(Geo)-Politische Faktoren beim Kauf

  • Nein

    Mazda 6e Takumi+, Deep Crystal Blue, 68,8 kWh, Reifen Pirelli P Zero Winter 2 19“, org. Mazda Felgen zweifarbig, elektr. AHK, V2L Adapter, Frunk-Korb, Armlehnenbox.

  • Nachdem mich für mein letztes, quasi deutsches Auto, der Hersteller doppelt so viel kassiert hat und danach mich bei Problemen und Service wie Dreck behandelt hat, habe ich absolut kein Mitleid mit dieser Industrie wenn ich mir stattdessen ein Auto kaufe das mir gefällt aber aus China kommt. Und es ist mir egal wenn die Chinesen mich ausspionieren, die Deutschen Finanzbehörden wissen viel mehr über mich.

    Die Arroganz der deutschen Autoindustrie muss ja auch endlich Konsequenzen haben, siehe was sie vor zehn Jahren über Tesla gesagt haben, wie sie über Tesla oder Chinesen gelacht haben. Nur um uns später abzuzocken und für Produkte die wenig innovativ sind das doppelte verlangt.


    Und an einen Krieg oder Krise zwischen China und Europa glaube ich nicht. Die Chinesen sind da schon sehr pragmatisch und ein Konflikt ist nicht in ihrer Interesse. Nicht wie mit Russland, mit einem Land das außer Gas nichts anzubieten hat. China will schon an Europa verkaufen.

  • Die deutsche Autoindustrie hat Tesla nie belächelt. Im Gegenteil BMW Ingenieure haben mir vor 10 Jahren mal gesagt, dass Tesla ein Entwicklungsvorsprung im Antriebsstrang von mind. 5 Jahre hat. Also da waren eher respektvolle Töne.

  • Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich mehr mit chinesischen oder allgemeinen asiatischen Autos mehr befasst habe: Dass deutsche Automobil-Konzerne denken, dass sie die besten Produkte bauen, unantastbar sind, egal wie viel Mist man gebaut und immer Rückendeckung bekommen hat, von der Gesellschafft, Käufern und besonders der Politik. Die deutschen Hersteller sind vielleicht besser in der Fahrwerksentwicklung oder eher so bei den Kleinigkeiten, die einem so auffallen beim Fahren, wenn ich jetzt z.B. meine Erfahrungen zwischen BMW i4 und dem Mazda 6e vergleiche. Aber sind diese leicht besseren Eigenschaften der Unterschied von mehreren 10.000den Euro wert? Rational betrachtet: Ganz klares nein. Hauptsächlich zahlt man mehr wegen der Marke und dem Ruf, die beide geschädigt sind und dass dann eher Fahrzeuge für Leute, die nicht auf das Kleingeld achten müssen und markentreu (vielleicht sogar Fanboys?) sind.


    Klar, fast alles kommt heute aus China, das mir bewusst. Mir ging es aber jetzt speziell um ein nagelneues Produkt, dass über 35k kostet und mit Software-Updates gepflegt werden muss, wo man eine Art Planungssicherheit braucht und nicht um 2€ Produkt von Temu. Deutsche fahren ihre Autos länger als Chinesen, deswegen ist die Beziehung zu den Autos auch ganz anders. Das möchte ich noch einmal verdeutlichen.

  • Nachdem mich für mein letztes, quasi deutsches Auto, der Hersteller doppelt so viel kassiert hat und danach mich bei Problemen und Service wie Dreck behandelt hat, habe ich absolut kein Mitleid mit dieser Industrie wenn ich mir stattdessen ein Auto kaufe das mir gefällt aber aus China kommt. Und es ist mir egal wenn die Chinesen mich ausspionieren, die Deutschen Finanzbehörden wissen viel mehr über mich.

    Die Arroganz der deutschen Autoindustrie muss ja auch endlich Konsequenzen haben, siehe was sie vor zehn Jahren über Tesla gesagt haben, wie sie über Tesla oder Chinesen gelacht haben. Nur um uns später abzuzocken und für Produkte die wenig innovativ sind das doppelte verlangt.


    Und an einen Krieg oder Krise zwischen China und Europa glaube ich nicht. Die Chinesen sind da schon sehr pragmatisch und ein Konflikt ist nicht in ihrer Interesse. Nicht wie mit Russland, mit einem Land das außer Gas nichts anzubieten hat. China will schon an Europa verkaufen.

    Ich kann dich sehr gut verstehen. An einigen Tagen denke ich genauso wie du. Und in meiner Umgebung arbeiten einige Leute im VW-Werk in Emden, wo der ID.7 gebaut wird. Deshalb wird einem immer so indirekt mitgegeben, wie wichtig das Werk für uns ist, gesamt wirtschaftlich gesehen. Aber alle hier wissen, dass die sich am Band nicht wirklich kaputt arbeiten (darüber wird schon gewitzelt, selbst in meiner Familie, wo einige bei VW arbeiten bzw. arbeitet haben), teilweise sogar nichts tun, vielleicht mal einen Knopf drücken oder eine Schraube fest drehen. Das denke ich mir nicht aus, dass geben die teilweise sogar selber zu, dass da kaum gearbeitet wird. Und dann muss man sich nicht wundern, warum die Autos einfach viel zu teuer sind.


    Wo mir einmal echt der Kragen geplatzt ist, als es letztes Jahr darum ging, dass bei VW tausende Stellen gestrichen werden sollen, weil sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Dabei kamen dann Fernsehteams aus ganz Deutschland um davon zu berichten und dann sieht man protestierende VW-Bandarbeiter, die 7 % mehr Lohn einfordern. Da habe ich mich gefragt, ob die den Ernst der Lage nicht so ganz begriffen haben. Und habe ich begriffen, es ist nicht das Management, das Fehler macht. Auch die Betriebsräte dort und das Personal am Band hat Probleme und scheinbar auch Realitätsverluste.

  • Die deutsche Autoindustrie hat Tesla nie belächelt. Im Gegenteil BMW Ingenieure haben mir vor 10 Jahren mal gesagt, dass Tesla ein Entwicklungsvorsprung im Antriebsstrang von mind. 5 Jahre hat. Also da waren eher respektvolle Töne.

    Erst vor kurzem habe ich eine Sendung über emobilität vom jahr 2013 gesehen. Interessant was man in DE über all das erzählt hat. Respektvoll war das nicht.

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    Klar, fast alles kommt heute aus China, das mir bewusst. Mir ging es aber jetzt speziell um ein nagelneues Produkt, dass über 35k kostet und mit Software-Updates gepflegt werden muss, wo man eine Art Planungssicherheit braucht und nicht um 2€ Produkt von Temu. Deutsche fahren ihre Autos länger als Chinesen, deswegen ist die Beziehung zu den Autos auch ganz anders. Das möchte ich noch einmal verdeutlichen.

    Den Punkt kann ich verstehen.


    Meine Meinung dazu:

    Ich habe 6 Jahre Garantie. Solange erwarte ich dass sich seitens Mazda gekümmert wird, wenn Probleme auftreten.

    Nach Ablauf der 6 Jahre bekommt das Auto einen neuen Besitzer. Der Restwert ist ja schon schriftlich fixiert.

    Deshalb sehe ich das ganze recht entspannt.


    Zu den Softwareupdates:

    Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen an dem keine Updates mehr bereitgestellt werden.

    Auch ein deutscher Hersteller wird keine 30 Jahre lang Updates herausbringen.

    Ob das aus wirtschaftlichen Gründen Herstellerseitig passiert, oder aus anderen Gründen spielt für mich keine Rolle.


    Die wichtigsten Funktionen (Gas, Bremse, Lenkung) werden wohl auch ohne neue Updates lange Zeit weiter funktionieren.

    Und wenn sich in 20 Jahren das neue Smartphone nicht mehr mit den Auto verbinden will, dann ist das eben so. Ist ja schließlich dann auch ein altes Auto.