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    Habe bei meiner Wallbox alles ordentlich gemacht (und ordentlich geblecht...).

    Ergebnis:

    Im Keller hängt neben dem Sicherungskasten ein gar nicht so kleiner Kleinverteiler, der für das APZ-Feld gedacht ist - leer und an nix angeschlossen. Überspannungsschutz und zusätzlicher FI etc. passte alles noch in den originalen Verteilerschrank.

    Zum 6 mm"-Kabel wurde noch ein CAT-7-Kabel verlegt, damit die Stadtwerke die Wallbox steuern können. Das endet im Keller freischwebend aufgerollt und ist nicht verbunden. An der Wallbox endet es 2 m vor der Box, weil sich der Elektriker bei der Kabellänge vermessen hat. "Können wir immer noch verlängern und anschließen, wenn die Stadtwerke tatsächlich mal eine Steuerung einbauen wollen... Aber gehen Sie lieber davon aus, dass das nie passiert. Deswegen können wir das hier alles so lassen."

    Also: Arbeit, Material und Hirnschmalz für einen sehr unwahrscheinlichen "Ernstfall" eingesetzt, die regelkonform eingebaut wurden, ohne jetzt irgendeinen Nutzen zu haben. Naja, vielleicht baue ich den Kleinverteiler wieder ab und erneuere damit die Verteilung im Schuppen. Wenn er nun schon da ist...


    Aber mein Fazit heute ist, dass ich beim nächsten Mal keine Wallbox mehr fest installieren würde. Dafür gäbe es einfach eine neue Leitung und eine Kraftsteckdose. Und an die kommt dann eine mobile Wallbox und fertig. Dafür gibt es zwar keine Zahlungen nach §14-dingens, aber an die glaube ich auch erst, wenn sie tatsächlich mal kommt.

    Das Fiese ist, dass es zum AC-Laden Einstellungen sowohl im Auto als auch in der 6e-App gibt. Ich habe irgendwann mal Start- und Endzeit für das Laden an der Wallbox in der App eingestellt und muss den Start jetzt immer auf in 2 Minuten einstellen, damit er dann loslegt. Und das, obwohl laden nach Zeitplan deaktiviert ist.

    Vielleicht bin ich zu doof, vielleicht hat die App einen Bug. Jedenfalls kriege ich das nicht mehr weg.

    Also schau Dir das sowohl im Auto als auch in der App an und rechne im Zweifel damit, dass die Funktion fehlerhaft ist.

    Wenn ich auf den "Neuen" gewartet hätte, wäre mir ein ganzes Jahr mit meinem 6e entgangen! Ich genieße immer noch jede Fahrt 😁 Darauf hätte ich im Leben nicht verzichten wollen 😎

    Und ich sehe meine Farbe jetzt mit ganz neuen Augen: Sie wird jetzt immer mehr etwas Besonderes, wenn in Kürze der Nachschub verebbt. 😍

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie uns einfach abhängen. Letztlich stehen bei den Händlern, in Antwerpen und auf dem Schiff hunderte, wenn nicht tausende Wagen, die dann schlagartig unverkäuflich werden würden. Das wird Mazda sicher nicht riskieren wollen.


    Wenn das neue Modell zusätzliche Hardware verbaut hat, werden die entsprechenden Funktionen in unserer Version natürlich nicht realisierbar sein. Aber alles andere sollte auch weiterhin gepflegt werden.


    Auch die Erweiterung des CTS auf 160 km/h sollte möglich sein. Zumindest sehe ich keine Notwendigkeit für zusätzliche Hardware, das müsste auch bei unserem Modell machbar sein.

    Ich finde das neue Verhalten des Tempomaten übergriffig und gefährlich. Wenn ich weniger einstelle, als erlaubt ist, gibt es dafür Gründe. Und nein, ich bin kein Verkehrshindernis und nutze die erlaubte Geschwindigkeit auch gerne aus. Dass er mir jetzt vorschreibt, wie schnell ich zu fahren habe, ist für mich aber nicht akzeptabel.

    Richtig schlimm wird diese Veränderung durch das Update allerdings in Verbindung mit der grottigen Trefferquote der "Verkehrszeichenerkennung". Meiner ignoriert laufend Geschwindigkeitsbeschränkungen, z.B. für Baustellen. Bei mir um die Ecke ist seit 3 Jahren eine Baustelle, für die nach einem Bereich mit 70 km/h auf 50 km/h beschränkt wird. Da das Auto die Beschilderung einfach ignoriert, obwohl sie sehr gut zu erkennen ist, gibt er da, wo die 70 zuende sind, richtig Matte. Auch die folgende recht enge Kurve ficht ihn nicht an (Bremsen vor Kurven wurde beim Update auch überarbeitet und anscheinend gleich ganz entfernt). Das ist in Summe eine Frechheit von Mazda und gefährdet laufend mich, andere Verkehrsteilnehmer und meinen Führerschein. Und der Hinweis von Mazda (auf meine Beschwerde hin), ich könne die Funktion ja ausschalten, bringt mich dann richtig auf die Palme 🤬😡

    Naja, Dman hat schon Recht, wenn er darauf hinweist, dass die 3,65 V sich an der Ladespannung orientieren, aber die Zellen sich nach dem Abklemmen auf eine Ruhespannung von 3,4 V oder sogar etwas weniger einpendeln. Das entspricht dann einer vollen Batterie - so wie bei der 12 V-Batterie auch mit deutlich mehr Spannung geladen wird (Typisch >13,5 V), aber die Nennspannung der Batterie eben nur 12 V ist.


    Das ist also kein Sicherheitspuffer, den Mazda uns vorenthält und der eigentlich nutzbar wäre, sondern die maximale Ladung, die von der Batterie zur Verfügung gestellt werden kann, wenn die Ladespannung nicht mehr anliegt.