Habe bei meiner Wallbox alles ordentlich gemacht (und ordentlich geblecht...).
Ergebnis:
Im Keller hängt neben dem Sicherungskasten ein gar nicht so kleiner Kleinverteiler, der für das APZ-Feld gedacht ist - leer und an nix angeschlossen. Überspannungsschutz und zusätzlicher FI etc. passte alles noch in den originalen Verteilerschrank.
Zum 6 mm"-Kabel wurde noch ein CAT-7-Kabel verlegt, damit die Stadtwerke die Wallbox steuern können. Das endet im Keller freischwebend aufgerollt und ist nicht verbunden. An der Wallbox endet es 2 m vor der Box, weil sich der Elektriker bei der Kabellänge vermessen hat. "Können wir immer noch verlängern und anschließen, wenn die Stadtwerke tatsächlich mal eine Steuerung einbauen wollen... Aber gehen Sie lieber davon aus, dass das nie passiert. Deswegen können wir das hier alles so lassen."
Also: Arbeit, Material und Hirnschmalz für einen sehr unwahrscheinlichen "Ernstfall" eingesetzt, die regelkonform eingebaut wurden, ohne jetzt irgendeinen Nutzen zu haben. Naja, vielleicht baue ich den Kleinverteiler wieder ab und erneuere damit die Verteilung im Schuppen. Wenn er nun schon da ist...
Aber mein Fazit heute ist, dass ich beim nächsten Mal keine Wallbox mehr fest installieren würde. Dafür gäbe es einfach eine neue Leitung und eine Kraftsteckdose. Und an die kommt dann eine mobile Wallbox und fertig. Dafür gibt es zwar keine Zahlungen nach §14-dingens, aber an die glaube ich auch erst, wenn sie tatsächlich mal kommt.