Beiträge von HATH79

    Nun sind etwas mehr als zwei Wochen vergangen, HATH79. Hattest du die Möglichkeit die Doku zu erstellen?

    Nicht wirklich. Bei der Hinfahrt einen Ladestop in St.Pölten eingeplant, mit max 107 kW (relativ lange relativ stabil) knapp 30 kW geladen. Bei der Heimfahrt gleiche Ladestation 18 min vorher ausgewählt als Ziel (ausgewählt aus dem Navi Menü) und nicht als Ladestop, bekam ich nur 51 kW als Spitzenwert.

    Mir scheint dass der Akku nur vorkonditioniert wenn ein Ladestop in der Route geplant ist und nicht wenn eine Ladesäule als Ziel gewählt wird.


    Ich konnte mich aber an der ladesäule mit Tesla und Ioniq Fahrer unterhalten: Sie erreichen im Winter auch nicht die maximale Ladegeschwindigkeit.

    Ich würde mal von mir behaupten, dass ich sehr viel Ahnung von der Materie habe, aufgrund meines Abschlusses und weil das nicht mein erstes E-Auto ist.

    Zum Thema Vorheizen der Batterie wird generell keine Angabe gemacht, was doch sehr fragwürdig ist. „Wenn die Batterie für den Startvorgang vorgeheizt wird, verbraucht das Fahrzeug Strom aus der Batterie.“ und die Angabe, dass es mindestens 20 Minuten vorher gestartet werden sollte ist generell eine Angabe mit der man nicht viel anfangen kann.

    Da das Vorheizen generell keinen Einfluss auf das Fahrverhalten gezeigt hat, weder im Verbrauch, noch bei der Ladegeschwindigkeit frage ich mich warum die Funktion dann überhaupt da ist. Für die Heizung kann es ja nicht sein, warum auch?! An den Ladesäulen kann es auch nicht liegen, da ich verschiedene Ladesäulen zwischen 150kW und 400kW ausprobiert habe und habe die Ladestationen auch im Navi angewählt. Eine ausreichende Fahrstrecke war natürlich vorhanden.

    Ob es sinn macht oder nicht, habe ich nicht in Frage gestellt. Ich stellte lediglich in Frage ob du Ahnung hast was du da schreibst, da du ja behauptest hast die Anleitungen gelesen zu haben. Diesen Passus würde ich gerne sehen wo du das gelesen hast.

    Bis dahin gehe ich davon aus, das auch du dem Missverständnis (welchem viele auf den Leim gegangen sind, Youtuber, Tester, etc) zum Opfer gefallen bist, das dieses "Aufheizen des Akkus" irgend was mit der Vorkonditionierung mit dem Akku zu tun hat. Mein Conclusio dazu (ja ich habe auch einen Abschluss einer Universität).

    Gestern an der Ladesäule (175 kw) gestanden, zu spät die Säule im Navi eingegeben und zack kam ich nur auf 51kwh Ladeleistung. ABER neben mir stand ein Tesla Model 3 LongRange, Bj 2025, mit dem Kollegen habe ich mich dann auch etwas ausgetauscht (sein 2ter Tesla, weil Vielfahrer). Er kam trotz Vorkonditionieren auch nur auf 57kwh und meinte, das ist bei minus 3 grad normal.


    Zum Thema Verbrauch kann mir kein E-Auto Fahrer erzählen dass er bei Minusgraden realistisch beim WLTP auf 10% dabei ist. Egal ob die so hochgelobten Teslas, Mercedes, BMW, VW oder sonst was. Das soll mir einer Zeigen. physisch unmöglich. Sie dir die realen Tabellen an welche man findet, egal ob vom ADAC usw, vergleich sie miteinander und du kommst zum Schluss das JEDE E-Limo 20 bis 30 % mehr Energiebedarf an kalten Tagen hat und die Autobahn der zweite Reichweitenkiller ist. Auch der Tesla Fahrer sagte, selbst ohne Autobahn schafft er es derzeit kaum unter 22 kw/100km, und die werden ja überall als die sparsamsten angegeben.

    Ich dachte ich mache hier mal einen Beitrag auf in dem wir uns auf "guat Deitsch gsogt, unter uns unterhoidn kinan... 8)"


    Ziel wäre es, sich hier als Österreicher vorzustellen mit dem Heimatort und sich auch ggf über gute Ladeplätze, Händler und Werkstätten in unserem Land auszutauschen.


    Dann fang ich mal an und stelle mich vor:


    Ich bin der Tom,

    Baujahr 1979

    Mazda-Fahrer seit ca 2001 (626, Premacy, 2 Generationen Mada6, immer wieder nebenbei: MX5 NB, MX5 ND)

    Wohne nähe Schwanenstadt OÖ,

    ledig (gesch. 2 Kinder)


    Habe das Glück 8) gehabt und war bei der Ö-Premiere des Mazda 6e im Frühling 2025 in Wien dabei. Inkl Luxus Hotel und "Schiki Miki" Gala Dinner von einem ganz berühmten japanischen Koch.

    Dann war ich mit meinem Sohn im September einer der ersten in Ö, die den 6e ein Wochenende lang Probefahren durften. Daraufhin hat sich mein Sohnemann gleich den 6e Takumi Plus LR gekauft (Vorführer) und ich den nächsten in der Pipeline der Zulieferungen reserviert:

    Mazda 6e, SR, schwarz, Takumi Plus, welchen ich nun seit Nov 25 fahre.

    Wir hatten gestern hier starken Schneefall in der Nacht.

    Zum Teil hatte ich Schneefahrbahn, auf der Bundestrasse dann Matsch und teils eisig an Nebenstraßen.

    Bin mit dem GoodYear Vector 4Season Gen3 sehr zufrieden. Die Elektronik musste kaum eingreifen, außer ich habe es herausgefordert.

    Der Reifen macht einen sehr guten Job:

    • Sehr leise und komfortabel
    • Nass- und Trockenhaftung auch bei sportlicher Fahrweise sehr gut
    • Genügend Gripp auf Matsch, Schnee und Eis beim
      • Beschleunigen
      • bremsen
      • lenken

    Wenn er nun noch an die 40.000 km schafft, ist er perfekt.

    Ich möchte hier jetzt nicht klugscheißen, aber ich glaube nicht unbedingt dass die E-Fahrzeuge mehrere Steuergeräte haben als ein normales modernes Fahrzeug mit Verbrenner... ich glaube eher dass bei den modernen EV's mehr über Software geregelt wird als bei den klassischen Verbrennern. Und das ein Motorsteuergerät eines Verbrenners mehr können muss als bei einem E-Fahrzeug, liegt auf der Hand. Alles andere ist ja eigentlich Stand der Technik.... Oder liege ich da falsch?

    Ach, du kannst das Vorheizen des Akkus hören? Interessant, weil das Auto das nicht mit der Wärmepumpe macht (welche man hört).

    Schaut meinem GoodYear Vector 4Season Gen 3 sehr ähnlich. Ich bin auch sehr zufrieden damit.

    Was und für was das "Vorwärmen" des Akkus ist, steht sehr wohl beschrieben und gebe ich aus dem Gedächtnis wieder:


    Es dient dazu, bei kalten Temperaturen den Akku schon bei der geplanten Abfahrt auf Betriebstemperatur zu haben, Stichwort: Optimale Energieflüsse. Anzeige gibt es nicht, stimmt. Dauer laut Anleitung bis zu 20 min.

    Echt schade das sich jemand so viel Mühe macht und dennoch irgend wie keine Ahnung in der Materie hat und die Anleitungen offenbar auch nicht verstanden oder gelesen hat. Ist aber nur meine Meinung mit meinem Halbwissen. Dennoch ein paar Fakten:


    Zum Laden und dem sogenannten vorheizen wie du es nennst:

    Es ist kein Vorkonditionieren des Akkus für das Schnellladen. Steht auch in keinem Satz so in der Bedienungsanleitung. Der Akku wird nur dann fürs Schnellladen vorbereitet, wenn in der Routenplanung ein Ladestop geplant wird. Ich hatte bei-1 Grad und 17 km Anfahrt zur geplanten Aufladung 143 kw/h am Display, SOC war 13% und die Geschwindigkeit hielt er bis 73% konstant so hoch. ABER ja, ich hatte auch schon mal bei +3 Grad und geplantem Ladestop nur 68kwh. Ob es am Lader Lag /waren viele Leute am Laden) oder am Auto, kann ich leider nicht sagen. Bin aber der Meinung das Mazda den Button zum Vorkonditionieren nachrüsten wird.


    Verbrauch:

    Nur mal zum Vergleich: Freund von mir mit seinem Tesla Model Y, Fahrprofil; 50% Landstraßen, 40% Stadt/Dorf und 10% Autobahnen. Bei Minusgrade nie unter 23kw/100km

    Mein Boss, BMW iX, 400 PS, 70% Autobahn, 20% Landstraßen und 10% Stadt/Dorf: derzeitiger Durchschnittsverbrauch 24 kw/100km (4000km); "Streckenverbrauch" bei diesen Temperaturen morgens derzeit sogar 29kw/100km!!!

    BMW i4 von einem Kollegen, 285PS, und daher am besten mit unsrem 6e vergleichbar: Derzeit 15.000km, 2 Winter und 1,5 Sommer, Ähnliches Profil wie der Tesla Fahrer, Durchschnittsverbrauch 19,8 kw/100km. Derzeit auch bei Minusgraden Streckenverbräuche von 23 bis 26 kw/100km.


    Über die Software mache ich mir noch keine Gedanken. Wenn Mazda dahinter steckt, weiß ich das sie mit entsprechendem Druck die Nachbesserungen vorantreiben. Der Asiate lässt sich heutzutage nicht gerne sagen das er Mist gebaut hat. Sprachsteuerung? JA nervt zum Teil, mehr nervt mich aber die Übersetzung Dieser.


    Nichts für ungut... LG

    ...ein wirklich schönes Fahrzeug... :)

    Danke, und trotzdem wollte ihn keiner obwohl er 45 Tage auf diversen Plattformen zum Verkauf angeboten wurde...


    Der letzte "fast-Käufer" war der allerbeste. Hatte einen Tiguan oder so, mit einer 1,5oder 1,6l Mashine (Turbo natürlich), DSG usw. Klagte mir über sein Leid, DSG INvest mit 120.000km von über 4.000,-, 2 Monate später bei 124.000 km Kupplung defekt (nochmal 2.800,-. Halbes Jahr mit 130.000km nun Turbo Schaden, soll nochmal 3.700,- investieren und ist doch "nicht dumm".

    Darum nach was zuverlässigem gesucht, "SUV will er nimma, Kombi braucht er". Hubraum besser als Turbo usw.. VAG: NIE WIEDER... "DSG Swieso der letzte Dreck"

    Abholung abgemacht mit Geldübergabe nächsten Tag, ich gleich abgemeldet, damit er dann anmelden kann. Mittags ausgemacht das er kommt (Frei genommen), ruft mich um 11:30 an:

    "Händler nimmt seinen 2019 er Tiguan um 12.000,- (defekt) in Zahlung und er kaufte sich einen Oktavia (1,4TFSi) mit (haltet Euch Fest:) DSG natürlich, weil seine Frau kann nur Automatik fahren.

    Genial oder? Stellt Euch das mal vor? Man kauft sich 2019 einen Tiguan um mind 40.000,- mit mickriger Ausstattung; durchlebt so ein Martyrium und lässt sich nochmal über den Tisch ziehen? HÄÄÄÄ?


    Grüße, Tom