Da melde ich mich jetzt mal als M6e Interessent, aber Fahrer eines PHEV einer anderen Marke.
Den PHEV habe ich im Juni 2020 bestellt, ich bin vorher 20 Jahre lang immer Diesel gefahren, machte bei einer Jahreslaufleistung von 45 tkm auch immer Sinn. Das Vorgängerfahrzeug hatte leider einen Getriebeschaden und ich habe mich nach dem Instandsetzen des Getriebes nach einem neuen Wagen umgeschaut.
Aus reiner Neugier haben meine Frau und ich dann mal einen PHEV probegefahren und waren beide davon begeistert, in erster Linie vom elektrischen Antrieb. Die Auswahl an E-Autos war zu diesem Zeitpunkt noch nicht besonders groß, also habe ich den PHEV bestellt.
Dann kam es aus technischen Gründen zu deutlichen Lieferverzögerungen und ich bekam vom Hersteller einen Leihwagen bis zur Auslieferung, dabei handelte es sich um das gleiche Fahrzeug, nur als Diesel. Den Diesel habe ich in vier Monaten und gut 13 tkm nicht unter 7 Liter / 100 km fahren können, dann wurde der PHEV ausgeliefert, mit dem habe ich seither einen Verbrauch von 3,1 Liter plus 12,58 kWh pro 100 km bei rund 60% elektrischem Anteil. Das Wartungsintervall bei meinem PHEV liegt übrigens bei 2 Jahren oder 30 tkm, was auch dem des vorherigen Diesel entspricht.
Damit bin ich sehr zufrieden, für uns steht aber auch fest, dass das nächste Auto ein reiner Stromer wird.
Plugins hat sich für mich als ehemaliger Dieselfahrer nie wirklich gerechnet.
Kenne aber auch viele, die diese nur als Firmenfahrzeug orderten um Steuer zu sparen aber das Ladekabel nach 3 Jahren wie neu aussah

Da ist sie wieder, die völlig sinnfreie Aussage zu PHEVs: auch bei mir liegt das mitgelieferte Ladekabel original verpackt im Keller, denn geladen wird der PHEV regelmäßig an der Wallbox und das ist beim Großteil der PHEV-Fahrer, die ich kenne, so.