Ich möchte mal ganz ketzerisch anmerken, dass man sich in einem anderen Thread darüber gefreut hat, dass das aktuelle Modell einen Akku von CATL hat, wohingegen der 2027er einen von CALB bekommen wird. Mein erster Gedanke dazu: tjo, wenn das BMS "von" CATL Shice ist, nützt dir die beste Zelle nix.
Was viele nicht auf dem Schirm haben: in China hat das Auto inzwischen den Stellenwert eines Livestyle-Produktes ... quasi wie ein Smartphone: alle paar Jahre ein neues. Wenn also das Schwestermodell unseres 6e in China schon drei Jahre rumfährt, heißt das nicht, dass denen solche Problem (falsche Werte vom BMS, usw.) genauso wichtig sind, wie uns. Ganz im Gegenteil: das dürfte denen ziemlich schnurz sein.
Dass Mazda ein eigenes BMS entwickelt hat, halte ich für ein Gerücht. Das würde technisch noch weniger Sinn machen, als betriebswirtschaftlich.
Was mich als Käufer an der ganzen Situation wirklich nervt: wir reden hier in einem kleinen Kreis über "aktiv lassen nach den 100%, damit das Balancing, blahblah" ... nein! Ich kaufe so eine Karre, häng die an die Wallbox, und bei 100% nehme ich den Stecker raus, Und während des Ladens ist die Karre abgeschlossen und ich lasse weder die Klima laufen, noch die Lenkradheizung und ich wecke auch das Auto nicht alle drölfzehn Minuten auf, damit der Akku ... usw. Wo kommen wir denn hin, wenn wir als Kunden mit irgendwelchen Tricks das Unvermögen eines Welzkonzerns ausbügeln müssen.
Und: was machen die tausenden anderen 6e-Käufer, die hier nicht im Forum mitlesen, sondern genau das machen: anstecken, abstecken, fertig ??
Und 2: was, wenn das BMS im Mazda tatsächlich genau rechnet und der Akku wirklich so derbe degradiert? Man kann nämlich - und da wird mir der Osthesse sicher zustimmen - einen Akku auch mit einem besch*ssenen BMS killen.