Akku Defekt am 6e.. Was ist dann machbar...!?!

  • ...ist bei einem Akku- Defekt am 6e eine Reparatur möglich? Welche Art von Zellen hat er verbaut?

    Habe hier ein interessantes Video gesehen...

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  • Genau wegen dieser Möglichkeit der EV-Klinik, habe ich damals gleich zugegriffen. In Kroatien gibt es sie ja schon länger. Cool für nen Urlaub. Hänger könnte ich mir ja kostengünstig beim Arbeitgeber besorgen. Allerdings glaube ich kaum, das der Akku beim 6e durch seine "schonende" Ladeweise kaputt geht. Das BMS wurde für Europa eh schon gedrosselt glaube ich. Die Chinesen dürfen 200kW Peak laden.

  • Ich finde zum Akku kaum (offizielle) Informationen. Wenn ich auf die Basis schaue (den Deepal SL03), wird meist von Zellen/Packs aus der Fertigung von CATL oder CALB gesprochen. Allerdings gibt es den 6e scheinbar nicht mit den Werten des SL03.

    Meist ist es so, dass in den "Akkus" nicht die Akku-Zellen an sich kaputt gehen, sondern eher Teile der Steuerelektronik (BMS). Besonders bei den älteren Tesla Fahrzeugen die draußen unterwegs sind, sieht man vermehrt schadhafte Stellen mit Korrosion auf den Platinen der Steuerelektronik.

    Diese lassen sich oft relativ gut reparieren. EV Clinic wäre hier als Anbieter zu nennen.

    Mir fällt auf, dass in diesem Bereich immer mehr (vornehmlich kleine) Anbieter hervor treten. Aufgrund der älteren Fahrzeuge und der Verbreitung nicht selten mit Tesla Spezialisierung.

    Allerdings denke ich, dass sich hier in den nächsten Jahren noch viel tun wird. Es kommen immer mehr E-Autos, es gibt auch immer mehr ältere E-Autos die keine Garantie mehr haben.

    Außerdem steigt langsam der Erfahrungsschatz und es sickert nach und nach die Erkenntnis durch, dass Akkus scheinbar doch mehr aushalten, als viele gedacht haben.

  • Also ich habe gestern ein Video gesehen, da haben 2 Typen versucht aus einem Fisker Ocean Akku, der von CATL kommt, Zellen auszubauen.

    Kurz die Akkus sind nicht dafür vorgesehenen, dass man das tut.

    Selbst die prismatischen Zellen werden mittlerweile eingeklebt und die Plus und Minus pole nicht mehr verschraubt, sondern verschweißt. Wenn du da eine Zelle raus bekommen willst, dann must du eigentlich den ganzen Akku zerstören.


    Das deckt sich auch mit den Informationen der EV clinic die letztens noch gesagt hat, dass die meisten neuen Akkus unreparierbar sind. Eine kleine eingeklebte Rundzelle bei Tesla bekommen die ja noch raus gebohrt und ersetzt, aber bei einer großen eingeklebten prismatischen Zelle... Game over.

    Nun kann es natürlich auch sein, dass Fisker unbedingt wollte, dass CATL den Akku genauso baut.

    Ich vermute allerdings, dass es einfach nur der Standard ist die jetzt so zu bauen. Was dann traurig wäre für unseren 6e.

    Aber nicht nur für diesen. Die meisten Akkus kommen von CATL und die riesigen prismatischen BYD blade Zellen kann man auch nicht wechseln. Das hat die EV clinic in einem Interview auch schon mal gesagt.

  • Also laut eigener Aussage von der EV clinic sind Tesla Akkus die besten zum reparieren, selbst die neuen.

    Sie kritisieren hier gerne die Aussagen von Sandy Munro. Das gute an eingeklebten Rundzellen ist halt, dass man sie zur not ausbohren kann. So macht es die EV clinic.


    Hier ein offizielles Video von CATL zur Produktion ihrer Akkus.

    Das bestätigt meine Befürchtung leider:

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    Die einzelnen prismatischen Zellen werden aneinander geklebt. Darauf kommt dann eine Art Sammeltschienen Layer (CCS installation) durch diesen wird wohl die serielle Schaltung der einzelnen Zellen erreicht. Diese Sammeltschienen Layer wird dann einzeln an jeden Pol Laser verschweißt. Auch schön zu sehen im Video.

    Später kommt noch Isolationstape drauf und alles wird zum Schluss auch nochmal im Schulterbereich verklebt.

    Ein einzelner Zell Austausch ist somit meiner Meinung unmöglich. Bzw. Es wird so kompliziert gemacht, dass es unnötig teuer wäre. Zumindest, wenn die EV clinic es austauschen müsste. Bin mir aber sicher sie würden das ablehnen.