Elektroauto einfahren - Muss der Mazda 6e eingefahren werden?

  • Hallo Zusammen,


    wie macht ihr es mit eurem elektrischen Mazda 6e ?


    Aus der Verbrennerzeit kennt man es ja, dass man die ersten Kilometer etwas schonender unterwegs ist (auch hier sind die Meinungen unterschiedlich)


    Wie macht ihr es mit eurem Elektroauto - z.B. auch in Hinblick auf die Bremsen und Reifen?


    Einfahren oder nicht ;)


    Markus

  • Auch ein neues Elektroauto hat ein Getriebe (wenn auch nur ein Ein-Gang-Getriebe) und diverse hochbelastete Lager. Dazu neue Reifen und Bremsen, die noch nicht eingeschliffen sind. Also ist es schon ratsam, für einige Kilometer (vielleicht die erste Akkuladung) nicht auf der letzten Rille zu fahren, also keine Vollbremsungen zu provozieren und nicht gerade 0-100 km/h zu messen.

    Aber davon ab muss nichts eingefahren werden. Zoom, zoom! Allzeit gute Fahrt!

  • Hallo Markus,

    die Frage hab ich meinen Mazda Händler direkt beim Kauf auch gestellt.

    Seine Aussage: "Ein Einfahren des Mazda 6e ist nicht erforderlich".


    Gute Fahrt

    Mazda 6e Takumi Soul Red Crystal Metallic seit Mai :thumbup:

  • Haha. Sehr lustig. Der schielt wohl auf Garantie-Aufträge. Bremsen, Reifen ( Da darf der Kunde mit dem Hersteller streiten), Getriebe Jupp, da ist nur 1l drin. Habe ihn bis zur ersten Ladung auch geschont. Schadet nie.

  • Das ist ja nur ein Eingang-Reduktionsgetriebe. Da ist der Motor ja eh "fest" mit dem Antrieb verbunden, nur dass die Höhe Drehzahl des E-Motors reduziert wird für die angetriebenen Räder.

    Vereinfacht ist dann

    • Vorwärts = Motor dreht links rum
    • Rückwärts = Motor dreht rechts (mit weniger Leistung)
    • Leerlauf = Motor dreht stromlos frei/mit


    Da gibt es nicht mehr viel zum Einfahren. Den Verbrenner hat man damals nach Volksmund 1000km einschleifen lassen, da geht es aber mehr um die Zylinder als das Getriebe.


    Mazda hat auch bei den Getrieben der Verbrenner erst bei 120kkm einen Ölwechsel vorgesehen....beim 6e schon nach der Hälfte der Zeit...Belastung ist da schon da, aber einfahren muss man das sicherlich nicht.

  • Du hast aber trotzdem Gussteile und andere Komponenten, die sich erstmal abstimmen müssen. Beim Guss bleiben Späne (erwarte nie, das die sich die Mühe machen die zu strahlen) . Die werden bei hohen Drehkräften schön ins Getriebe gezogen.

  • Wenn du ab 10km (ist ja Standard beim Kauf) sofort mit 170 kmh auf die Autobahn fährst, könnte das Getriebe schon schneller Verschleißen. Auch wenn kein Getriebegang Wechsel vorhanden ist, müssen sich die Bauteile erstmal "einarbeiten". Sind ja nicht auf den µ genau gefertigt. Nehme ich zumindest an 🙈😂


    Komme aus dem Zerspanungsbereich und Grade bei Serienproduktion können sich schnell kleine Abweichungen in der Herstellung entstehen. Und ich fertige nur im Hundertstel Bereich Teile 😅


    Denke sinnig fahren am Anfang ist zumindest besser , als ihn gleich voll auszureizen.

    Mazda 6e SR, Deep Crystal Blue, Takumi Plus 8)

  • Danke dafür! Ein gewisses "Anpassen Der Teile aneinander" wird es immer geben. Geht mir nur darum, dass die Späne, wenn einmal im Öl, nicht mehr rauskommen. Nach Mazdas Anweisung nach 3 Jahren erst.


    Bei dem Drehmoment des 6e mache ich mir da keine Gedanken, auch bei etwas flotterer Fahrweise. Fraglich ist, wer wirklich einsteigt und direkt den Stempel drückt...die meisten werden sich ein paar Ladungen erst einmal herantasten.

  • Neuwagen ja, Vorführwagen bedenklich. Da wi'll jeder Mal testen, was der Wagen kann 🙈😂


    Aber niemand hat die Späne ausgeschlossen. Aber auch andere Komponenten müssen sich leicht anpassen/Einarbeitung. Nicht so stark wie beim Verbrenner ist klar.


    Denke einfach, anfangs schonend einfahren ist sicherer, als zu sagen " ein Elektroauto braucht das nicht".

    Mazda 6e SR, Deep Crystal Blue, Takumi Plus 8)

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