Beiträge von TomMayer6e

    Meine Erfahrung mit dem Laden nach über 3000km Gesamtlaufleistung und Weihnachtsfahrt zur Familie (250km):
    Vorweg, mein Autohändler hat mich beim Kauf im Oktober bereits darauf hingewiesen, dass im Winter die Reichweite geringer sein wird und bei ca. 300-350km liegt. Das kalte Temperaturen ein Thema für E-Autos und im speziellen für LFP Akkus sind war mir ebenfalls bewusst.

    Am Mittwoch 24.12 bei -3°C nochmals nachgesehen, wieviel % im Akku sind -> es waren 72%. Also zur Sicherheit zu einem 100kW Lader (ca. 2km entfernt) gefahren und geladen. Die Ernüchternung: gestartet mit 17kW, dann rauf auf 25kW und nach 30min (da sonst weitere Kosten anfallen) das Laden beendet.
    Bei der Fahrt um die -4°C Außentemperatur und Innenraum auf 25°C gestellt, lag der Verbrauch diesmal bei 21kW/100km.

    Der Wagen wurde dann am Ankunftsort per Wallbox und 11kW Vollgeladen.
    Hier zwei Erkentnisse:
    - Beim Einräumen der Koffer, schaltet sich automatisch die Heizung des Auto ein, nach ca. 10-15min, waren bereits 2% des 100% Ladestand verbraucht. Die Heizung (Wärmepumpe) saugt also ordentlich Leistung.
    - Diesmal habe ich dann direkt bei der Ankunft (34% Ladestand) wieder am selben 100kW Lader geladen und die Ladeleistung ist von anfangs 40kW auf 78kW hochgegangen.

    Fazit: Akku kalt -> langes Lades, daher entsprechend Planen. Eventuell sogar während der Fahrt im Winter laden als mit kaltem Akku ewig Laden (gilt für Schnelllader). Die Heizung saugt einiges an Energie. Die Fahrt war extrem Angenehm für die gesamte Familie.

    Mir ist noch kein einziger Mazda 6e untergekommen außer der von meinem Händler.
    Die neugierigen Blicke habe ich auch bemerkt und der ein oder andere fragt auch nach ob das der neue Elektro Mazda ist.

    Eine generelle Frage zum Laden im z.B. Urlaub:
    Ich lese immer wieder, dass es gerade im Sommer, wenn alle Richtung Süden fahren, die Ladesäulen oft belegt sind.

    Wie verhält man sich nun in so einer Situation?
    Gibt es eine inoffizielle Queue, bei der dann sich die E-Autos anstellen?
    Bei Ionity sieht man, wie weit das Auto geladen ist, stellt man sich dann bei einem ladenden Auto an, das bald fertig ist?

    Oder gilt, wer von den z.B. 5 wartenden E-Autos schneller zur frei werdenden Ladesäule rast, gewinnt?

    Meine persönliche Sichtweise:

    Ich habe kein Problem mit chinesischen Produkten und im speziellen Autos.
    China verfolgt eine Langzeitstrategie, die ich bei unseren Politikern in Europa egal welche Partei vermisse.
    Diese Strategie geht nun auf und China ist Weltmarktführer bei Akku Technologien in Preis/Leistung/Qualität.

    Jahrzehnte wurde die Produktion in billig Länder wie China ausgelagert und wir (Europäer) haben unseren Wohlstand damit erhalten und finanziert.
    Dass die Wende kommen wird, war mir immer klar. Es gibt kein ewiges Wachstum, die Europäer sind "faul" geworden (work-life-balance) und wir laben (noch) vom Wohlstand.
    Das Blatt wendet sich jetzt, China steckt Geld in Forschung und Bildung während wir in Europa die Werkbank der Chinesen werden.

    Für die nächsten 5 Jahre habe ich ein tolles Auto, es gibt Garantie und wenn etwas kaputtgeht, wird es getauscht. Die Software wird hoffentlich bald alle Features und Bugfixes haben und dann läuft das Ding.
    Mein BYD-HVM Speicher hat anfangs auch monatlich Updates bekommen, jetzt rennt das Ding seit 7 Jahren ohne Probleme.

    Habe ich sorge das die Chinesen per SW mein Auto deaktivieren: klares NEIN, da die Core SW Funktionen aus Japan kommen und falls doch wegen geopolitischer Probleme mein Auto dann nicht mehr fährt, ist es mir egal, da hab ich dann größere Probleme als mein Mazda 6e :D




    Ich hab noch kein E-Auto und kenne den Alltag nicht, also bitte nicht lachen, aber dazu hätte ich mal eine Frage:
    Wie passiert es, dass man auf 1 % runterkommt, während man unterwegs ist? Also warum lädt man nicht vorher (z. B. bei 10 %)? Da ich grundsätzlich übervorsichtig bin, kann ich mir aktuell gar nicht vorstellen, mich ab 20 bis 15 % nicht schon auf den Weg zur Säule zu machen. Mir egal, ob ich dann unnötig oft lade, das sind mir meine Nerven wert.

    Die sogenannte "Ladeangst" war bei mir vor dem Kauf des Mazda 6e (mein erstes E-Auto) sehr stark ausgeprägt. Nach nun gut 2 Monaten ist diese Angst/Sorge verschwunden und einem "wo kann ich kostengünstig Strom tanken" gewichen.

    Auf Langstrecke wird bei ca. 20% nachgeladen, bei einem Schnelllader (DC).
    Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, dann wird bei 10% nachgeladen und meistens 1x Woche beim Einkauf beim Hofer (Aldi)

    Vom Preis bin ich derzeit mit Elinx bei 39cent/kwh (Einführungspreis) bei einem DC Lader.

    Auf 1% Akkuladung zu kommen, habe ich nicht vor und hoffe ich, dass ich nicht in die Situation komme.

    Was ich schon weiterhin mache, wenn die Fahrt in eine kleine Ortschaft oder Urlaub geht, mich vorab per App erkundigen, wo kann ich laden und was mache ich, wenn die Ladestation defekt ist.

    Spannend wird es eventuell bei der Fahrt nach Novigrad (Kroatien) im nächsten Urlaub im Sommer :)

    In der Mazda 6e App gibt es ein Nachrichtenzentrum.

    Dort habe ich einige Meldungen der Lebewesenerkennung (was auch ok ist).
    Die Meldungen sind vom 18.11.2025 und ich möchte die Meldungen nun gerne löschen.
    Hat jemand eine Möglichkeit gefunden, die Meldungen aus der Nachrichtenzentrale zu löschen?

    Das "Probleme" hat meine Frau ebenfalls öfter und ich dachte schon, sie macht was falsch :/
    Ich hatte das gleiche Phänomen nun ebenfalls und es dürfte wirklich an der Kombination liegen, wann die Beifahrertüre bzw. Kofferraum geschlossen wird und man sich vom Auto entfernt.
    Je nach Zeitpunkt sperrt sich der Wagen nicht ab oder hupt 2x.

    Ich bleibe jetzt immer am Wagen stehen und warte bis alle Türen und Kofferraum zu sind und gehe dann weg bzw. schließe den Wagen manuell ab.

    Aus Oberursel kann gut sein, dass von dort wer mitliest :)
    Aus Japan und China wird sich keiner um dieses Forum kümmern, da hast du recht.

    Die Japaner und Chinesen kennen halt unsere ganzen Vorschriften nicht (auch nicht die ganze DSGVO Richtlinien, weshalb sich unter anderem die Auslieferung auch verzögert hat).
    Auch auf die EU angepasste Dienste kennen die Japaner und Chinese nicht.
    Daher gibt es eine eigene Entwicklungsabteilung in Oberursel von Mazda.

    Dass jetzt Rückschlüsse aus diesem Forum und Feedback in die Entwicklung einfließt, schließe ich auch aus.
    Daher Feedback so oft und genau wie es geht an den Händler geben.

    Das "definitiv", würde ich hinterfragen ;)
    Und nein, ich bin kein Mazda Mitarbeiter, habe aber für einige SW-Projekte bei einem deutschen Hersteller gearbeitet.
    Jedes Modul (Microservice, Steuergerät) wird von unterschiedlichen Abteilungen und Entwicklern programmiert.
    Es gibt wie erwähnt strenge Prozesse (von der Versionierung, Mergen, Testing, bis hin zur kompletten QA), die eingehalten werden müssen.
    Sehr oft sind externe Softwarelieferanten (kleine IT-Firmen) involviert.
    Die Verteilung und Bereitstellung der OTA´s werden dann wieder von einem eigenen Team programmiert, die App wieder von einem eigenen Team usw.

    Dass ein Speicherproblem des Radios des Notbrems-Assistenten beeinträchtigt, kann ausgeschlossen werden.

    Der Weg für Feedback an Mazda ist: Alles an den Händler melden, er muss/sollte es dann an Mazda Europe bzw. an die Länderniederlassung melden.