Beiträge von dario959

    Ich habe meinen seit Dezember, jetzt rund 13.000km drauf und er zeigt 99%

    Wichtig zu beachten ist, dass der "SOCE" ein errechneter Wert ist und nicht überschätzt werden sollte.

    Die 100% sind gegen Ende einer ~2.000km Tour gefallen, auf der wir insgesamt 7x DC geladen haben, davon 2x auf 100% (weil es sich Zeitlich anbot.

    Ansonsten laden wir primär AC und pendeln zwischen 20% und 70% und nehmen etwa monatliche eine 100% Ladung vor.

    Daher dürfte mein BMS recht gut kalibriert sein.


    Viel interessanter sind jedenfalls die Spannungen der einzelnen Module. Die lassen sich z.B. per CarScanner App + OBD Adapter auslesen.

    Sofern es hier keine Ausreißer gibt, ist alles OK.

    Die LFP Zellen in unserem Schmuckstück sind von CATL und haben bislang eine durchaus positive Statistik was die Lebenserwartung angeht.

    Sofern es keine sonstigen Probleme gibt, dürften die meisten unserer Akkus die 700.000-800.000km knacken, bevor die 80% erreicht sind.

    3.000-5.000 Zyklen schwirren durch die Gegend.


    Noch n bisschen Technik BlaBla für den Hintergrund:

    Die Degradation bei LFP Akkus verläuft nach aktuellen Erkenntnissen über den Großteil der Lebensdauer relativ linear und flach.

    Innerhalb der ersten ~50 Zyklen ergibt sich ein kleiner, initialer Kapazitätsverlust von 1-3%. Hierbei bildet sich eine "Schutzschicht" an der Anode - die sogenannte SEI (Solid Electrolyte Interphase).

    Sobald diese Phase abgeschlossen ist (was bei unseren lieben wohl zwischen 12.000 und 17.000km der Fall zu sein scheint, verlieren die Akkus extrem langsam an Kapazität (oft nur 0,02 - 0,05% je Vollzyklus).

    Das liegt maßgeblich am fortlaufenden Verlust von aktivem Lithium, welches sich in der SEI Schicht anreichert.

    Die "Knie-Phase" startet meist erst sehr spät, eben nach 3.000-5.000 Zyklen ODER unter besonders starker Beanspruchung - ab hier kippt die Kurve ab. An diesem Punkt ist der Graphit der Anode so stark geschädigt, dass der Widerstand exponentiell steigt (messbarer Innenwiederstand der jeweiligen Module/Zellen).


    Normalerweise lagern sich die Lithium-Ionen beim Laden geordnet in das Graphitgitter der Anode ein (Interkalation).

    Unter ungünstigen Bedingungen schaffen es die Ionen jedoch nicht schnell genug ins Gitter. Sie lagern sich als metallisches Lithium auf der Oberfläche der Anode ab – das nennt man Lithium-Plating.


    Typische Plating Auslöser bei LFP sind z.B.:

    - Laden bei tiefen Temperaturen: Schwachstelle von LFP. Unter 0 °C ist die Diffusionsgeschwindigkeit der Lithium-Ionen im Graphit extrem verlangsamt.

    - Zu hohe C-Raten (Schnellladen bei niedrigem SOC/Kälte): Wenn zu viele Ionen gleichzeitig ankommen, stauen sie sich an der Anodenoberfläche.

    - Hoher Ladezustand (SOC > 80 %): Wenn das Anodengitter bereits fast voll ist, wird das Einlagern physikalisch schwieriger.


    Dann gibt es noch zwei Typen vom Plating - z.B. das Reversible:

    Wird das Plating frühzeitig erkannt oder der Ladevorgang gestoppt, löst sich ein Großteil des metallischen Lithiums bei anschließender Ruhezeit oder moderater Entladung wieder auf und wandert nachträglich ins Graphitgitter. Der Akku "erholt" sich teilweise.


    Und die klassische Degradation aufgrund der Dendritenbildung:

    Bleibt das metallische Lithium auf der Oberfläche, reagiert es mit dem flüssigen Elektrolyten. Es bildet sich "totess Lithium", das elektrisch isoliert ist und nie wieder zur Akkukapazität beitragen kann.

    Mit der Zeit können aus dem Plating feine Nadeln (Dendriten) wachsen. Im schlimmsten Fall durchstechen diese den Separator zur Kathode und verursachen einen internen Kurzschluss.


    Off-Topic & LFP-Vorteil: Selbst wenn ein Dendrit den Separator durchsticht, ist LFP thermisch so stabil (Sauerstoff ist im Phosphat-Gitter fest gebunden), dass es seltener zu einem explosionsartigen Brand kommt als bei NMC.

    Und gerade das 0 °C Thema zeigt, wie wichtig Vorkonditionierung und ein gutes Thermo Management bei LFPs ist.


    Lange Rede - gar kein Sinn:

    Macht euch keine Sorgen. Solange ihr mit einer Ladung (~80-20%) bummelig 220-280km weit kommt, ist alles normal.

    Solltet ihr weit darunter liegen, schaut euch die Spannungen der einzelnen Module an.

    Und wenn die Kiste nach ~500.000km nur noch ~75% Restkapazität haben sollte, habt ihr nen abbezahlten ~50kWh Speicher für euer Haus ;)

    Ich habe heute Morgen auch das Update auf 1.0.07 installiert (vorher 1.0.05).

    Der Download ging bei mir über Onboard 4G innerhalb von ca. 15 Minuten von statten.

    Die anschließende Vorbereitung hat etwa 1 1/2 Std. gedauert.

    Das Update an sich war dann nach etwa 30 Minuten installiert (Verrigelungs Update).

    Alle Einstellungen wurden übernommen.

    Der Prozess an sich hat 1A Funktioniert und muss sich keineswegs verstecken!


    Ich muss schon sagen: Wäre das Auto direkt mit der Version ausgeliefert worden, hätte ich nichts zu meckern gehabt.

    Wir sind heute etwa 100KM gefahren. Was direkt auffällt:

    - Tempo Warnung ist dezenter

    - Benachrichtigungston für Tempolimit Änderung lässt sich dauerhaft ausschalten (und bleibt es dann auch)

    - Eingestellte Temperatur in der Klimaanlage wird erreicht

    - Der Adaptive Tempomat funktioniert wie man ihn erwarten würde

    - Das Umschalten von R in D reagiert schneller

    - Soft Stopp Funktion hält gefühlt etwas gleichmäßiger

    - Die überflüssige Ansage beim Einsteigen "zum Starten Bremschpedal betätigen" ist weg


    Wir fahren nächste Woche rund 1000km von Norddeutschland nach Salzburg - da wird das Fahrzeug noch mal richtig auf die Probe gestellt.

    Umso mehr freuen wir uns, dass mit dem Update einige gerade Langstrecken relevante Verbesserungen Einzug halten.


    Nach heutigem Stand wünsche ich mir für das nächste Update:

    - Ionity im Ladefilter

    - Aktuelleres Kartenmaterial

    - Überarbeitete Einstellbarkeit des Soundsystems und ggf. direkt verbessertes Grundsetup

    - Einstellbarer Ziel SOC auch bei der LFP Variante

    Falls möglich außerdem:

    - Hinterlegung von Ladepreisen / Ladekarten bei den jeweiligen Anbietern in den Ladepräferenzen, damit der Preis als Kriterium berücksichtigt wird

    - Auswahlmöglichkeit für maximalen Umweg zu Ladestopps

    - Aktivierung der im EZ6 und in den Deutschen Changan Fahrzeugen ebenfalls aktiven Dashcam Funktion

    - Verbesserung der Thermo Management für den Akku und Kopplung an eingestellte Ladeziele

    - Meldung wenn das Wischwasser zur Neige geht

    - Möglichkeit zum Entriegeln des Tankdeckels sowie der Ladepistole unabhängig von der Zentralverriegelung - bspw. per App

    - Einstellbarer Timeout bis die Wärmepumpe / Lüftung anspringt, nachdem das Fahrzeug entriegelt wurde (geht derzeit immer sofort an) - alternativ wenn erkannt wird, dass jemand auf dem Fahrersitz platz nimmt (Einstellbar)

    Bonuspunkte gibt es für:

    - direkte Youtube, Netflix, Spotify und co. Integration

    - schnelle Möglichkeit zum deaktivieren der EU Assistenten (z.B. über die Favoriten Tasten am Lenkrad)

    - Möglichkeit zur Anlage weiterer Fahrerprofile, ggf. mit Erkennung

    - AHK lässt sich über die App ausfahren


    Ich werde nach unserer Österreich Tour noch mal Feedback sammeln und dieses wieder an Mazda schicken - eins muss man Mazda lassen:
    Was die ganzen Punkte angeht wurde offensichtlich auf das Feedback gehört.

    Wenn die Kommunikation im Vorwege jetzt noch etwas transparenter wird, habe ich absolut keinen Grund mehr zu meckern :)

    Go Mazda!!!

    Von den Schutzfolien kann ich nur abraten (zumindest von den originalen). Ich wollte diese auch am Kofferraum haben und mein Händler meinte, die würden diese aber nicht anbringen, da es IMMER Reklamationen gäbe, da sich diese ums verrecken nicht Blasenfrei anbringen ließen. Er bot mir an eine mit zu bestellen, ich sollte diese dann aber selbst anbringen. Er Empfahl mir aber ebenfalls einen prof. Folierer.

    Ende vom Lied: Ich habe die Schutzfolie nach ein paar Tagen wieder abgezogen und fahre jetzt ohne rum :D

    Leute, entspannt euch. Ich warte auch händeringend auf das Update und bin eventuell mit der übertriebenen Erwartungshaltung ran gegangen, dass das in etwa so laufen wird wie bei Tesla (also Updates fast im Wochen Takt).

    Dem ist ganz offensichtlich nicht so.

    Ich würde mir selbstredend auch einen ordentlichen Changelog und einen einigermaßen verbindlichen Zeitplan wünschen (ähnlich wie bei den Österreichischen Kollegen: Der Rollout beginnt ab dem XX.XX).

    Mir fällt auch schwer zu verstehen, warum sowas nicht gemacht wird. In der IT ist es täglicher Standard solche Dinge an Kunden oder zumindest an direkte Geschäftspartner zu geben.


    Ich kann auch den Frust absolut nachvollziehen und habe ihn ja selbst auch, dass niemand so richtig Infos raus rücken kann oder will. Ich würde erwarten, dass mir mein Händler zumindest mal grobe Angaben nennen kann, ohne in seine Glaskugel schauen zu müssen und sich im zweifel selbst aus irgendwelchen Foren etwas zusammen zu suchen. Das würde aber natürlich auch bedeuten, dass Mazda seine Händler einigermaßen auf dem Laufenden halten müsste.


    Aber trotz alle dem hilft es nichts, wenn wir jetzt als Kunden den Kopf in den Sand stecken und das Feld dem Wahnsinn überlassen. Oder noch besser uns hier gegenseitig zur Sau machen.

    Ich denke es ist wichtig, dass wir auch nach dem Update gutes und Sachliches Feedback an Mazda geben, damit weiter an der Software gearbeitet werden kann.

    Und dass die Kommunikation heutzutage ausschließlich auf den Digitalen Kanälen erfolgt ist doch nur zeitgemäß. Wir haben alle die App für das Fahrzeug auf dem Handy und im Zweifel unsere E-Mail Adresse dort hinterlegt.

    Eine kurze Mail und eine Benachrichtigung in der App würden mir absolut ausreichen :)

    Die "Post" wird früher oder später verschwinden - genau wie das Fax und Telegramme.

    Okay - Aber in DE macht er bei dir auch die bekannten Faxen? Ich kann mich gerade nicht mehr 100%ig erinnern, aber ich meine die Straßen in DK waren im Vergleich zu unseren Norddeutschen "wie aus dem Ei gepellt" und mit durchgezogenen und vor allem vollständigen Markierungen - oder habe ich das falsch in Erinnerung (war vor ca. 4 Jahren auf Seeland unterwegs)?

    Auf der Autobahn lenkt meiner immer (wenn auch minimal) hin und her - fast als würde er Slalom zwischen den Linien fahren wollen. Auf der Landstraße gar keine Chance :D

    Meine Frau fragte mich nach der Abholung vom Autohaus in Hamburg, ob ich getrunken hätte, weil ich immer so in der Spur pendeln würde...


    Wenn man den wirklich butterweichen Spuhalte Assi aus dem Skoda Superb gewohnt ist, fühlt man sich in die Steinzeit zurück versetzt...

    kann das eventuell daran liegen dass aktuell die Temperaturen draußen schon fast extrem sind?

    Will ich am vergangenen Freitag nicht ausschließen - auch wenn es zur Nacht war. Aber das Fahrzeug ist vorher ~3Std. durch gefahren :D

    Insofern nicht tragisch :) - zeugt aber wieder von der mangelnden oder besser nicht vorhandenen Thermo Management Kapazität unseres liebsten E-Mobils...

    Aber 15 Minuten für ~200km Fahrstrom sind ja grds. Top.

    Moin zusammen,


    mir ist aufgefallen, dass mein 6e an AC Ladern (z.B. zu Hause oder an öffentlichen Säulen) mit maximal 10kW - meist eher 9,5-9,8kW lädt.

    Das ist zwar nur ein relativ geringer Unterschied von ~10%, dennoch finde ich das Verhalten etwas merkwürdig und mich interessieren hier eure Erfahrungen.


    Ich lade meist mit Solar Überschuss und meine Wallbox schaltet aufgrund meiner recht kleinen 6kW PV Anlage meist ohnehin auf 1-Phasiges Laden um - hier erreiche ich maximal 3,3kW bei ~14A.

    Mein PV Überschuss liegt an Sonnigen Tagen meist bei ~4-5kW und die Hysterese meiner Wallbox schaltet erst bei 5kW auf 3-Phasiges Laden mit 3x1,3kW um.

    Wenn einphasig die vollen 16A rein gehen würden, hätte ich weniger Abfluss ins Netz und der Akku wäre in dem Leistungsbereich natürlich auch spürbar schneller voll.

    Ich könnte an meiner Wallbox zwar 3-Phasiges Laden erzwingen oder eine Mindestlademenge hochsetzen, das würde aber wieder dafür sorgen, dass ich mehr Netzbezug habe.

    Ich denke, ich komme nicht umhin auf kurz oder Lang meine PV Anlage zu erweitern :D


    Wie macht ihr das?


    Ich nutze eine Anker Solix V1 11kW Wallbox