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    Der Wert heißt bei mir nur "OBD Modul" und ist keinem Steuergerät zugeordnet (erkennbar an den eckigen Klammern "[xxx]"). Wird also wahrscheinlich vom OBD-Dongle zur Verfügung gestellt, nicht vom Fahrzeug.

    Wenn Du in Car Scanner auf der Übersichtsseite "Sensoren" auswählst, steht der Wert bei mir gleich als erster oben an.

    Ich verwende einen alten ELM-327-BlueTooth-Dongle, der schon viele Jahre alt ist und wo ich nicht mal den Hersteller kenne. Interessanterweise liefert er bei meinem 6e für Car Scanner alle Daten, zumindest sind alle Dashboards vollständig befüllt und ich habe noch keinen Wert gesehen, den z.B. ein Youtuber hatte, den ich nicht bekomme. Klappt also top und scheint alles zu können :)


    Witzigerweise muss ich auch nicht das Auto starten, um die Daten zu kriegen. Und wenn ich Car Scanner mit dem Dongle verbinde, wacht anscheinend auch nicht das Auto auf (Zumindest geht nichts an, weder Lüftung noch Radio, Licht oder irgendetwas anderes, dass man sehen oder hören kann), was ungewöhnlich ist, wenn ich Eure Berichte und Hinweise lese.


    Daher ist es so, dass ich jederzeit die aktuelle Spannung der 12 V-Batterie auslesen kann, ohne das sie durch irgendwelche Abläufe im Auto verfälscht wird. Brauchte ich bisher noch nicht wirklich, da die Nachladung der 12 V-Batterie durch die ICCU offensichtlich zuverlässig funktioniert und das beim Mazda wohl keine Schwachstelle ist.

    Für mich war das Fahren mit dem 6e im Winter wirklich ein Genuss 8)


    Diesen Winter hatten wir bei uns im hohen Norden wieder mal wochenlang richtig Schnee, so dass ich das ausführlich testen konnte.


    Als Vorerfahrung kann ich so ziemlich alles bieten, was mit Verbrenner möglich ist - von diversen Hecktrieblern mit wenig Gewicht auf der Hinterachse bis zu Fronttrieblern in verschiedenen Klassen. Gelernt habe ich Fahren auf Schnee mit einem Opel Kadett C Caravan (Heckantrieb, Leergewicht 800 kg oder so, 54 PS). Das hat so gut geklappt, dass ich im Vergleich alles in Grund und Boden gefahren habe, was meine Kumpel anbieten konnten.

    Seitdem bin ich ein großer Fan von Heckantrieb bei Schnee und Glätte.

    Frontantrieb ist nett und praktisch, ich habe das aber immer als ziemlich Spaßbefreit empfunden, weil meist einfaches Gas geben reichte, um wieder einen stabilen Fahrzustand herzustellen. Mit Heckantrieb macht mir das viel mehr Spaß - und Nein, ich bin nicht dauernd quer um die Ecken gefahren. Konnte das aber sehr gut kontrollieren, wenn ich es wollte.


    Der 6e ist in meinen Augen das perfekte Winterfahrzeug (mal abgesehen von Akku und Ladeleistung, deren Performance unter 0 ° Celsius an Arbeitsverweigerung grenzt):

    - Er lässt sich sehr feinfühlig steuern, das "Gaspedal" ist sehr fein dosierbar.

    - Die Lenkung ist spätestens nach einer Eingewöhnung ebenso fein steuerbar und stellt sich zuverlässig von selber zurück in die Mittellage.

    - Das Gewicht von mehr als einer Tonne auf der Hinterachse bewirkt guten Grip und ermöglicht eine angemessene und flotte Beschleunigung.

    - Die Bridgestone-Winterreifen vom Händler haben bei mir sehr gut funktioniert und ein sehr sicheres Fahren ermöglicht, die haben mir sehr gut gefallen.


    Gewöhnen musste ich mich daran, die Rekuperation abzustellen. Auf glatter Straße führt das sonst schnell zu echt haarigen Situationen. Und Assistenten würde ich bei glatter Straße sowieso nicht nutzen, das ist mir schlicht zu gefährlich. Aber in Summe hatte ich nie ein besseres und sichereres Auto für glatte Straßen als den 6e.

    Und die bleibt während der Fahrt aktiv, wenn sie ausgewählt wird? 🤔

    Bei mir ist dort wirklich eine Liegestellung abgespeichert. Nicht auszudenken, was passiert, wenn ich während der Fahrt die Ruheposition aktiviere... 😵‍💫

    Das mit dem Heckspoiler ist bei mir genauso, auch auf der gleichen Seite.

    Auch den Höhenversatz an der Türverkleidung beim Beifahrer habe ich, genauso wie auf der Fahrerseite einen deutlich größeren Spalt zwischen Türverkleidung und Armaturenbrett als auf der Beifahrerseite. Das sind Nachlässigkeiten, die nicht nötig wären.


    Ich muss wohl mal einen Termin beim Händler machen, damit das alles korrigiert wird.

    Der 6e hat aktuell leider kein schlüsselbezogenes Memory für die Sitzeinstellungen.


    Soweit ich das verstanden habe, gibt es auch keinen Workaround, mit dem man die drei speicherbaren Sitzeinstellungen dafür nutzen kann.

    Die Sitzeinstellung zum leichteren Einsteigen wechselt nach dem Einstieg automatisch auf die Fahreinstellung - entweder beim Einstecken des Sicherheitsgurtes oder beim Einlegen von "D". Und die Ruheposition sollte beim Fahren aus Sicherheitsgründen gesperrt sein (habe ich noch nicht ausprobiert, allerdings hat Mazda nicht immer ein glückliches Händchen bei solchen sicherheitstechnischen Selbstverständlichkeiten (Stichwort "Abblendlicht auf Favoritentaste")).


    Bleibt also während der Fahrt nur eine Sitzeinstellung über.


    Schlüsselbezogenes Memory hatte mein Opel Vectra schon vor über 20 Jahren - für Sitze, Außenspiegel und vor dem Facelift auch für den Innenspiegel. Da ist es bei unserem rollenden Smartphone umso unverständlicher, dass es vergessen wurde, obwohl das eigentlich Pillepalle ist. Ist aber aktuell nun mal so 😖

    Finde die Beschreibung gut geschrieben und zutreffend und könnte das so mitgehen 👍

    Die Tabelle mit den technischen Daten wirft aber einige Fragen auf (Zuladung, Platz Ladeanschluss...).


    Wenn Mazda in diesem Jahr allein in D 50.000 BEV verkaufen will, dann wird es sehr entscheidend sein, dass sie die Software bald und umfassend auf die Kette kriegen. Sonst können sie dieses Ziel getrost vergessen.


    Trotzdem eine gute Zusammenfassung.