Das "definitiv", würde ich hinterfragen 
Und nein, ich bin kein Mazda Mitarbeiter, habe aber für einige SW-Projekte bei einem deutschen Hersteller gearbeitet.
Jedes Modul (Microservice, Steuergerät) wird von unterschiedlichen Abteilungen und Entwicklern programmiert.
Es gibt wie erwähnt strenge Prozesse (von der Versionierung, Mergen, Testing, bis hin zur kompletten QA), die eingehalten werden müssen.
Sehr oft sind externe Softwarelieferanten (kleine IT-Firmen) involviert.
Die Verteilung und Bereitstellung der OTA´s werden dann wieder von einem eigenen Team programmiert, die App wieder von einem eigenen Team usw.
Dass ein Speicherproblem des Radios des Notbrems-Assistenten beeinträchtigt, kann ausgeschlossen werden.
Der Weg für Feedback an Mazda ist: Alles an den Händler melden, er muss/sollte es dann an Mazda Europe bzw. an die Länderniederlassung melden.
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Entwicklungen werden dennoch nicht in Europa gemacht sondern in Japan und beim 6e sicherlich auch in China. Somit ist unser Forum hier fix raus.
Ein Entwickler (-Team) bezieht sich nicht auf Foren, mag sein das der eine oder andere rein schaut, aber daraus Maßnahmen abzuleiten, wird DEFINITIV nicht passieren.
Ich arbeite auch für einen Motorenhersteller und kann auch sagen wie der Hase läuft: Rückmeldungen von (General-) Importeuren und Garantie Anträge sind in der Automotive die einzigen Werkzeuge damit an einem bestehenden Produkt was gemacht wird. Es gibt keine Budget´s für "Nice-To-Have", und für "Must-Have´s" muss auch wer den Kopf hin halten.
Das mit dem Radio war bewusst überspitzt gesagt, aber vermutlich auch nicht al zu weit hergeholt. Die zu Verfügung stehenden RAM müssen schon entsprechend aufgeteilt und zugeordnet werden. Da geht's um Millisekunden. Schon klar das beim 6e nicht ein System für alles zuständig ist (wie es bei Tesla sein soll), sondern dezidiert eigene Rechner die Aufgaben übernehmen....
Ich bin z.B. an einem Projekt beteiligt gewesen, wo es um einen selbst fahrenden LKW ging der im Werksverkehr zwischen 2 Hallen fahren soll und die Erkenntnisse daraus auch für selbst fahrende Fahrzeuge im öffentlichen Raum daraus gewonnen werden sollen. Der Rechner der Verbaut wurde, kostete fast so viel wie der LKW alleine... Irrsinnige Leistung, eigenes 5G Netz mit mehreren Antennen am Werksgelände.. und und und
Wie schnell entscheidet die Maschine eine Notbremsung einzulösen, oder auch andere Entscheidungen zu treffen wie: Stoppe ich nun weil meine Sensoren ein Hindernis erkennen, welche die Kamera als Löwenzahn erkennt?... Bis das Bild verarbeitet ist kann es zu spät sein und das Hindernis könnte ein Baby sein. Hier geht es um Latenzen wo eine Millisekunde über Leben und Tod entscheiden kann.
Aber back to Topic...
Was ich mit meinem Post vorhin sagen wollte:
Wir sollten nicht erwarten das wir hier unsere Probleme rein schreiben und Mazda dies liest und an der Behebung arbeitet. Genauso wenig sollten wir darauf hoffen das Mazda all diese Probleme kennt oder das "eh schon jemand das gemeldet hat, weil betrifft ja alle/viele".
Also ab zum Händler und Mängel kundtun und auf Rückmeldung pochen, nur mit dem Druck mehrerer unzufriedener Kunden wird Mazda Europa gezwungen sein die Herrschaften in Asien zu konfrontieren.
Die Asiaten (vor allem aber die Japaner) haben nämlich eine Eigenschaft: Kritik lässt man nicht einfach so auf sich sitzen, sondern man schafft die Missverständnisse aus dem Weg um zur Perfektion zu gelangen". Die Japaner sind nun mal Perfektionisten.