Beiträge von Stephan-0508

    Bis auf die Befestigungen sind die Maße vom 68/80er ungefähr gleich. Die haben bloß die Zellchemie vom LFP verbessert. Wegen den 10kw Unterschied wird der 78 auch nicht großartig mehr Reichweite haben. Für mich ist der eh uninteressant. Die Frage ist halt, wo der Akku dann gebaut wird. Der 68er ist von CATL20260330_141628.jpg

    Ah das ist eine interessante Info. Finde ich gut, CATL nehm ich.

    Du brauchst da gar nicht Detektiv spielen denn der größere Akku kommt ja in anderen Ländern wie UK z.b. zum Einsatz. Die frage ist nur noch ob und wann Mazda das auch in den anderen Ländern bringt.

    Ja doch natürlich, erstens sind das alles Länder außerhalb der EU mit anderen Anforderungen und Regularien und noch dazu alles Rechtslenker, also Modellvarianten in denen gröbere Umbauarbeiten grundsätzlich vorgenommen wurden, vorgenommen werden mussten. Das Detektiv spielen ist durchaus gerechtfertigt.

    Sehr sehr gut, vor allem der Link zur Registrierkarte. Viel interessanter ist allerdings die schematische Darstellung im Link. Man beachte auch, dass die Karosserieverstärkung unmittelbar nach dem Hochvoltakku endet, für mich ist bei den Zeichnungen auch nicht ganz klar welche Rolle die Rücksitzbank dabei spielt. Danach beginnen unter anderem Kabelkanäle zu Ladeanschluss und Antrieb. Einfach Plug and Play wird ein größerer Akku sicher nicht installierbar sein. Warten wir einfach ab, wie das Auto auf den Märkten letzten Endes erscheint.

    Das wäre natürlich die große Frage. Was mich aber wirklich stutzig gemacht hat waren die Angaben im Link des Beitragserstellers.

    Natürlich muss man da vorsichtig sein, ob die Angaben letzten Endes wirklich stimmen, aber laut den Daten von der Seite wiegt der 68,8 kWh Akku 480 kg und der 78 kWh Akku 550 kg. Das Fahrzeuggewicht unterscheidet sich dann jedoch nur noch um ca 63 bzw. 53 kg (Takumi Plus) statt der 70 kg rein vom Akku und das bei einem leicht abgeschwächten Antrieb. Die Differenz müsste unter Umständen bei dem 70kg schwereren Akku also eigentlich nur größer werden und nicht unter den Gewichtsunterschied von 70kg fallen. Unmöglich dabei noch Gewicht zu sparen ohne etwas wegzulassen.

    Wir sehen die Autos aber immer noch in 3 Ländern außerhalb der EU. Ich bleibe bei meiner Theorie von Seite 1. Vielleicht irre ich mich auch, aber mein Fragezeichen bleibt beim Thema Platz für den Akku bestehen.

    Wie ich bereits sagte, denke ich, dass das Thema eben nur auf absehbarer Zeit vom Tisch ist. Wie einige von euch schon geschrieben haben, würde das eher Kunden abschrecken, wenn man unmittelbar nach der Markteinführung den Akku ändert. Zumal das Thema E Auto in Deutschland generell eher eins der unliebsameren Themen ist.

    Für ein Facelift käme der schon eher in Frage. Allerdings müssten wir dann jetzt in die Kristallkugel gucken auf welchem Stand der Technik wir dann sind. Ich vermute mal ganz stark, dass der 78er dann keine „Hurra“ Rufe mehr erzeugen würde.

    Wenn man voraussetzt, das der Aufpreis auf den großen Akku gleich bleiben würde. Das bezweifle ich aber sehr, denn der Aufpreis war wohl deshalb so niedrig, weil die ja auch wussten, wie sinnfrei das 'Upgrade' ist.

    Nein das denke ich nicht. Ich glaube der Mazda 6e ist schon sehr gut gerechnet für den europäischen Markt inklusive Chinazölle etc.

    Rein von der chemischen Zusammensetzung her ist LFP in der Produktion weitaus günstiger als NMC. Der Aufpreis eines größeren LFP Akkus (und in diesem Fall wäre der nicht sehr groß) dürfte eigentlich recht gering ausfallen.


    Nachdem jetzt heiß diskutiert wurde, möchte ich aber nochmal hervorrufen, dass wir hier immer noch rein hypothetisch unterwegs sind. Weder ist ein solcher Akku für den deutschen Markt bestätigt, noch liegen uns Fahrdaten oder tiefere Details aus anderen Märkten vor. Also immer mit der Ruhe. ;)

    Aja, interessant ist auch noch, dass mein Händler meinte, dass er neulich auf der Präsentation des CX-6e war und bei diesem Wagen die Software viel besser funktionieren würde. Weiß jetzt nicht, wie genau er diese ausprobieren konnte, aber die Software beim CX soll nicht, wie ich dachte, gleich wie bei unserem 6e sein, mit ein paar Anpassungen an den größeren Bildschirm. Nein, die soll von Grund auf neu programmiert sein, um die Bugs, die bei uns offenbar sehr tief in der Software sitzen, nicht nochmal zu bekommen.

    Das die Software anders sein muss wundert mich jetzt erstmal nicht. Immerhin verzichtet man beim CX6e auf das Fahrerdisplay. Es gibt lediglich das große Display in der Mitte und das finde ich ehrlich gesagt furchtbar.

    So unterschiedlich sind die Bedürfnisse, meine Überlegung war 15% mehr Akku = Reichweite

    In 20 Minuten Pause kann der Akku mehr Kilometer nachtanken auf Langstrecke, höhere Langlebigkeit da man ihn seltener entlädt und belädt, ein Entspannteres fahren da man mehr Reichweite hat. Aktuell habe ich 50kwh Akku unterm Arsch und es ist dann doch auf längeren Strecken immer etwas Grenzwertig (ist ja aber nur der Zweitwagen) deswegen kann ich ganz gut die Steps der Akku größen einschätzen und was das in der Praxis bedeutet. Die 78 kwh bedeuten für mich vor allem ein Komfort hinzugewinn.

    Grundsätzlich verstehe ich deine Argumentation, ich würde selber nicht anders argumentieren. Wenn man das geschriebene jetzt in Zahlen ausdrückt wirkt es aber dann doch recht schöngeredet. Versteh mich bitte nicht falsch, ich respektiere deine Meinung natürlich, aber wenn man die Zahlen sieht wird es wild.


    Reichweitendifferenz beträgt 71km laut WLTP. Auf einer Urlaubsfahrt machen die 70 Km am Ende der Reise wohl kaum einen Unterschied. Die Pausen dürften mit seltenen Ausnahmen ungefähr die selben sein. Zumal in der Regel nach dem ersten Stop auch nur noch mit ca 80% weitergefahren wird. Hier wäre dann interessant ob sich der Verbrauch durch das höhere Gewicht bemerkbar machen würde, grundsätzlich würde ich das aber eher verneinen bzw. es hätte einen geringfügigen Effekt.


    Nun aber zum Thema Haltbarkeit und jetzt wird es spannend.

    Nimmt man die beiden WLTP Reichweiten von 479 und 550 km bei einer jährlichen Laufleistung von 20.000 km so müsste man bei dem kleinen Akku 42 mal (aufgerundet) und beim großen Akku 36 mal (abgerundet) laden. Klar ist das etwas unrealistisch, weil niemand immer von 0-100 aufladen würde, dennoch würde sich lediglich eine Differenz von 6 vollen Zyklen ergeben. Das wären nach 10 Jahren (200.000km) 60 Zyklen mehr. Wenn man bedenkt das bei LFP Akkus je nach Handhabung eine Zyklenfestigkeit von 3.000 bis 5.000 (in Einzelfällen bis zu 10.000) gegeben ist, dann sind 6 pro Jahr oder 60 Zyklen mehr innerhalb von 10 Jahren vollkommen zu vernachlässigen. Ich wage jetzt mal zu bezweifeln, dass die meisten hier den Wagen in 10 Jahren überhaupt noch besitzen.


    Ja womöglich erkauft man sich minimal mehr Komfort mit dem größeren Akku, allerdings wird der Unterschied nicht bahnbrechend sein. Ich nehme im Alltag dann lieber die 320 statt der 290nm. Ich bevorzuge Motorleistung im Alltag gegenüber Reichweite für 1-2 mal im Jahr, ist zwar am Ende eine ebenso unsinnige Argumentation, aber so ist das eben mit Zahlenjunkies. 8o

    Das wäre natürlich die große Frage. Was mich aber wirklich stutzig gemacht hat waren die Angaben im Link des Beitragserstellers.

    Natürlich muss man da vorsichtig sein, ob die Angaben letzten Endes wirklich stimmen, aber laut den Daten von der Seite wiegt der 68,8 kWh Akku 480 kg und der 78 kWh Akku 550 kg. Das Fahrzeuggewicht unterscheidet sich dann jedoch nur noch um ca 63 bzw. 53 kg (Takumi Plus) statt der 70 kg rein vom Akku und das bei einem leicht abgeschwächten Antrieb. Die Differenz müsste unter Umständen bei dem 70kg schwereren Akku also eigentlich nur größer werden und nicht unter den Gewichtsunterschied von 70kg fallen. Unmöglich dabei noch Gewicht zu sparen ohne etwas wegzulassen.