Laden in UK 🇬🇧

  • Heihoo,


    
zu allererst hoffe ich habe ich’s Thema richtig platziert? đŸ€“


    Morgen geht’s fĂŒr mich (uns) auf die erste lĂ€ngere Strecke. Wir fahren nicht mit unserem Model 3 sondern haben uns fĂŒr den 6e entschieden 🌚


    War von euch, zufÀllig, schon jemand in England laden? Und kennt sich da ein wenig aus?


    Generell lade ich sowieso nur bei Tesla, das geht auch in UK, allerdings ist der nĂ€chste SC ein wenig entfernt und drum herum sind ausschließlich ladepunkte mit Preisen
jenseits von gut und böse😳


    Vielleicht weiß da jemand mehr? Tricks / Tipps nehme ich gerne an









    P.S.: ist zwar kein Sichtungsforum aber fĂŒr die Leute die in freier Wildbahn noch keinen 6e gesehen haben
.kleiner tipp: morgen Vormittag: A3, A4 weiter Richtung NL, B, F
Calais
.es wĂ€re euro chance đŸ€“ aber pssscchhht
. Nicht weiter sagen đŸ€«

  • ...ich war neulich in DK und muss sagen, dass mich die KI da echt gut beraten hat. Ich weiß, KI Postings sind hier (ĂŒberwiegend zu Recht) nicht gern gesehen. Aber in Deinem Fall macht es vielleicht doch Sinn.
    Hier die Antwort:


    In England lÀsst sich das E-Auto auf der Langstrecke am besten durch eine Kombination aus Roaming-Lösungen mit breiter Netzabdeckung und der gezielten Auswahl von High-Power-Chargern (HPC) schnell und kosteneffizient laden. Da der britische Lademarkt sehr fragmentiert ist, spart die richtige Vorbereitung viel Zeit und Geld.

    Hier sind die besten Strategien fĂŒr schnelles und gĂŒnstiges Laden in England:

    1. Die besten Roaming-Anbieter (Der SchlĂŒssel zum unkomplizierten Laden)

    Statt Dutzende Apps britischer Einzelanbieter herunterzuladen, nutzt man am besten universelle Ladekarten, die in England eine enorme Abdeckung haben:

    • Octopus Electroverse: Dies ist aktuell eine der besten All-in-One-Lösungen fĂŒr Großbritannien. Die RFID-Karte ist in der Erstbestellung kostenlos, erfordert kein monatliches Abo und deckt fast das gesamte britische Schnellladenetz ab (ĂŒber 950 Netze). Man zahlt meist den Standardtarif des jeweiligen Betreibers, hat aber alle Abrechnungen ĂŒbersichtlich an einem Ort.
    • EnBW mobility+ / BMW Charging / Mercedes me Charge: Große deutsche Roaming-Anbieter funktionieren auch in England hervorragend an den großen Autobahnstationen (z. B. bei IONITY oder bp pulse). PrĂŒfen Sie vorab die Tarife Ihres bestehenden deutschen Anbieters fĂŒr das Ausland – oft sind diese im Viellader-Tarif gĂŒnstiger als das spontane Bezahlen vor Ort.

    2. GĂŒnstige und schnelle Ladenetze in England

    Wenn Sie gezielt nach schnellen Ladepunkten (HPC mit 150 kW bis 350 kW) suchen, sind folgende Netzwerke besonders empfehlenswert:

    • Tesla Supercharger (auch fĂŒr Fremdmarken): Tesla hat in England viele seiner Supercharger-Stationen fĂŒr alle E-Autos geöffnet. Sie gehören im britischen Vergleich zu den schnellsten und gleichzeitig gĂŒnstigsten Schnelllademöglichkeiten (oft deutlich unter den sonst ĂŒblichen Preisen von 70–80p/kWh an anderen öffentlichen Ultraschnellladern). Die Freischaltung erfolgt einfach ĂŒber die Tesla-App.
    • IONITY: Liegt direkt an den Hauptverkehrsachsen und Autobahnen (Motorways). Wenn Sie ein Abo oder einen Werks-Ladedienst nutzen, der IONITY rabattiert (z.B. ĂŒber Autohersteller oder IONITY-eigene PĂ€sse), ist dies oft die komfortabelste HPC-Option fĂŒr Langstrecken. Spontanes Laden ohne Vertrag ist hier allerdings meist recht teuer.
    • Fastned & MFG EV Power: Beide Netze sind in England fĂŒr ihre sehr hohe ZuverlĂ€ssigkeit, Überdachung und extrem schnellen Ladezeiten bekannt. Die Preise sind moderat im gehobenen Segment, aber die Stationen funktionieren tadellos.

    3. Wichtige Praxis-Tipps fĂŒr England

    • Kontaktloses Bezahlen (Debit-/Kreditkarte): In Großbritannien ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass neue Schnelllader (ĂŒber 50 kW) kontaktlose Kartenzahlung (Tap & Pay) per Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay unterstĂŒtzen mĂŒssen. Sie strandenden also nie, auch ohne passende App. Aber Achtung: Das direkte Bezahlen per Bankkarte ("Ad-hoc-Laden") ist fast immer die teuerste Option (oft ca. 75p bis 79p pro kWh). Apps oder Ladekarten sind meist gĂŒnstiger.
    • Routenplanung und VerfĂŒgbarkeit: Nutzen Sie zur Navigation und Suche am besten Zapmap (das Standard-Tool in UK fĂŒr Live-Status, Filter und Nutzerkommentare) oder bewĂ€hrte Apps wie A Better Routeplanner (ABRP).
    • Kein Ladekabel-Frust bei Schnellladern: Wie in Deutschland auch, haben alle britischen Schnellladestationen (DC, CCS) die Kabel fest an der SĂ€ule montiert. FĂŒr eventuelles Zwischenladen an stĂ€dtischen AC-SĂ€ulen (Destination Charging) bringen Sie einfach Ihr normales Typ-2-Kabel mit.
    • ParkgebĂŒhren beim Laden (Overstay Fees): Achten Sie in England genau auf die Beschilderung an AutobahnraststĂ€tten (Services). Oft ist das Parken dort nur fĂŒr 2 Stunden kostenlos. Wer lĂ€nger lĂ€dt oder steht, riskiert hohe Kamerasystem-gestĂŒtzte Bußgelder. Zudem erheben viele Ladenetze nach vollstĂ€ndiger Ladung eine BlockiergebĂŒhr.
  • Danke fĂŒr die Antwort 🌚


    DK ist easy, Tesla SCs gibt es dort wie Sand am Meer. Einmal jÀhrlich fahren wir dort in den Norden. Klappt immer gut


    UK mit E ist Neuland. Definitiv alles teuer, außer Tesla so wie es aussieht. Ich denke, wie auch in deiner Antwort mit ich mit Octopus gut aufgehoben đŸ™‚â€â†•ïž