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    Dann soll der Händler den Schrott-Verbandskasten gefälligst ausmustern und wegwerfen, anstelle den Kunden auch noch als Müllabfuhr zu benutzen. Das ist noch deutlich unterirdischer als nichts dabei zulegen 🤮


    Will lieber nicht wissen, wie der seine Inspektionen macht, wenn der Kunde ihm so am Ar*** vorbei geht.

    Wow, ich bin total geflasht von der Liste 😍🤩🥳🤗


    Wenn das wirklich so kommt, haben sie sogar den Licht-aus-im-Dunkeln-via-Favoritentaste-Fehler bemerkt und bringen das in Ordnung! Wie geil ist das denn?


    Lese in der Liste auch von Fehlern, über die sich hier noch nicht mal jemand beschwert hat und die mir auch noch nicht aufgefallen sind. Kommt das so, ist das ein Riesenschritt in die richtige Richtung!


    Natürlich sind dann immer noch einige Themen offen, aber Mazda nimmt die Probleme offensichtlich ernst und ich gehe davon aus, dass sie weiter daran arbeiten und beim zweiten Update den nächsten Schwung Murks in Ordnung bringen. Vielleicht schaffen sie es ja sogar, schneller als andere Hersteller ein gutes Qualitätsniveau zu erreichen?


    Aber auf jeden Fall sollte neben dem Update für das Auto auch eines für das Kommunikationsverhalten zum Händlern und zu Kunden erfolgen.

    Das ist bei Mazda allerdings ziemlich teuer, zumal der Mazda-Koffer nicht direkt auf der Hängerkupplung angebaut wird, sondern auf einem bestimmten Fahrradträger, den ich dann auch noch kaufen muss. 2.000 EUR in Summe? Echt jetzt? 😖

    Das geht bestimmt auch günstiger...


    Außerdem ist das mit dem Fahrradträger als Basis Mist, weil dann diverse Assistenten abgeschaltet werden. Gerade wenn ich mit viel Gepäck in Urlaub fahre, würde ich gerne zumindest TCS nutzen können und das geht wohl nicht, sobald ein Träger am Auto angeschlossen ist.


    Das mit dem Fahrradträger ist wohl nicht ganz zu Ende gedacht...

    Wahrscheinlich wird das auf dem Dach nichts werden. Aber ich sehe immer wieder dänische Autos, die einen großen Kunststoffkasten auf der Anhängerkupplung haben. Das sollte auch beim 6e gehen, wenn das auch in D/A/CH erlaubt ist.

    Aus meiner Sicht hat Beni1955 schon einen Punkt: Unsere Autos sind offensichtlich nicht immer gleich und haben deswegen auch nicht alle die gleichen Fehler. Ich habe Vieles von dem, was Einzelnen (oder auch Vielen) passiert, noch nicht gehabt. Mein Auto ist im Vergleich zu Erfahrungen anderer Forenteilnehmer ziemlich unauffällig und ich komme gut damit klar. Unerwartete Eingriffe des Spurhalteassistenten hatte ich auch schon vereinzelt, aber nicht dauernd. Abgeschaltet habe ich ihn auch noch nie.

    Das sinnfreie Bremsen vor leichten Kurven auf der Autobahn hatte ich nach 4 Monaten das erste Mal - aber auch nur mit MRCC, nicht mit TCS. In den letzten Wochen trat das gefühlt sogar häufiger auf, aber von "unfahrbar" kann dabei für mich keine Rede sein.

    Ja, das Radio ist Mist und macht bei mir auch nach jeder längeren Nichtbenutzung einen neuen Suchlauf.


    Es wäre schön, wenn wir bei der Diskussion hier mal etwas Luft rausnehmen. Nur weil einer sagt, ich kann mit meinem Auto gut leben, muss ich ihn nicht persönlich angehen, wenn ich mich über mein Auto ärgere.

    Kleines Off-Topic: Der "deutsche Volksmund" ist hier sehr präzise: ICH ärgere mich. </off-topic>


    Ich bin mir sicher, dass unsere Autos unterschiedlich sind und es auch hier "Montagsautos" gibt. Und hat eigentlich schon mal jemand Version 1.0.00 BD und Version 1.0.05 BD im Detail miteinander verglichen? Meine 1.0.05 BD macht weitgehend, was sie soll, ist aber trotzdem nicht Fehlerfrei.


    Also sollten wir in Diskussionen im Hinterkopf behalten, das sicher jeder für sich recht hat, aber dass das erstmal nur für sein Auto gilt, nicht für alle 6e. Ein anderes Auto ist möglicherweise einfach anders. Und wenn es einem anderen mit seinem Auto besser geht, neide ich ihm das nicht, sondern freue mich für ihn.

    Vielleicht hilft es, wenn ihr euch die Technik hinter der Sitzbelüftung anschaut: Bei allen Autos, deren Sitzbelüftung ich kenne, besteht diese aus mehreren Lüftern ähnlich wie Gehäuselüfter im PC, sowohl unter der Sitzfläche als auch in der Rückenlehne. Diese lüften in Richtung des gelochten Sitzbezuges, wobei sie die Luft aus der anderen Richtung ansaugen. Mir ist kein Fahrzeug bekannt, wo dafür gezielt klimatisierte oder erwärmte Luft zugeführt wird. Es handelt sich bei diesen Systemen also nur um eine Luftumwälzung ("Miefquirl"), nicht um eine aktive Kühlung.

    Das ergibt auch Sinn, weil man sich bei einer aktiven Kühlung gerade im Sommer sehr schnell verkühlen würde. Ziel ist lediglich der Abtransport der Feuchtigkeit beim Schwitzen dort, wo der Fahrer mit dem Sitzbezug in Berührung kommt. Dafür wiederum ist es nicht nötig, dass die Luft wie aus einem Fön aus jedem Loch bläst - es reicht, wenn sie hinter dem Sitzbezug vorbeistreicht und die feuchte Luft abtransportiert, die durch die Löcher auf die Rückseite des Sitzbezuges gelangt. Wenn also kein Luftzug aus den Löchern zu spüren ist, heißt das nicht, dass das System kaputt oder wirkungslos ist. Das wäre nur der Fall, wenn die Kleidung am Rücken oder an Gesäß und Oberschenkel nach kurzer Zeit durchgeschwitzt ist.


    Wenn Du unsicher bist, ob das funktioniert, würde ich mir eine Einmal-Sitzschutzfolie über den Sitz ziehen und mal mit und mal ohne vergleichen, wie sehr ich dort schwitze, wo ich den Sitz berühre. Schon die Lochung bringt einiges, aber mit der Folie wird klar, wie fies das ohne Lochung und Lüftung wäre.


    </Klugscheißmodus> aus. Sorry, aber die Diskussion ergab ohne Verständnis der Funktionsweise irgendwie wenig Sinn.

    Was ich an diesem Thema der vorgeschriebenen Assistenzsysteme schwierig finde, ist, das diese offensichtlich über alle Hersteller hinweg mehr oder weniger fehlerhaft sind, das aber den Gesetzgeber nicht davon abhält, sie verpflichtend zu machen und ggf. sogar eine Deaktivierung auszuschließen.


    Ich verstehe den Gedanken dahinter, halte das aber in vielen Fällen für nicht wirklich durchdacht.


    Mein Lieblingsbeispiel ist der Geschwindigkeitswarner, der ab der geringsten Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit aktiv wird. Leider ist die Ermittlung der erlaubten Geschwindigkeit oft derart grottig, dass eine an sich gut gemeinte Funktion völlig unbrauchbar wird und vom Nutzer schon nach kurzer Zeit ignoriert wird. Der 6e hat hier nach meinen Erfahrungen besonders viel Potential...


    Wie kann man eine solche Gängelung auf der Basis einer so schlechten Datenqualität ernsthaft vorschreiben? Akzeptanz entsteht nicht durch Vorschriften, sondern durch gute Erfahrungen mit einem System. Noch kann (und darf) ich das Gebimmel abschalten. Fragt sich nur, wie lange noch.


    Nur zwei Beispiele: Eine Straße bei uns ist in den Straßendaten als 30 km/h-Zone eingetragen, solange ich Navis nutze - das sind sicher schon um die 30 Jahre. Dort war aber noch nie 30, immer schon 50. Natürlich gibt es auch keine 30-Schilder, aber die "Verkehrszeichenerkennung" besteht darauf, dass dort 30 gilt.

    Zweites Beispiel: Auf dem Weg in einen Nachbarort gibt es seit zwei Jahren eine Baustelle, die auf 50 beschildert ist. Wenn ich die Schilder passiere, springt die Anzeige der erlaubten Geschwindigkeit von 70 (vorher richtig) auf 100. Die 50-Schilder sind sehr gut erkennbar und korrekt aufgestellt. Warum schnallt die Karre das nicht?


    Lange Rede, kurzer Sinn: Wer sehenden Auges Assistenten vorschreibt, die mehr oder weniger schlecht arbeiten, weil die Daten bekanntermaßen häufig fehlerhaft sind, tut weder sich noch den Nutzern einen Gefallen. Da kann ich wirklich nur noch hoffen, das der Hersteller die Situationserkennung immer weiter verbessert.


    Da Schlechtleistungen des Fahrzeugherstellers aber keine Strafe nach sich ziehen, gibt es nur wenig Anreiz, hier zu investieren. Und wenn alle Marken mehr oder weniger Murks produzieren, bringt ein Wechsel zu einem anderen Hersteller auch nichts. Daher wäre es nötig, das die Herstellersysteme laufend geprüft werden und Verbesserungen zwingend vorgegeben werden. Und wer das nicht hinkriegt, riskiert satte Strafen - bis hin zum Entzug der Betriebserlaubnis für einzelne Fahrzeugmodelle. Klingt hart? Mag sein, aber sonst ändert sich nichts und wir müssen den Mist unter Umständen mit unserer Gesundheit und unserem Leben ausbaden.

    Die Nummer mit dem Radio scheint mir aber trotzdem symptomatisch zu sein, dass moderne Technik immer mehr kann und immer mehr Funktionen eingebaut werden, aber darüber dann die Basics vergessen werden. Während der Funktionsumfang immer weiter wächst, geraten die ursprünglichen Funktionen in Vergessenheit. Grundfunktion eines Autoradios ist das Empfangen von Radiosendern. Das geht beim 6e erstmal grundsätzlich. Aber dass er keine Verkehrsmeldungen durchstellen kann, finde ich nicht nachvollziehbar. Warum war das vor 40 Jahren kein Problem, geht aber jetzt nicht mehr?

    Und nein, diese Funktion wird nicht durch die Echtzeit-Verkehrsdaten im Navi überflüssig, denn die informieren mich nicht über Geschwindigkeitskontrollen. Und wenn ich bekannte Strecken fahre, ist das Navi aus und ich bekomme keine Verkehrsmeldungen.

    So kann das Radio manches Gedöns, verliert aber seine grundlegenden Fähigkeiten.


    Ist wie beim Smartphone: Die können auch immer mehr, aber einfaches telefonieren macht immer wieder Probleme...

    Ich habe gerade ein tolles Smartphone, dass noch mehr kann, als alle davor. Aber beim telefonieren kommt es oft vor, dass die Verbindung zustande kommt, aber weder ich noch der andere etwas hört.


    Kommende Updates werden am Radio des 6e sicherlich Verbesserungen bringen, aber ich kann nur den Kopf schütteln, das es so auf den Markt geschickt wurde.