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    Ich glaube nicht, dass die maximale Ladeleistung bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt von der Batterietemperatur abhängt.


    Meiner Erfahrung nach bricht die Ladeleistung unter 0° Celsius beim LFP-Akku zwar massiv ein. Aber bei Plusgraden konnte ich bisher keinen Zusammenhang zwischen der Batterietemperatur und der Ladeleistung feststellen. Ich habe schon bei 6°-8° Batterietemperatur direkt mit 135 kW laden können und bei 25° Batterietemperatur nur 60 kW bekommen. Das alles jeweils bei < 20% SoC und an Schnellladesäulen sowohl mit 150 als auch mit 300 kW (jeweils EnBW und alleine an der Säule). Für mich war da bisher kein Zusammenhang erkennbar.


    Bin aber trotzdem heilfroh, dass wir jetzt Plusgrade haben: Die Ladeleistung sieht jetzt recht gut aus, das Laden geht deutlich schneller und die Reichweite und der Verbrauch bewegen sich in Richtung der Papierwerte :) 8) :thumbup:

    Zur Memory-Funktion muss ich Dich leider enttäuschen: Egal, mit welchem Schlüssel Du aufschließt, es macht keinen Unterschied für die Sitzeinstellungen. Das gab's zwar selbst bei meinem Insignia-Vorgänger Vectra C schon vor über 20 Jahren, aber Mazda legt ja vielleicht im Sommer nach 😉

    Die Hoffnung stirbt zuletzt...

    Unser 6e braucht dazu nicht mal einen Sprachbefehl... ;)


    Als noch Schnee lag, hat der Wagen tagsüber meist nur das Tagfahrlicht angemacht. Weil ich aber aus Sicherheitsgründen bei schlechten Sichtverhältnissen mit Ablendlicht fahren will, habe ich mir das "Ablendlicht" auf eine Favoritentaste am Lenkrad gelegt. So konnte ich es immer schnell aktivieren, ohne lange in den Menüs rumzuwühlen.


    Eines Nachts habe ich dann mal die falsche Favoritentaste erwischt und es war auf einen Schlag alles Licht aus - im Stockdunklen bei 100 km/h und auf dem Land ohne Laternen. Da hat er mich mal richtig erschreckt =O


    Hintergrund: Wenn ich den Shortcut auf die Favoritentaste lege, landet nicht die Funktion "Ablendlicht an oder aus" auf der Favoritentaste, sondern die 4-Fach-Auswahl-Leiste aus dem Menü (Licht deaktiviert/Standlicht/Abblendlicht/Lichtautomatik). Beim Drücken der so belegten Favoritentaste springt er dann stets auf den nächsten Eintrag. Bei aktiver Lichtautomatik ist dass dann "Licht deaktivieren". Deswegen macht im Dunkeln ein einfacher Druck auf die Favoritentaste alle Aussenbeleuchtungen aus...


    Eigentlich sollte sowas nicht möglich sein. Es ist sicher keine sonderliche Herausforderung, die Funktion mit einer Sensorabfrage für die Aussenhelligkeit zu koppeln und bei Dunkelheit erstmal eine Nachfrage zu stellen, bevor ich bei fahrendem Auto einfach alles Licht ausmache. Oder den Shortcut, den ich auf die Favoritentasten legen kann, in geeigneter Weise anzupassen (Wäre auch noch mal eine sinnvolle Verbesserung für das nächste "Ihr-wisst-schon-mit-U").

    Ich war skeptisch wegen des Lichtes und habe deswegen meine Probefahrt extra so vereinbart, dass ich ihn über Nacht hatte und das Licht testen konnte. Das Abblendlicht ist aus meiner Sicht Okay, das Fernlicht ist ziemlich gut.


    Ansonsten hat Mazda beim 6e leider alles andere weggelassen, was selbst beim Opel Vectra seit 2005 möglich war: Kurvenlicht, Abbiegelicht, Autobahnautomatiklicht, automatische Höhenregelung etc.. Selbst Nebelscheinwerfer gibt es nicht.


    Da es hier um Hardware geht, wird das so bleiben. Beim Nachfolger sind sie hoffentlich großzügiger und bauen ihn mit Matrix-LED-Licht.


    Mit dem Fernlicht-Assistenten bin ich allerdings sehr unzufrieden. Bei meinem 6e entwickelt er immer wieder ein schräges Eigenleben, und blendet im Ort auf, erkennt vor mir fahrenden Verkehr nicht zuverlässig, Gegenverkehr oft zu spät, manchmal gar nicht. Und bevor ich das Fernlicht dauernd von Hand abblenden muss, lasse ich den Assistenten lieber aus.


    Auch wenn klar ist, dass da noch deutlich mehr ginge, ist das Licht für mich okay.

    Meiner hängt gerade wieder mit dem Mazda-Originalzubehör-Ladeziegel (ist von Mennekes) an der Schuko-Dose. Habe ich dem Händler für Lau aus dem Kreuz geleiert, weil er fälschlicherweise gesagt hatte, dass es dazu gehört, obwohl das dann doch nicht so war.

    Wallbox kommt bald, bin aber froh, erstmal den Ladeziegel zu haben. Habe im Auto eingestellt, maximal mit 13 A zu laden. Die App zeigt 12 A als Ladestrom an. Das Verlängerungskabel davor erwärmt sich mit der Zeit leicht, auch der Stecker wird handwarm, liegt aber alles im Rahmen. Sicherhaltshalber kontrolliere ich das immer wieder.


    Für den kompletten Akku (68,8 kWh) braucht er in meiner Konfiguration ca. 32 h, von 25% bis 100% etwa 24 h. Das ist natürlich keine Dauerlösung, aber zum Überbrücken der Zeit, bis die Wallbox da ist, kann ich damit leben.

    Dann hättest Du wohl einen Genesis G80 electrified nehmen müssen 😉 Der fährt auf Knopfdruck aus der Parklücke. Dafür ist der Schlüssel aber auch ein noch größerer Klopper als der vom 6e...

    Ich teile die Erfahrung mit den Vibrationen aus dem Heckbereich mittlerweile. Am Anfang war nichts, irgendwann hat es aber angefangen und jetzt wird es stärker und fängt an, zu nerven.

    Ich habe zwar auf die Reifen getippt (leichter Standplatten oder sowas), aber Antriebswelle kann natürlich auch sein. Wenn das bis zum Wechsel auf die Sommerräder nicht ausufert, warte ich den Wechsel noch ab, um zu sehen, ob es dann weg ist. Wenn es dann immer noch ist, wird es zum Fall für die Werkstatt.

    Bin gestern die A7 vom Harz bis nach Schleswig-Holstein komplett mit TCS gefahren, hatte aber selbst bei 130 km/h (Mehr traut er sich ja nicht ;) ) keine überraschenden Bremsungen. Einmal hat er in einer Linkskurve verlangsamt, aber das lag an einem LKW auf der Spur rechts von mir, den er in der Kurve fälschlicherweise meiner Spur zugeordnet hat. Ansonsten gibts auf den 230 km Autobahn mehr als genug Kurven. Selbst in der Baustelle direkt hinter dem Elbtunnel hat er sich recht wacker geschlagen und fast immer die Spur korrekt gehalten. Und die Verschwenkungen der Fahrspur sind teils echt heftig - bei gleichzeitig schmaler Spur und Metallwall am Rand. Natürlich musste ich aufpassen wie ein Schießhund, weil er das nicht perfekt hinkriegt, aber das Ergebnis war schon recht gut.


    Auch da hat er nicht gebremst - ganz im Gegenteil. Im Elbtunnel ist 80 km/h, danach beginnt die Baustelle mit durchgängig 60 km/h bis Volkspark. Wenn ich aus dem Tunnel komme, regele ich die Zielgeschwindigkeit von Hand auf 60 km/h, da er ansonsten unter völliger Missachtung der Verschwenkungen und Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung das Tempo auf 100 km/h setzt und ordentlich beschleunigt. Kenne ich jetzt schon, hat mich bei den ersten Malen aber böse überrascht. BTW: Woher nimmt er die 100 km/h? Soweit ich mich erinnern kann, war da die letzten 40 Jahre immer nur 80 km/h, nie 100 km/h. Dass er die Schilder völlig ignoriert, ist da schon fast eine Randnotiz.

    Den Unterschied zu Euren Erfahrungen würde ich jetzt echt gerne mal verstehen...

    Neulich an der Ladesäule...


    Freue mich, die Säule für mich zu haben. 120 kW - bin zufrieden und freue mich auf einen kurzen Stopp.


    Bei 33% kommt dann aber der ultimative Endgegner:


    Laden mit eActros 600.jpg


    Meine Ladeleistung ging erstmal drastisch runter, bekrabbelte sich dann aber wieder auf gut 70 kW. Der eActros kam nur auf 60 kW :P Er hat dann aufgegeben, bevor ich ganz fertig war...


    Laden mit eActros 600 Ladekurve.jpg

    KiXtEr schrieb im Thread für die Heizung hinten, dass die Bremserei des Tempomaten vor Kurven allgemein bekannt wäre und das es allen so gehen würde.

    Ähm... (Finger heb), habe ich noch nicht erlebt.

    Wenn es so ist, dass der Tempomat vor jeder kleinen Kurve bremst, frage ich mich erstmal, worum genau es geht: MRCC oder TCS? Nur mit Navi aktiv, oder auch mit Navi inaktiv? Bei den Beiträgen hier fehlt in der Regel eine Angabe, was genau bei diesem Verhalten aktiviert ist und wie die anderen relevanten Parameter eingestellt sind. Daher kann ich den Punkt oft nicht nachvollziehen. Ich selber fahre ca. 80% meiner Kilometer mit TCS und finde das System ziemlich gut. Auf der Autobahn fahre ich eigentlich nur mit TCS. Dazu lässt es sich Klasse als Stau-Assistent nutzen, funktioniert auch im Ort, lenkt, bremst und beschleunigt zuverlässig und macht mir vieles leichter.


    Klar, die Nerverei mit dem dauernden Lenkrad bewegen ist blöd. Und es wäre auch noch schön, wenn er an roten Ampeln von selber hält und von selbst losfährt, wenn's grün wird. Aber vor einer Kurve habe ich noch nicht erlebt, dass TCS bremst. Und Nein, ich fahre nicht wie eine Schnecke 😉 Grund gäbe es dafür also immer wieder.


    MRCC habe ich noch nicht benutzt, also muss es darum gehen, oder?

    Vielleicht ist es dabei genauso wie mit dem Spurhalte-Assistenten: Mir scheint, der ist solo genutzt weit lebensgefährlicher als die gleiche Funktion in TCS. Vielleicht unterscheidet sich der Tempomat ebenso je nach Geschmacksrichtung zwischen MRCC und TCS?

    Dazu würde ich mal die steile These aufstellen, das als Tempomat und Spurhalteassistent je nach "Arbeitsumgebung" unterschiedliche Systeme zum Einsatz kommen. Das könnte immerhin denkbar sein :/


    Oder ist mein Auto anders als Eure? 1.0.05 BD wie ich haben doch fast alle, oder? Oder benutze ich es nur anders als ihr?