Beiträge von Dman

    Zum Thema vorheizen des Akkus vor dem losfahren kann ich wohl etwas mit beitragen.

    Am 28.12. nach 3 Tagen Standzeit hatte ich -1°C bis -2°C im Akku. Ich hatte langeweile, deshalb dachte ich jetzt versuche ich mal die Akkuheizung zu provozieren.

    Ich saß allerdings zu der Zeit selbst im Auto und habe sie aus dem Menü mit der Zeitprogrammierung aktiviert, nicht aus der App selbst. Allerdings hatte ich die Klimatisierung nochmals unterbrochen, weil ich versuchen wollte sie über die App zu starten. Das unterbrechen war gar nicht so einfach, weil sie einfach weiterlief. Also über die App den Reiter aus gestellt, das Fahrzeug ab und aufgeschlossen und den Wahlhebel auf D Danach war sie aus.


    Das ganze also nochmal. Fahrzeug zu geschlossen (sicherlich aber waren die Steuergeräte noch nicht schlafen gegangen) und Klimatisierung über die App gestartet. Car Scanner hat die ganze Zeit mitgeloggt.


    Also nochmal von vorne:

    1. um 18:52 ging die Heizung erstmals los (mit -2°C und -1°C im Akku) übers Fahrzeugmenü bis 19:00 Uhr, wo ich es abgestellt hatte, also 8 Minuten.


    2. Dann aus gestellt und nochmals über die App gestartet und 19:01 ginge es dann wieder weiter mit 0° und -1°C wärmste zur kühlsten Zelle.


    3. Das Fahrzeug war zugeschlossen und ich war mit dem Schlüssel nicht in der Nähe. Mein Handy lag aber auf dem Fensterbrett, damit die Connection über CarScanner bestehen blieb. So konnte ich beobachten wie er heizt von sicherer Entfernung, ohne etwas durch meine Anwesenheit zu beeinflussen oder Fahrzeugseitig zu triggern.


    4. So lief hörbar also nur die Wärmepumpe. Sie hat die Heizleistung in den ersten 1,5 min leicht angerampt, also angefangen bei 2,8kW bis sie sich ab 19:03 Uhr bei 5,3kw eingependelt hatte. (in wirklichkeit wahrscheinlich nur 5kW und die restlichen 300 Watt waren Regelungstechnisch bedingt.) Ab den Zeitpunkt waren in allen Zellen 0°C vorherschend.


    5. So ging es dann weiter bis 19:16 und 40 sec laut Zeitstempel des Log. Die kühlste Zelle hatte zu dem Zeitpunkt 5°C und die wärmste 8°C. Bei diesen Temperaturen wurde das Vorheizen abgebrochen. Es lies sich dann auch nicht mehr starten. Weder von der App noch im Fahrzeug, vermutlich sind das also die Fixpunkte. (Bedingung, wenn wärmste Zelle 8°C dann Heizung aus.)


    6. Trozdem war natürlich noch Energie im System, sodass wir einen gewisses Nachklingen hatten und die Temperatur noch bis 10°C in der Wärmsten Zelle (ab 19:21 Uhr) und 7°C (ab 19:22Uhr) in der kühlsten gestiegen ist.


    7. Insgesamt habe ich also irgendwas zwischen 23 und 24 Minuten gebraucht um den Akku in der kühlsten Zelle 9°C und in der wärmsten um 11°C wärmer zu machen.


    8. Größtenteils wurde mit 5kw Heizleistung gearbeitet, bis auf den Anfang und kurz zum Ende hin, da wurde nämlich leicht an- bzw. abgerampt.


    9. Rechnen wir das ganze aus.. 5kw x 0,38333h = 1,92kWh also knapp 2kWh für ca. 10°C Erwärmung des seit 3 Tage durchgefrosteten Akkus.


    Da muss jeder selber entscheiden, ob es einen die Energie Wert ist. Ich habe da eine klare Meinug zu, ich brauche das nicht. Der Akku heizt sich über das fahren auf Langstrecke auf, wenn man das will. 80km sind keine Langstrecke, alles vor 200km lohnt sich nicht mit laden im Winter, deshalb sollte sich auch niemand wundern, wenn er dann herumdümpelt. Natürlich hat man hier als Laternenparker das nachsehen, da würde ich evtl. die 2kWh in kauf nehmen, oder einfach 10 Minuten länger einkaufen. Denn mit 10% und 0°C kaltem Akku, nach 5km Strecke an die Ladesäule angeschleppt, bringt natürlich auch nicht die gewünschte Leistung.


    Zurück zum Test. Die wichtigsten Erkenntnisse sind die Akkuheizung funktioniert nur, wenn es sehr kalt ist. Hat man vermutlich über 5°C im Akku funktioniert sie nicht. Jedenfalls habe ich sie später nicht mehr anbekommen.

    Wie es ist, wenn das Auto an der Wallbox lädt weiß ich allerdings nicht. Bei meinem Test war das Fahrzeug abgesteckt.

    Sowas lässt sich natürlich alles über Software fixen.. theoretisch.


    :)

    Jetzt bin ich mal auf eure persönliche Einschätzung gespannt.

    Was haltet ihr vom Kofferaum des 6e?

    Es gibt ja gefühlt eine klare Einschätzungen zu dem Thema in den Medien. Meist hört und liest man von den Testern, dass er für die Größe zu klein ist. Man bezieht sich hier oftmals auf die Daten von Mazda selbst, was jeder normale Mensch natürlich auch machen würde. Trotzdem muss ich sagen, dass ich finde der 6e hat einen viel größeren Kofferaum als man laut Daten vermutet.

    Der ADAC misst ja mittels Volumen definierten Schaumquadern die wirkliche Größe der Kofferäume aus und so haben sie es auch beim 6e gemacht.

    Ich würde hier daher mal fix alles aufdrösseln, für die Leute die sich nicht sichern sind, ob der 6e einen passenden Kofferaum hat.

    Natürlich sind auch eure Erfahrungen gewünscht. Persönlich empfinde ich den Kofferaum nämlich als ausreichen groß für eine Limousine, wo man ja meist mit Einschränkungen leben muss.


    Die offiziele Daten von Mazda:

    -Kofferaumvolumen mit Hutablage installiert: 336L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt fensterhoch beladen: 678L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt dachhoch beladen: 1074L


    Realmesswerte des ADAC:

    -Kofferaumvolumen mit Hutablage installiert: 345L

    -Kofferaumvolumen ohne Hutablage bis unter die Heckklappe: 465L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt fensterhoch beladen: 785L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt dachhoch beladen: 1365L


    Ich weiß nicht was Changan-Mazda da gemacht hat, aber normalerweise geben die Hersteller das Volumen immer größer an als es letztendlich ist. Bei der Realmessung des ADAC kommt dann meistens ein wesentlich kleinerer Wert heraus. Hier ist es umgedreht.

    Persönlich ist mir das schon beim ersten Blick aufgefallen, als ich den Kofferaum inspiziert hatte. Er kam mir einfach wesentlich größer vor als die offizielen Daten von Mazda vermuten lassen, zumindest ohne Hutablage.


    Der Frunk im Mazda 6e hat der ADAC übrigens mit 80L bemessen. Wer also will kann diese gerne noch mit drauf rechnen,...

    So kommt man je nach Szenario auf:

    -345L+80L=425L

    -465L+80L=545L

    -785L+80L=865L

    -1365L+80L=1445L


    ...aber das muss jeder halten wie er will.


    Als Referenz möchte ich hier gerne noch den führenden Klassenprimus mit aufführen, damit man einen Vergleich hat.

    Kommen wir also zum ID7 Pro. Nur kurz, dieser hat natürlich einen größeren Stauraum, ist natürlich auch das größere Auto mit seiner 4,96m Länge.

    Der Mazda6e hat eine Länge von 4,92m und der chinesische Deepal L07, auf desen Platform der 6e beruht, kommt nicht über 4,88m. Die Raumausnutzung wird also an die 4,88m angepasst sein.


    Die offizielen Daten von VW:

    -Kofferaumvolumen mit Hutablage installiert: 532L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt fensterhoch beladen: keine Daten

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt dachhoch beladen: 1586L


    Realmesswerte des ADAC:

    -Kofferaumvolumen mit Hutablage installiert: 465L (variabler Kofferaumboden in unterster Position, dadurch auch höhere Ladekante)

    -Kofferaumvolumen ohne Hutablage bis unter die Heckklappe: 565L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt fensterhoch beladen: 885L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt dachhoch beladen: 1460L

    Es gibt keinen Frunk, jedoch noch ein kleines Fach mit 25L im Kofferaumboden rechnen wir das noch dazu kommen wir auf:

    465L+25L=490L

    565L+25L=590L

    885L+25L=910L

    1460L+25L=1485L


    So und jetzt schauen wir uns die Differenz anhand der Realmesswerte an.

    Kofferaumvolumen mit Hutablage installiert: 490L-425L=65L

    -Kofferaumvolumen ohne Hutablage bis unter die Heckklappe: 590L-545L=45L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt fensterhoch beladen: 910L-865L=45L

    -Kofferaumvolumen mit Sitzen umgelegt dachhoch beladen: 1485L-1445L=40L


    Vielleicht vermag der ein oder andere jetzt sagen, der Frunk gehört nicht mit in das Stauvolumen hinein. Doch in der Praxis wird man den Frunk eben trotzdem nutzen und mir persönlich geht es im Alltag um die Praxis. Ansonsten könnte man auch sagen, dass man die extra 25L im ID7 Kofferaum auch nicht nutzt, weil zu klein, aber das wäre ja auch Quatsch, deshalb kommt für mich alles mit in die Betrachtung was man als Stauvolumen legal nutzen kann.


    Diese Ergebnisse zeigen eben ganz deutlich etwas, nämlich vergleichen wir nur die Herstellerdaten gibt es eine Differenz von 512L im Gesamtvolumen und 196L im Kofferaumvolumen.

    In der Realität, diesmal ohne Frunk und versteckte Kleinfächer, sind es aber nur 95L im Gesamtvolumen, 120L im Kofferaumvolumen mit Hutablage installiert, 100L ohne Hutablage installiert und 100L Differenz mit umgeklappten Rücksitzen bis fensterhoch gestappelt.


    Ganz deutlich kann man hier also erkennen, ja der Klassenprimus hat mehr Platz und wird daher auch zurecht gelobt, aber der Mazda 6e kann in der Praxis nach Volumen absolut mithalten, leider hört man hier trotzdem immer nur Sätze wie "Der Kofferraum fällt für eine mehr als 4,90 m lange Schräghecklimousine dürftig aus". Beim ID7 heißt es hingegen "...ein angemessener Stauraum angesichts seiner knapp fünf Meter Außenlänge."


    Das lesen und hören natürlich die Leute und vertrauen darauf.

    Da ist Mazda auch ein bisschen selber Schuld an der Misere, trotzdem finde ich, dass jeder Autojournalist mit einem geübten Auge eigentlich erkennen sollte, dass der Kofferaum in der Praxis größer erscheint als die offizielen Daten vermuten lassen.

    Aber vielleicht habe ich auch nur ein Knick in der Optik und der ADAC hat für den Urdeutschen Mazda die Testergebnisse zum positiven verfälscht.. how knows..


    Was allerdings trotzdem anzumerken ist, in der Praxis kann der 6e zwar beim Volumen mithalten, jedoch nicht bei der Zuladung, aber in diesem Thread geht es ja um das Volumen.


    :)


    Test des Mazda: https://assets.adac.de/image/u…da-6e-258-takumi-plus.pdf

    Also laut eigener Aussage von der EV clinic sind Tesla Akkus die besten zum reparieren, selbst die neuen.

    Sie kritisieren hier gerne die Aussagen von Sandy Munro. Das gute an eingeklebten Rundzellen ist halt, dass man sie zur not ausbohren kann. So macht es die EV clinic.


    Hier ein offizielles Video von CATL zur Produktion ihrer Akkus.

    Das bestätigt meine Befürchtung leider:

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    Die einzelnen prismatischen Zellen werden aneinander geklebt. Darauf kommt dann eine Art Sammeltschienen Layer (CCS installation) durch diesen wird wohl die serielle Schaltung der einzelnen Zellen erreicht. Diese Sammeltschienen Layer wird dann einzeln an jeden Pol Laser verschweißt. Auch schön zu sehen im Video.

    Später kommt noch Isolationstape drauf und alles wird zum Schluss auch nochmal im Schulterbereich verklebt.

    Ein einzelner Zell Austausch ist somit meiner Meinung unmöglich. Bzw. Es wird so kompliziert gemacht, dass es unnötig teuer wäre. Zumindest, wenn die EV clinic es austauschen müsste. Bin mir aber sicher sie würden das ablehnen.

    Also ich habe gestern ein Video gesehen, da haben 2 Typen versucht aus einem Fisker Ocean Akku, der von CATL kommt, Zellen auszubauen.

    Kurz die Akkus sind nicht dafür vorgesehenen, dass man das tut.

    Selbst die prismatischen Zellen werden mittlerweile eingeklebt und die Plus und Minus pole nicht mehr verschraubt, sondern verschweißt. Wenn du da eine Zelle raus bekommen willst, dann must du eigentlich den ganzen Akku zerstören.


    Das deckt sich auch mit den Informationen der EV clinic die letztens noch gesagt hat, dass die meisten neuen Akkus unreparierbar sind. Eine kleine eingeklebte Rundzelle bei Tesla bekommen die ja noch raus gebohrt und ersetzt, aber bei einer großen eingeklebten prismatischen Zelle... Game over.

    Nun kann es natürlich auch sein, dass Fisker unbedingt wollte, dass CATL den Akku genauso baut.

    Ich vermute allerdings, dass es einfach nur der Standard ist die jetzt so zu bauen. Was dann traurig wäre für unseren 6e.

    Aber nicht nur für diesen. Die meisten Akkus kommen von CATL und die riesigen prismatischen BYD blade Zellen kann man auch nicht wechseln. Das hat die EV clinic in einem Interview auch schon mal gesagt.

    Also ich kann mir den KI Text tatsächlich nicht komplett durchlesen, weil ich vermute es gibt schon grundsätzliche Fehler der Beschreibung am Anfang.


    1. Sachen wie AUTO + (Schneeflockensymbol) ist irgendwie nicht richtig.

    Wenn ich AUTO aktiviert habe entscheidet er ja selber und Manuel kann ich das nicht wie von der KI gefordert so einstellen, weil er dann aus dem AUTO Modus raus geht.


    2. Er erzählt immer etwas von (Sonnensymbol) wäre ohne den Klimakompressor. Gleichzeitig wäre das aber eine sparsame Methode zu heizen in der aber die Scheibe beschlägt.

    Meines Erachtens ist das Nonsens, weil wenn der Klimakompressor nicht an wäre würde das bedeuten er heizt über ein PTC Heizer.

    Wenn er aber über PTC heizen würde wäre das so gar nicht effizient wie von KI vorhergesagt.


    Ich will hier nur nochmal erinnern eine Klimaanlage ist auch eine Wärmepumpe. Beim effizienten kühlen und effizienten heizen muss zwingend immer der Kompressor laufen, den man ja auch lautstark hört von außen.


    Mir wäre es hier eher lieb, wenn man mal selber die verschiedenen Einstellungen durchtestet um dahinter zu kommen.

    Meines Erachtens vermischt die KI hier ganz viele Äpfel und Birnen und präsentiert uns eine Nashi.


    Ist nur mein Gefühl nach 1/3 des Textes. 😉


    Problem ist, wenn schon nach 1/3 des Textes Sachen vermischt werden, dann baut die KI auf diesen Fehlannahmen weiterhin auf.


    Wir sollten hier alle bei echten Praxiserfahrungen bleiben.

    IONITY taucht bei mir nur auf, wenn ich erst die Route eingebe und auf der Route selbst nach Ladesäulen Filter.

    Wenn ich mir aber vorher ohne Route eine Präferenz einstellen möchte ist IONITY nicht da, außer halt man hat das Häkchen innerhalb einer Route rein gesetzt, dann erscheint es auch dort.

    Ist irgendwie noch etwas Tricky.