Hallo,
ich komme von einem Mercedes S350 Diesel mit 258 PS und einem 3-Liter Motor und eine Drehmoment von maximal 320 Nm. Der Wagen war in einer ähnlichen Gewichtsklasse von über 2t.
Vom Fahrgefühl ist der Mazda 6e in der Stadt und bis ca. 110-12ß km/h deutlich spritziger und im Anzug schneller als der Mercedes, gefühlt. Der Mercedes war da nicht schlecht, aber bei Kickdown muss das Getriebe erst einmal ein oder zwei Gänge runterschalten und das Turboloch überwinden.
Und die Daten bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegen dicht zusammen, Mazda bei vollem Akku bei 6,6 Sekunden, Mercedes S350 bei 6,7 s.
Nach oben raus hat der Mercedes natürlich deutlich mehr Leistungsressourcen und riegelt nicht bei 180 km/h ab.
Vor der S-Klasse hatte ich einen CLS 500 (W219) mit der 5,5 Liter V8-Maschine und 387 PS Leistung. Das war natürlich ein schönes Sahnestück. Der Umstieg war schon eine Umstellung, nicht nur wegen der Leistung, sondern auch wegen der Laufkultur und des Sounds.
Dennoch, der Mazda 6e ist kein langsames Fahrzeug, Es ist keine Rennmaschine, aber die Leistung ist mehr als ausreichend um schnell zu überholen, auf der Beschleunigungsspur sich gut in den fließenden Verkehr einzufädeln.
Ich liebe das praktisch geräuschlose und stufenlose Beschleunigen.
Und wo gibt es heute noch große Möglichkeiten auf der Straße, die Leistung voll auszuschöpfen, geschweige denn für längere Zeit.
Aber jeder muss das für sich persönlich ausmachen. Wenn man mal ein E-Auto mit mehr als 400 PS gefahren ist, dann fühlen sich die 258 PS beim Mazda 6e vielleicht lahm an.