Mazda 6e - Laden und Balancing

  • Naja, Dman hat schon Recht, wenn er darauf hinweist, dass die 3,65 V sich an der Ladespannung orientieren, aber die Zellen sich nach dem Abklemmen auf eine Ruhespannung von 3,4 V oder sogar etwas weniger einpendeln. Das entspricht dann einer vollen Batterie - so wie bei der 12 V-Batterie auch mit deutlich mehr Spannung geladen wird (Typisch >13,5 V), aber die Nennspannung der Batterie eben nur 12 V ist.


    Das ist also kein Sicherheitspuffer, den Mazda uns vorenthält und der eigentlich nutzbar wäre, sondern die maximale Ladung, die von der Batterie zur Verfügung gestellt werden kann, wenn die Ladespannung nicht mehr anliegt.

    Aktuell: Mazda 6e | SR | Takumi Schwarz | Melting Copper

    Bisher: Opel Vectra C Caravan Cosmo Plus | V6 CDTI (Z30DT) | AT40 | Vollleder Kashmir-Beige | Brilliant-Schwarz | Vollausstattung (Wirklich Alles!)

  • 10-858


    Nennspannung gibt ja nur vereinfacht ausgedrückt den halb vollen Zustand an. LFP im Ruhestand sind voll, wenn die um die 3.38 bis 3.4V haben um den Dreh. Das Delta nachdem die Zellen sich beruhigt haben ist ja schon etwas größer. Mich würde mal interessieren, was passiert, wenn du bei 94-95% den Ladevorgang beenden würdest. Fallen die Zellen gleichmäßig ( Ruhestand ) oder ähnlich als wenn du bis 100% geladen hättest. Bis 100% macht anscheinend ja nicht wirklich Sinn, weil a) nicht balanciert wird b) sicher das BMS nicht mehr weiß. wenn 2 Zellen 3.65 erreichen und die anderen erreichen gerade einmal 3.4V . Die 3.4V hast du ja bei 95% schon für den gesamten Akkupack. Falls du da mal Zeit finden würdest, wäre das super das mal mit 95% zu testen.

  • Was bei den Analysen immer wieder vergessen wird ist, dass heutzutage 99% aller E-Autos ein passives Balancing haben. Sprich: Die Ladung wird nicht verteilt sondern Zellen, die zu 105% geladen sind, werden entladen. Buchstäblich verheizt. Daher ist diese Beobachtung nicht verwunderlich.


    Und dass bei einem relativ neuen Akku, der sich erstmal "einfahren" muss, das Spannungsdelta ungleich 0mV ist, ist ganz normal.

    Solange das Auto fährt wie es soll, sollte man die Energie lieber für andere Sachen einsetzen, als sich wegen physikalischen Prozessen den Kopf zu zerbrechen.

  • Was bei den Analysen immer wieder vergessen wird ist, dass heutzutage 99% aller E-Autos ein passives Balancing haben. Sprich: Die Ladung wird nicht verteilt sondern Zellen, die zu 105% geladen sind, werden entladen. Buchstäblich verheizt. Daher ist diese Beobachtung nicht verwunderlich.


    Und dass bei einem relativ neuen Akku, der sich erstmal "einfahren" muss, das Spannungsdelta ungleich 0mV ist, ist ganz normal.

    Solange das Auto fährt wie es soll, sollte man die Energie lieber für andere Sachen einsetzen, als sich wegen physikalischen Prozessen den Kopf zu zerbrechen.

    hm, da sehe ich aber andere Videos als du. Da sieht man ein aktives balancieren. Der Mazda hat auch während der Fahrt mit nem hohem Delta zu kämpfen . Ich schaue mir gerne die Videos von Bjoern an und noch nie habe ich so ein großen Unterschied bezüglich Temperatur und Delta gesehen. Schau gerne mal seine Videos an.

  • hm, da sehe ich aber andere Videos als du. Da sieht man ein aktives balancieren. Der Mazda hat auch während der Fahrt mit nem hohem Delta zu kämpfen . Ich schaue mir gerne die Videos von Bjoern an und noch nie habe ich so ein großen Unterschied bezüglich Temperatur und Delta gesehen. Schau gerne mal seine Videos an.

    Das lässt keine Rückschlüsse auf aktives oder passives Balancing zu. Aktiv heißt, dass man mit einem Hoch- bzw. Tiefsetzsteller (abhängig, von welcher Seite man "draufschaut") oder einer Ladungspumpe, Ladungen von Zelle X auf Zelle Y überträgt. Passives Balancing verheizt Energie - wird aber natürlich auch aktiv geschaltet. Da kann man mit den Begrifflichkeiten durcheinanderkommen.


    Aktiv hat mans "früher" gemacht, aber den ganzen aktiven Krempel inkl. Induktivitäten und Freilaufdioden kann man sich sparen, was auch alle Autohersteller heute auch machen.


    Danke, ich schaue mir die Videos mal an.

  • Das lässt keine Rückschlüsse auf aktives oder passives Balancing zu. Aktiv heißt, dass man mit einem Hoch- bzw. Tiefsetzsteller (abhängig, von welcher Seite man "draufschaut") oder einer Ladungspumpe, Ladungen von Zelle X auf Zelle Y überträgt. Passives Balancing verheizt Energie - wird aber natürlich auch aktiv geschaltet. Da kann man mit den Begrifflichkeiten durcheinanderkommen.


    Aktiv hat mans "früher" gemacht, aber den ganzen aktiven Krempel inkl. Induktivitäten und Freilaufdioden kann man sich sparen, was auch alle Autohersteller heute auch machen.


    Danke, ich schaue mir die Videos mal an.

    ...ich verstehe kein Wort und bin auf den weiteren Austausch gespannt... Dank –👍🏆

  • ...ich verstehe kein Wort und bin auf den weiteren Austausch gespannt... Dank –👍🏆

    Alles gut, kurz und vereinfacht zusammengefasst :)

    Annahme: Zelle A hat 3,4V, Zelle B hat 3,2V.

    Aktives BMS: Zelle A läd Zelle B. Beide haben am Ende 3,3V.


    Passives BMS: Zelle A wird entladen, bis sie wie Zelle B 3,2V hat.

  • Xpeng,Changang,Tesla,Leapmotor haben ein aktives Balancing was auch Sinn macht gerade bei E-Autos . Beim passiven driften Zellen , wenn man auf 100% lädt immer mehr ab und man will doch die komplette Kapazität haben. Selbst bei 60% wenn man den Akku etwas fordert driftet das Delta auseinander beim 6e.


    Passiv kann den Akku schützen, aber kann auch schnell dafür sorgen, das ich Kapazität verliere.