Beiträge von 10-858

    Natürlich sind Farben Geschmackssache. Ich für meinen Teil mag beim CX-6e die Außenfarbe "Nightschift" (dieses tiefe Violett) sehr - echt cool. Bei der Takumi Plus Innenausstattung frage ich allerdings schon, was Mazda geritten hat und warum es nur eine Farbstellung gibt. Bei mir weckt das Assoziationen an halbseidene Gewerbe ("Bordell-Violett"). Zumindest früher wären mit solchen Farben nur einschlägige Berufsbilder herumgefahren...


    Also seid mir bitte nicht böse, wenn ihr das mögt, es sei euch gegönnt.


    Ich hätte aber eine weniger auffällige Alternative gut gefunden. Auch die Fahrzeugvarianten finde ich nicht so sinnig wie beim 6e. Wenn ich bei uns die Takumi Plus Innenausstattung nicht will, muss ich nur auf das elektrische Sonnenrollo verzichten, sonst gibt's keinen Unterschied. Soweit ich weiß, soll das beim CX-6e deutlich anders sein. Takumi Plus gibt's nur mit der Innenausstattung und Vollausstattung, Takumi hingegen fehlen diverse Ausstattungsteile, die dafür auch nicht gegen Aufpreis ergänzt werden können.

    Möglicherweise mag jemand die elektronischen Außenspiegel nicht, die bei Takumi Plus nicht abwählbar sind. Dann muss er mit Takumi zufrieden sein. Und wenn ich unbedingt eine schwarze Innenausstattung haben will und total auf die elektronischen Außenspiegel stehe, geht nicht beides - auch nicht gegen Aufpreis. Das finde ich deutlich einengender als beim 6e.


    Für einen SUV finde ich schon, dass es ein tolles Auto ist. Aber die Ausstattungsvarianten wären in der Starrheit für mich abschreckend, selbst wenn ein SUV für mich in Frage käme.

    Ich weiß es nicht genau, aber gehe bisher davon aus, dass die 12 Volt-Batterie immer dann nachgeladen wird, wenn ein bestimmter Schwellwert der Spannung unterschritten wird. Das kann auch dann erfolgen, wenn der Wagen steht. Ansonsten hätten wir hier schon von leeren 12 Volt-Batterien gelesen, wenn jemand den Wagen 2 Wochen am Flughafen stehen lässt.


    Die Batterie könnte mit ihren 45 Ah auch in einem normalen Kleinwagen eingebaut sein, ist also nicht speziell für E-Autos gedacht. Im Vergleich mit meinem bisherigen 3 Liter- V6-Diesel ist das Ding natürlich sehr schwachbrüstig, reicht aber offensichtlich völlig aus. Muss ja auch keinen Anlasser betätigen.


    Und dass sie hinten eingebaut ist, hat nichts mit dem Gewicht zu tun, sondern eher mit Platz und Zugänglichkeit. Auch bei Verbrennern ist die Batterie oft hinten eingebaut, z.b. bei BMW. Hier ist der Hauptgrund aber meistens eine bessere Gewichtsverteilung zwischen vorne und hinten, was mit einer größeren Batterie sogar noch besser funktioniert als mit einer kleineren. Würde beim 6e sogar eher gegen eine Platzierung im Kofferraum sprechen, weil der Motor schon hinten sitzt. Also sitzt sie wahrscheinlich hinten, damit vorne genug Platz für den großen Frunk bleibt und weil der Platz eh ungenutzt ist.

    Genau dieser Punkt würde mich brennend interessieren. Wieso sind die Erfahrungen so krass unterschiedlich?

    Ein Teil berichtet, dass die Spurführung von CTS 07 viel besser als vorher funktioniert, ein anderer Teil, dass es schlechter oder gar nicht mehr funktioniert. Das Video von Alex zeigt eine Spurführung auf seiner Spezialteststrecke, die mich neidisch macht, weil meiner das nicht im entferntesten hinbekommen würde.

    Woran liegt das?

    Selbst mir als Ingenieur gehen die Ideen aus, was zu dieser krassen Streuung führen kann.

    Dabei wird teilweise von lebensgefährlichem Fehlverhalten der Spurführung berichtet. Andere berichten hingegen von makellosem Verhalten. Was ist hier eigentlich los?

    Vielleicht müsste man sich wirklich mal mit einer größeren Gruppe von 6e treffen und auf einer geeigneten Teststrecke ausführliche Vergleiche anstellen...

    Heißt das nicht Sekundäraufprallwarner oder so?


    Sekundärkollisionsvermeidung heisst es genau.

    "Sekundär" meint, eine zweite Kollision zu vermeiden. Wenn Dir jemand hinten rein fährt, haut Dein Auto voll in die Eisen, damit Du nicht noch auf das Auto vor Dir geschoben wirst. Diese Funktion ist aber unabhängig von der Warnung vor einem bevorstehenden Heckaufprall.

    Da die beiden Funktionen gesetzlich vorgeschrieben sind, würde es mich sehr wundern, wenn man sie Dauerhaft deaktivieren kann. Warum das anscheinend geht, wenn man gleich bei der Einrichtung die Erlaubnis verweigert, erschließt sich mir nicht. Wenn, dann ist diese Möglichkeit ein Bug 😉

    Macht er nicht, das dauert ewig bis er automatisch hochgeht, wenn er keine Aufhebung sieht.


    Ich fahre jeden Tag durch eine 80er Zone 100 Meter, da kommt keine Aufhebung, bis er wieder von selber auf 100 geht, dauert das locker 2-3 km.


    Das wird niemals eine Situation die einen überfordert, kein Grund also, ein Drama draus zu konstruieren.

    Das mag an genau der Stelle bei Dir so sein. Ich lade Dich aber gerne zu mir ein und zeige Dir einige Strecken bei uns, wo er echt gefährliche Stunts produziert. Würde mich echt interessieren, ob alle 6e gleich reagieren oder es doch Unterschiede gibt.


    Abgesehen davon ist es nicht hilfreich, aus einer einzelnen Erfahrung pauschale Schlüsse zu ziehen und alle, die andere Erfahrungen machen, als Unfähig darzustellen. Es ist keine Dramatisierung, nachweisbar vorhandenes gefährliches Verhalten des Autos auch als solches zu bezeichnen. Wir sollten die Erfahrungen eines Anderen so stehen lassen, auch wenn sie von meiner Sicht abweicht. Es geht hier nicht darum, Recht zu haben, sondern um Erfahrungsaustausch.


    Lass uns gerne mal eine gemeinsame Runde bei uns drehen und dann weiter darüber reden.

    Man weiß es aber nicht, wann der 6e in mitten einer 60er-Zone plötzlich wieder 100 oder 130 halluziniert.

    Genau das ist das Problem, nicht die Funktion des Tempomat als solche, sondern die fehlerhaften Informationen des Systems, wie schnell aktuell gefahren werden darf.

    Ich finde es gut, wenn das System mich dabei unterstützt, die jeweils erlaubte Geschwindigkeit auch zu fahren. Aber in Verbindung mit der schlechten Verkehrszeichenerkennung ist der Tempomat in dieser Ausprägung leider weitgehend unbrauchbar.


    Und Anmerkungen, das dieses Verhalten ja gar nicht gefährlich sein kann, weil diese Funktionsweise ja bekannt sei, sind mit Verlaub Unfug. Es ist trotzdem immer wieder überraschend, auf was für Geschwindigkeiten das System kommt, ohne das es entsprechende Schilder oder andere Gründe gibt, aus denen das System zu diesem Schluss kommen könnte. "Halluzinationen" passt dazu sehr gut. Das ist nicht vorhersehbar und führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil er an Stellen beschleunigt, an denen es weder absehbar noch angemessen ist.


    Das Mindeste der Gefühle sollte sein, diese Funktion separat einstellen zu können. Aktuell kann ich die Geschwindigkeitsanpassung nur ganz oder gar nicht aktivieren. Beim Deaktivieren beschleunigt er zwar nicht mehr überraschend, reduziert die Geschwindigkeit aber auch nicht mehr, wenn eine Beschränkung kommt. Das ist Mist und für mich nicht akzeptabel.

    Ja, ich hätte auch gerne mein "altes 05er-CTS" zurück.


    Meiner lenkt jetzt auch immer wieder nach rechts und überfährt völlig schmerzfrei die Linie oder anderes, wenn ich nicht gegenlenke.

    Die 05er-Version war nicht perfekt, hielt die Spur aber meistens sehr ordentlich. Ich wußte, wie er arbeitet und habe dem Auto vertraut. Dieses Vertrauen in das Auto und das CTS habe ich jetzt aber verloren.


    Bin gestern eine sehr geeignete Teststrecke fürs CTS gefahren: Landstraße mit etlichen Kurven, nigelnagelneu mit perfekten Linien und ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Das CTS ließ sich aber nicht aktivieren, sogar das graue Lenkradsymbol fehlte. Nix mit Test. Ein Stück weiter auf einer anderen Straße mit eher abgenutzten und fehlenden Linie ließ sich CTS wieder aktivieren. Auf dem Rückweg das Gleiche: Auf dem perfekten Stück ließ sich CTS nicht nutzen. WTF? Was soll das? Mit der 05er-Version war das kein Problem, warum jetzt?


    Das CTS war für mich das Top-Feature und ist jetzt kaum noch zu gebrauchen. Sehr schade.


    Und der Tempomat, der sich auf die fehleranfällige "Verkehrszeichenerkennung" verlässt und nicht mal fragt, bevor er eigenmächtig die Geschwindigkeit erhöht, setzt dem Ganzen die Krone auf!

    Auch gestern: Fahre in einen langen 70 km/h-Bereich hinein und stelle den Tempomat auf 70 km/h, weil er bei der 05er-Version öfter ein Schild "übersehen" hat und dann nicht beschleunigen soll, solange noch 70 ist. Ist klar, was die 07er-Version daraus macht, oder? Als der Wagen wieder ein 70er-Schild übersieht, setzt er den Tempomat ungefragt auf 100 km/h und beschleunigt.

    Sorry, ich wundere mich, dass diese Funktion hier vonetlichen Leuten gelobt wird. Ich halte sie für übergriffig und gefährlich. Selbst wenn das CTS der Spur folgt, macht dieses Verhalten des 07er-Tempomaten die in der 05er-Version nicht perfekten Assistenzfunktionen des CTS völlig unbrauchbar.