Beiträge von Melvyn2903

    Ich glaube, du hast meinen Punkt etwas missverstanden.

    Mir geht es nicht darum, dass Mazda wegen mir persönlich die Entwicklung eines Autos ändert oder sofort Ressourcen verschiebt. Mir ist auch völlig klar, dass ein einzelner Kunde keinen Einfluss auf globale Entscheidungen eines Herstellers hat.

    Der Punkt ist ein anderer.

    Wenn ein Kunde bei einem Neuwagen mit Garantie einen Mangel meldet – insbesondere wenn dieser möglicherweise sicherheitsrelevant ist – dann erwarte ich zumindest zwei Dinge: eine sachliche Kommunikation und eine klare Aussage zum weiteren Vorgehen.

    Was mich tatsächlich überrascht hat, war weniger das technische Problem selbst, sondern der Umgang damit.

    Ein Händler sagt mir zum Beispiel, dass ich Diagnosekosten bei einem Garantiefall selbst zahlen müsse, während Mazda selbst und auch andere Händler sagen, dass das so nicht stimmt.

    Auf eine ausführliche E-Mail zu teilweise sicherheitsrelevanten Punkten habe ich wochenlang keine Antwort bekommen.

    Und ein Telefonat mit Mazda endete mit dem Satz: „Ich wünsche Ihnen eine schöne Fahrt mit knarzender Windschutzscheibe.“

    Darum ging es mir.

    Mir ist völlig bewusst, dass ein Fahrzeug ein komplexes Produkt ist und Software oder Systeme sich weiterentwickeln. Dass nicht alles perfekt ist, ist normal.

    Aber Transparenz, Kommunikation und ein professioneller Umgang mit Kunden sollte man meiner Meinung nach trotzdem erwarten dürfen – unabhängig davon, ob Mazda 10.000 oder 1,25 Millionen Autos im Jahr verkauft.

    Deshalb habe ich den Beitrag hier geschrieben, um zu hören, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder ob mein Fall eher eine Ausnahme ist.

    Ich hatte heute einen Fall, der mich wirklich sprachlos gemacht hat.

    Ich wollte bei meinem lokalen Mazda-Vertragshändler einen Garantiefall melden. Dabei wurde mir gesagt, dass die Diagnose kostenpflichtig sei, auch wenn es sich um einen Garantiefall handelt.

    Da mir das merkwürdig vorkam, habe ich bei Mazda Deutschland in Leverkusen nachgefragt. Dort wurde mir von Mazda selbst sowie auch von anderen Händlern bestätigt, dass Diagnosekosten bei einem Garantiefall normalerweise nicht vom Kunden zu zahlen sind.

    Daraufhin habe ich Mazda die E-Mails meines Händlers weitergeleitet, damit dort auch bekannt ist, wie teilweise im Namen von Mazda gearbeitet wird.

    Der konkrete Garantiefall betrifft eine knarzende Windschutzscheibe.

    Das Telefonat mit dem Kundenberater bei Mazda in Leverkusen (Name: Bergmann – dort gibt es wohl nur zwei Ansprechpartner) verlief dann allerdings sehr merkwürdig.

    Seine Aussagen waren unter anderem:

    Zitat
    „Wenn Sie mit Ihrem Arzt nicht zufrieden sind, wechseln Sie doch auch den Arzt. Das können Sie mit der Werkstatt genauso machen.“

    Daraufhin habe ich ihm erklärt, dass ich in meiner Umgebung nur einen Mazda-Vertragshändler habe.

    Darauf kam die Antwort:

    Zitat
    „Was wollen Sie eigentlich? Mit Ihnen macht das Telefonat keinen Sinn.“

    Außerdem sagte er mir, dass er meine Fragen aus den E-Mails – z. B. zu Softwareupdates – nicht beantworten könne und ich alles über den Vertragshändler klären müsse, da dieser die Kontakte zu den Fachabteilungen habe.

    Zum Abschluss des Gesprächs kam dann noch der Satz:

    Zitat
    „Ich wünsche Ihnen eine schöne Fahrt mit knarzender Windschutzscheibe.“

    Spätestens da wusste ich ehrlich gesagt nicht mehr, was ich darauf noch sagen soll.

    Hintergrund

    Am 30.01.2026 habe ich Mazda eine ausführliche E-Mail zu mehreren Problemen mit meinem Mazda 6e geschrieben, darunter auch sicherheitsrelevante Punkte wie das Verhalten des Spurhalteassistenten.

    Auf diese Mail habe ich keine Antwort erhalten.

    Daraufhin habe ich am 25.02.2026 noch einmal nachgehakt und um eine Stellungnahme gebeten.

    Auch darauf kam zunächst keine inhaltliche Rückmeldung.

    Reklamierte Punkte beim Händler

    Beim Händler habe ich anschließend folgende Punkte im Rahmen der Garantie gemeldet:

    • Windschutzscheibe knarzt bei kalten Temperaturen

    • Heizung erreicht nicht die volle Leistung

    • Öffnungen in den hinteren Radhausschalen – Hochvoltkabel in der Nähe

    • Spur / Fahrverhalten prüfen

    • BMS zeigt ab ca. 20 % plötzlich 0 % an

    • Rückwärtsfahren am Berg / EPB-Assistent funktioniert nicht korrekt

    • Außenspiegel lassen sich beim Rückwärtsfahren nicht einklappen

    • Batterie-Vorkonditionierung scheint nicht zu funktionieren

    • Freisprecheinrichtung – sehr schlechte Mikrofonqualität

    Die Antwort des Händlers war im Wesentlichen:

    • Mazda übernimmt keine Diagnosekosten, daher müsse ich das mit dem verkaufenden Autohaus klären

    • Spur wird nur bis 1500 km übernommen

    • Zur Heizung kommt „demnächst ein Update“

    • Für alles andere müsse erst eine Diagnose erstellt werden, die nicht vom Hersteller bezahlt wird

    Fazit

    Aktuell fühlt es sich so an, als würde man zwischen Händler und Hersteller hin- und hergeschoben:

    • Händler sagt: Mazda zahlt Diagnose nicht

    • Mazda sagt: alles über den Händler klären

    • Antworten auf technische Fragen bekommt man nicht

    Ehrlich gesagt hätte ich mir bei einem Neufahrzeug in dieser Preisklasse und bei teilweise sicherheitsrelevanten Themen eine deutlich andere Kommunikation erwartet.

    Mich würde interessieren:

    • Haben andere Mazda-6e-Besitzer ähnliche Erfahrungen gemacht?

    • Musstet ihr bei Garantiefällen Diagnosekosten selbst zahlen?

    • Wie lief bei euch die Kommunikation mit Mazda Deutschland?

    Im Moment bin ich ehrlich gesagt einfach nur fassungslos.

    Moin, ich habe das manchmal auch alle Temp. Einstellungen sind auf HI Lüftung auf 8 und nur Lauwarme bis kalte Luft. Eine Nacht stehen gelassen funktioniert die Heizung wieder. Das Thema ist laut Mazda bekannt und ein Softwareproblem was mit dem nächsten Update behoben sein sollte

    Das Auto hat heute richtig rumgezickt, erst wollte das Auto mich von P nicht auf D schalten lassen der ging dann immer nur auf N oder der Schlüssel wurde nicht erkannt. Also irgendwas hat das Auto heute. Affengriff auch schon gemacht danach hat er den Schlüssel wenigstens wieder erkannt und konnte auf D stellen

    Moin,

    ich hatte da auch was hingeschrieben aber zum Thema Spurhalteassistenten inkl. Antwort:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich wende mich an Sie, um erhebliche sicherheitsrelevante Bedenken hinsichtlich des Spurhalteassistenten im Mazda 6e zu melden.

    Nach meinen Beobachtungen erkennt der Spurhalteassistent insbesondere in Baustellenbereichen die Fahrbahnmarkierungen unzureichend oder fehlerhaft. In diesen Situationen greift das System teilweise sehr stark in die Lenkung ein. Obwohl der Fahrer selbstverständlich jederzeit die Verantwortung für die Fahrzeugführung trägt, sind die Lenkeingriffe des Systems so ausgeprägt, dass das Lenkrad zeitweise nur mit erheblichem Kraftaufwand gehalten werden kann.

    Dies stellt insbesondere in Baustellen mit stark eingeschränkter Fahrbahnbreite (z. B. ca. 2,10 m pro Fahrspur) und zulässigen Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h eine erhebliche Gefahr dar. In mehreren Situationen wurde das Fahrzeug durch den Spurhalteassistenten aktiv in Richtung der Betonbegrenzungen der Baustelle gedrückt. Ein solches Verhalten erhöht aus meiner Sicht das Unfallrisiko deutlich, anstatt – wie gesetzlich beabsichtigt – zur Verkehrssicherheit beizutragen.

    Problematisch ist zudem, dass der Spurhalteassistent nach jedem Neustart des Fahrzeugs automatisch wieder aktiviert wird. Zwar lässt sich das System manuell deaktivieren, jedoch kann dies im Alltag leicht vergessen werden. Zusätzlich ist es bereits vorgekommen, dass sich der Spurhalteassistent während der Fahrt selbstständig wieder aktiviert hat, ohne dass eine bewusste Bedienhandlung erfolgte.

    Um einen fahrzeugspezifischen Defekt auszuschließen, habe ich dieses Verhalten an mehreren unterschiedlichen Mazda-6e-Fahrzeugen getestet. Das geschilderte Verhalten trat bei allen getesteten Fahrzeugen in vergleichbarer Weise auf, sodass aus meiner Sicht von einem systematischen Problem auszugehen ist.

    Ich bitte Sie daher, diese Beobachtungen im Hinblick auf die Zulassung, Systemauslegung und Verkehrssicherheit des Spurhalteassistenten beim Mazda 6e zu prüfen. Gern stehe ich für Rückfragen oder weiterführende Informationen zur Verfügung.