnten. Und das ist das unrealistische Szenario mit superduper Bremsweg des Vordermanns. Die Realität sah deutlich gnädiger aus.
Die Hinterfrau sagte, sie sei heilfroh gewesen, es gerade noch geschafft zu haben. Der Polizist meinte, dass man im Kolonnenverkehr als Mensch kaum eine Chance habe, weswegen es auch relativ viele solcher Unfälle gäbe. Selber fahren ist also auch nicht unbedingt die bessere Option. Bei Mazda aber vielleicht schon.
Ich warte jetzt auf das Gutachten, gehe aber aufgrund der Schäden eher von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus Sicht des Versicherers aus, der laut Händler bei etwa 60% des Neupreises läge. Der Wagen geht dann in die Verwertung, die Versicherung zahlt einen neuen. Ob es wieder ein 6e wird? Weiß ich noch nicht. Hängt von der Regulierung durch die Versicherung ab und was die Alternativen wären.
Danke für eure Anteilnahme.
Dass die Systeme Grenzen haben und ich deswegen juristisch weiterhin verantwortlich bin, hatte ich ja schon geschrieben. Auch, dass damit primär schwere Verletzungen verhindert werden sollen, statt den kompletten Unfall, ist bekannt. Hat insoweit ja auch funktioniert. Andererseits scheint es durchaus seit über 10 Jahren andere Hersteller und Systeme zu geben, die da deutlich mehr können. Mazda scheint da im Tabellenkeller zu spielen.
Danke Latot73 fürs Nachschauen. Dann ist das aber die ganz einfache Lösung, die unter Umständen zu einem unverhältnismäßig hohen Schaden führt. Mit einem Freund, der in der Automobilentwicklung tätig ist und Crashtests durchgeführt hat, war das schon vor 20 Jahren Thema. Was löst wann unter Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten aus. Andere Hersteller agieren da wohl sensibler. Treibt ja auch die Versicherungsprämie.
Dass der Schaden am Kindersitz eingetreten ist, kann auch daran gelegen haben, dass er gerade nicht belegt war. Mit Kind wäre die Gurtführung und die Krafteinwirkung auf die Gurtführung eine andere. Der Sitz ist ansonsten gut getestet, was die Crashsicherheit angeht, deswegen hatte ich die ja.
Hallo zusammen,
nach nicht mal vier Wochen und 1650km gehen mein 6e und ich aller Voraussicht nach getrennte Wege. Ich hatte am Donnerstag einen Auffahrunfall, der wohl zu einem wirtschaftlichen Totalschaden am 6e führt. Alle Beteiligten sind zum Glück unverletzt geblieben.
Was ist passiert (meine subjektive Wahrnehmung):
Ich war auf meiner Pendelstrecke auf der Autobahn, es war der übliche Kolonnenverkehr. Tempolimit lag bei 100km/h, der Tempomat war entsprechend eingestellt. Alle möglichen Helferlein waren eingeschaltet. Der Abstandstempomat (ACC) hielt den Abstand zum Vordermann im üblichen Rahmen, alles sah normal aus. Also keine ungewöhnliche Situation, keine besonders enge Situation, eben normaler Berufsverkehr. Ich war auch vollständig aufmerksam, nicht durch Radio oder Navi abgelenkt. Gefahrene Geschwindigkeit lag vermutlich zwischen 80 und 100km/h, das weiß ich nicht mehr.
Plötzlich verzögerte der Vordermann und ging dann in eine Vollbremsung über aufgrund einer Verkehrssituation vor ihm, die ich nicht sehen konnte. Die Bremsung sah anfangs auch normal aus, ACC hat wohl auch moderat mitverzögert. Dann allerdings nicht mehr ausreichend, als die Bremsung des Vordermanns stärker wurde. Bis ich das realisiert und das Fahrzeug mit einer Vollbremsung übernommen habe, war es bereits zu spät und ich bin dem Vordermann aufgefahren.
Dies war nach meiner Meinung exakt die Standardsituation, bei der ACC und der Notbremsassistent einen Unfall hätten verhindern sollen. Genau deswegen hat die EU ACC und Notbremsassistent bei Neufahrzeugen verpflichtend gemacht, um diese klassischen Auffahrunfälle zu verhindern. Und genau das hat in einer Standardsituation nicht geklappt.
Mein Fehler war, den Bruchteil einer Sekunde zu lang auf die Systeme vertraut zu haben, bis ich selbst die Vollbremsung eingeleitet habe. Dazu beigetragen hat, dass die Situation anfangs ganz normal und nicht kritisch aussah (ausreichend Abstand, zunächst keine dramatische Verzögerung des Vordermannes). Wäre ich voll manuell gefahren, wäre es vermutlich nicht zum Unfall gekommen, weil ich den Fuß dann schon auf der Bremse gehabt hätte.
Das spricht aber nicht grundsätzlich gegen diese Systeme. Denn mein Insignia von 2014 als auch mein VW-Bus von 2018 konnten mit solchen Situationen umgehen und haben schon die Vollbremsung eingeleitet, bevor ich selbst überhaupt reagiert hatte (ich erinnere mindestens ein Mal, wodurch dadurch ein Unfall verhindert wurde). Deswegen hatte ich auch ein relativ hohes Vertrauen in die Systeme. In Bezug auf den 6e habe ich dieses jetzt nicht mehr.
Der Aufprall war subjektiv gar nicht so heftig und ich hatte lediglich die letzten zwei Tage so etwas wie Muskelkater im rechten Bein und Po/Hüfte wegen der Vollbremsung beim Aufprall. Der Sachschaden ist allerdings immens:
Mazda, ich habe Fragen:
Meine Empfehlung an euch wäre, in ansatzweise kritischen Situationen immer selbst und früh zu bremsen. Die Systeme (ACC und Notbremsassistent) sind meiner Meinung nach derzeit nicht zuverlässig.
Ich habe heute die Mail von Mazda zum Händlerfeedback bekommen. Die Gelegenheit habe ich unter dem Punkt "Was wollen Sie uns sonst noch mitteilen" wie folgt genutzt:
"Die Bewertung von "nur" 8 bei Frage 15. [Anm: "Würden Sie Mazda als Marke weiterempfehlen"] resultiert aus der schlechten Software des 6e. Aktuelle Käufer sind offenbar Beta-Tester. Hier muss DRINGEND nachgebessert werden.
1. Das Radio und Audiosystem ist schlicht nicht funktional und mangelhaft. Sender werden bei jedem Einschalten neu gesucht, Favoriten sind nicht sichtbar oder lassen sich nicht anwählen. Wenn das Radio überhaupt mal spielt, was selten oder erst nach einigen Minuten der Fall ist! Oder nur mit Sendern, die ich gar nicht hören will. Dafür, dass Sony auf den Lautsprechern steht, klingt es eher bescheiden. Dreiband-Equalizer ist 1990 und die Soundprogramme mit Hall gehören abstellbar. Stattdessen 7- bis 10 Band-EQ (noch besser parametrisch), einfach mal bei Fiio in der App gucken, wie das geht.
2. Keyless Go geht mal und manchmal auch nicht. Meistens nicht, wenn die Kofferraumklappe noch zufährt und man sich entfernt. Eigentlich ein Standardszenario.
3. Reichweitenanzeige und Batteriestatus fallen unter 20% rapide und plötzlich. Hier muss das BMS nachjustiert werden.
4. Steuerung Tempomat und Intelligent Drive muss einfacher werden. Möglichkeit der Belegung der Sterntasten mit Tempomatfunktionen zum Beispiel. Generell muss das System besser werden, um 2026 noch zeitgemäß zu sein.
5. Menüführung mit kryptischen Begriffen muss durch eine saubere Übersetzung ersetzt werden.
6. Und noch viele andere Groß- und Kleinigkeiten, die sich alle in den einschlägigen Foren nachlesen lassen."
Der Händler hat von mir ehrlich verdiente sehr gute Bewertungen bekommen und da es an Mazda und den Händler geht, kann man an den Mazda-spezifischen Punkten auch mal Themen adressieren. ![]()
Wer aus Fahrspaß, sich pro Elektro entscheidet, entscheidet sich im Rahmen von Preis-Leistung absolut richtig!
Wer sich aus ökologischen Gründen für Elektro entscheidet, hat sich nicht viel mit der Wertschöpfungskette auseinandergesetzt.
Das mit der Ökologie hängt von der jeweiligen Studie ab. Und welches Fahrzeug du vorher hattest bzw. haben würdest. Am Ende kommt nach meiner Kenntnis aber bei seriösen und aktuellen Studien immer raus, dass du frühestens bei 15.000km und bei spätestens 50.000km CO2-mäßig besser bist. Und was die anderen Umweltschäden angeht, wird Öl ja auch total ökologisch mit Spaten und Handarbeit in Gegenden gefördert, wo weit und breit kein gefährdetes Lebewesen lebt. Und danach sind dort immer (!!!) blühende Landschaften ohne jegliche Bodenverunreinigungen. ![]()
Dieses Phänomen hatte ich auch schon. Manchmal sind nach einer halben Sunde (oder später, manchmal auch früher) die Sender wieder da und alle abrufbar. Manchmal reagiert die Radio App aber auch gar nicht mehr, wenn man einen anderen Sender antippt. Manchmal spielt sie einen neu angewählten Sender, den man vorher nicht hatte und der kein Favorit sein darf, wenn man dann aber wieder zurück auf den alten Sender, der (noch) nicht gespielt hat, will, tut sich wieder nichts. Das kann man 2026 nicht an einen Kunden ausliefern.
Ich hätte auch ein Problem mit massiv steigendem Datenvolumen, da ich immer relativ wenig gebraucht habe. Deswegen bin ich im Herbst einen Paket-Deal eingegangen, der mich für zwei Jahre bindet. Oder das Handy deutlich teurer macht, wenn ich das Datenvolumen erhöhen muss. Da war ein neues Auto mit grottigem Radio (!) nicht im Ansatz mit eingerechnet. Ich sehe hier einen klaren Mangel von Mazda, der im Jahr 2026 nicht vorkommen darf. Das nächste Update muss das richten.
Na klar ist das individuell verschieden. Laufleistung, Fahrerkreis, Werkstattbindung, SB sind wesentliche Faktoren. Für den einen ist es die Versicherung, für den anderen eine andere, die am günstigsten ist.
Ich habe mir beim Händler über die Mazda Versicherung (Verti im Hintergrund) ein Angebot geben lassen. Es war, auch hinsichtlich der Leistungen, top. Bei SB 1000/150 unter 1000€ und damit bei vergleichbare Leistungen fast EUR 400 billiger als im Online Versicherungsvergleich (auch Verti). Oder ich habe den Haken noch nicht gefunden... Ich hab es jedenfalls dann gleich zusammen mit dem Autokauf abgeschlossen, weil kein Huddel.
Übrigens: letzten Freitag zum Händler, "Das Auto will ich!" (stand wie gewünscht in der Ausstellung), Angebot Auto machen lassen, Preis verhandelt und einig geworden, Versicherungsflyer gesehen, bitte Angebot machen, ungläubig gestaunt, über das Wochenende geprüft, Montag "Go" gegeben, Dienstagnachmittag Auto zugelassen und versichert abgeholt. So muss das. ![]()