Modell 2026 mit 78 kWh-Akku?

  • Hallo,


    ich interessiere mich sehr für den 6e, der kleine Akku ist mir allerdings etwas zu klein, der große Akku - naja, sprechen wir nicht darüber. Da lese ich gerade etwas versteckt zu einem anderen Thema, dass es demnächst ein neues Modell mit einem 78 kWh-Akku (analog Mazda CX-6e) geben soll. Die Vermutung könnte stimmen:


    Mazda 6e 78 kWh (258 PS) | Technische Daten, Verbrauch, Spezifikationen, Maße


    Wer weiß hierzu mehr?


    Die Diskussion kam zum Thema OTA-Update auf. Hierzu habe ich aus dem Ausland gehört, dass das heißersehnte Update, das Anfang des Jahres schon ausgerollt werden sollte, zweigeilt im Sommer und im Herbst dieses Jahres kommen soll. Das hier nur am Rande.

  • Das 78er Modell gibt es aktuell in Australien und UK.


    Gerüchte gibt es aktuell für Dänemark mit Sommer 2026.


    Ausgehend vom Hersteller macht es Sinn die Technik zu vereinheitlichen, wobei das auch mit der Abkündigung aktueller Modelle einhergehen könnte. Wahrscheinlicher ist dabei die Abkündigung des aktuellen 80er NMC Akkus. Das hatte Kixxter eingebracht und würde Sinn ergeben.


    Wie gesagt: Alles Vermutungen.


    Hoffnung besteht, dass in dem Zuge keine weitere Hardware aktualisiert wird.

  • Guten Morgen,


    ich bin neu hier und wollte mich vor allem bei dem Thema zu Wort melden.

    Ich selbst habe erst vergangenen Monat einen 6e bestellt und das Gerücht mit dem Akku hat mich auch umgetrieben. Selbst Mazda Deutschland habe ich diesbezüglich vor ca. 2 Wochen Kontaktiert jedoch noch keine Rückmeldung erhalten.

    Aus technischer Sicht durchaus spannend, da meines Wissens LFP Akkus bei ungefähr gleicher Leistung um einiges größer sind als NMC Akkus. Ich gehe also davon aus, dass die 68,8 kWh LFP in etwa die selbe Größe haben wie 80 kWh NMC.

    Bei ca. 10 kWh müsste man also schauen wie das verbaut werden soll. Laut Datenblatt UK wären wir in Summe bei ca 53 kg höherem Fahrzeuggewicht.

    Mit UK und Australien haben wir also zwei Kandidaten die 1. Rechtslenker sind und 2. nicht innerhalb der EU und somit nicht an gewisse Regularien gebunden sind. Die Frage des Platzes bleibt also nach wie vor offen. Gibt es grundsätzlich bauliche Unterschiede beim Rechtslenker? Oder entfallen sogar ggf. einzelne Features die einen gewissen Platz benötigten?

    Das sind natürlich alles nur Gedankenspiele, aber auch nicht unbedingt weit hergeholt.


    Alles in allem muss man sich selber die Frage stellen, ob ein 78kWh Akku den Bock am Ende fett macht. Er ist schwerer als der kleine Akku, wenn auch nur um ca 53 kg, er hat statt 320 nur 290 nm Drehmoment und kommt dann in Summe nur ca 70 km weiter.


    Ich persönlich sehe den Benefit nicht wirklich und für den normalen Alltag offen gesagt vollkommen irrelevant. Ich müsste bei Urlaubsfahrten nicht einmal meinen Pausenintervall mit dem kleinen Akku umstellen.


    Ich bin aber sehr gespannt wie ihr das seht.

    Mazda 6e - 68,8kWh LFP - Takumi Plus - Soul Crystal Red - Auslieferung Ende Mai / Anfang Juni 2026

    Einmal editiert, zuletzt von Stephan-0508 ()

  • Das wäre natürlich die große Frage. Was mich aber wirklich stutzig gemacht hat waren die Angaben im Link des Beitragserstellers.

    Natürlich muss man da vorsichtig sein, ob die Angaben letzten Endes wirklich stimmen, aber laut den Daten von der Seite wiegt der 68,8 kWh Akku 480 kg und der 78 kWh Akku 550 kg. Das Fahrzeuggewicht unterscheidet sich dann jedoch nur noch um ca 63 bzw. 53 kg (Takumi Plus) statt der 70 kg rein vom Akku und das bei einem leicht abgeschwächten Antrieb. Die Differenz müsste unter Umständen bei dem 70kg schwereren Akku also eigentlich nur größer werden und nicht unter den Gewichtsunterschied von 70kg fallen. Unmöglich dabei noch Gewicht zu sparen ohne etwas wegzulassen.

    Mazda 6e - 68,8kWh LFP - Takumi Plus - Soul Crystal Red - Auslieferung Ende Mai / Anfang Juni 2026

  • Ich persönlich sehe den Benefit nicht wirklich und für den normalen Alltag offen gesagt vollkommen irrelevant. Ich müsste bei Urlaubsfahrten nicht einmal meinen Pausenintervall mit dem kleinen Akku umstellen.

    So unterschiedlich sind die Bedürfnisse, meine Überlegung war 15% mehr Akku = Reichweite

    In 20 Minuten Pause kann der Akku mehr Kilometer nachtanken auf Langstrecke, höhere Langlebigkeit da man ihn seltener entlädt und belädt, ein Entspannteres fahren da man mehr Reichweite hat. Aktuell habe ich 50kwh Akku unterm Arsch und es ist dann doch auf längeren Strecken immer etwas Grenzwertig (ist ja aber nur der Zweitwagen) deswegen kann ich ganz gut die Steps der Akku größen einschätzen und was das in der Praxis bedeutet. Die 78 kwh bedeuten für mich vor allem ein Komfort hinzugewinn.

  • Der Benefit ist nur da, wenn der 68er Preisgleich ersetzt werden würde UND man mit dem 68er eh schon 90% der Fahrten beruhigt abdecken kann.


    Bei 2 oder 3 mal im Jahr mit Strecken, auf denen ein Nachladen nötig wäre, bringen einem die 10kWh mehr nicht wirklich viel.


    Ist aber wieder sehr individuell.

  • So unterschiedlich sind die Bedürfnisse, meine Überlegung war 15% mehr Akku = Reichweite

    In 20 Minuten Pause kann der Akku mehr Kilometer nachtanken auf Langstrecke, höhere Langlebigkeit da man ihn seltener entlädt und belädt, ein Entspannteres fahren da man mehr Reichweite hat. Aktuell habe ich 50kwh Akku unterm Arsch und es ist dann doch auf längeren Strecken immer etwas Grenzwertig (ist ja aber nur der Zweitwagen) deswegen kann ich ganz gut die Steps der Akku größen einschätzen und was das in der Praxis bedeutet. Die 78 kwh bedeuten für mich vor allem ein Komfort hinzugewinn.

    Grundsätzlich verstehe ich deine Argumentation, ich würde selber nicht anders argumentieren. Wenn man das geschriebene jetzt in Zahlen ausdrückt wirkt es aber dann doch recht schöngeredet. Versteh mich bitte nicht falsch, ich respektiere deine Meinung natürlich, aber wenn man die Zahlen sieht wird es wild.


    Reichweitendifferenz beträgt 71km laut WLTP. Auf einer Urlaubsfahrt machen die 70 Km am Ende der Reise wohl kaum einen Unterschied. Die Pausen dürften mit seltenen Ausnahmen ungefähr die selben sein. Zumal in der Regel nach dem ersten Stop auch nur noch mit ca 80% weitergefahren wird. Hier wäre dann interessant ob sich der Verbrauch durch das höhere Gewicht bemerkbar machen würde, grundsätzlich würde ich das aber eher verneinen bzw. es hätte einen geringfügigen Effekt.


    Nun aber zum Thema Haltbarkeit und jetzt wird es spannend.

    Nimmt man die beiden WLTP Reichweiten von 479 und 550 km bei einer jährlichen Laufleistung von 20.000 km so müsste man bei dem kleinen Akku 42 mal (aufgerundet) und beim großen Akku 36 mal (abgerundet) laden. Klar ist das etwas unrealistisch, weil niemand immer von 0-100 aufladen würde, dennoch würde sich lediglich eine Differenz von 6 vollen Zyklen ergeben. Das wären nach 10 Jahren (200.000km) 60 Zyklen mehr. Wenn man bedenkt das bei LFP Akkus je nach Handhabung eine Zyklenfestigkeit von 3.000 bis 5.000 (in Einzelfällen bis zu 10.000) gegeben ist, dann sind 6 pro Jahr oder 60 Zyklen mehr innerhalb von 10 Jahren vollkommen zu vernachlässigen. Ich wage jetzt mal zu bezweifeln, dass die meisten hier den Wagen in 10 Jahren überhaupt noch besitzen.


    Ja womöglich erkauft man sich minimal mehr Komfort mit dem größeren Akku, allerdings wird der Unterschied nicht bahnbrechend sein. Ich nehme im Alltag dann lieber die 320 statt der 290nm. Ich bevorzuge Motorleistung im Alltag gegenüber Reichweite für 1-2 mal im Jahr, ist zwar am Ende eine ebenso unsinnige Argumentation, aber so ist das eben mit Zahlenjunkies. 8o

    Mazda 6e - 68,8kWh LFP - Takumi Plus - Soul Crystal Red - Auslieferung Ende Mai / Anfang Juni 2026

  • Die 15% mehr Akku führen bzgl. Des Komforts dazu, dass du auf der gleichen Strecke 5km/h schneller fahren kannst (Autobahn). Und das ist mit mies fließendem Verkehr und digitalem Fahren noch weniger...