Erfahrungen an der Ladesäule - Mazda 6e laden - Bilder und Erkenntnisse - Ladestation, öffentlich.

  • Das ist seit Ewigkeiten bekannt. Temperaturen beeinflussen die Lebensdauer signifikant mehr als Schnellladen. Da reden wir dann aber von Langzeitdaten. Vor Jahren schon gab es da Daten einer US-weiten E-Autovermietung, die über Jahre einen Zusammenhang des SoH mit dem Einsatzort (und damit den klimatischen Bedingungen) bei ähnlicher sonstiger Belastung aufzeigen konnte.

    Aber Signifikanz und Stärke sind halt trotzdem 2 Paar Schuhe und nicht proportional.


    Wundert mich auch nicht, dass der Focus jedes noch so fadenscheinigen Argument nutzt, um E-Autos schlecht zu reden.

    ...naja, wer sich mit dem nur mit größerem Aufwand austauschbaren Akku seines Handys befasst,
    weiß auch, dass sich sehr hohe und niedrige Temperaturen und regelmäßiges Vollladen negativ auf den Akku auswirken...
    Aber es ist offensichtlich nicht jedem bekannt. Sodass ich diesen Hinweis hier eingestellt habe... :)

  • Ich kann selbst die Akkuproblematik am Handy nicht nachvollziehen...

    ...wenn Du Dir alle 2 Jahre ein neues kaufst, dann brauchst da halt auch nicht drauf zu achten... Aber das weißt Du sicherlich selbst, auch wenn es offensichtlich für Dich keine Rolle spielt. Was natürlich in Ordnung ist ;) Wie für die meisten anderen auch... Ich nutze die Samsung Ultra (früher Note- Serie). Und ich sehe es nicht ein, mir alle 3 Jahre einen Nachfolger kaufen zu müssen, zumal die Technik auch für 6 Jahre ausreichend ist. Wenn dann aber der Akku schlapp macht, nutzt mir die funktionierende Technik nichts mehr...
    Aber ich glaube, das wird jetzt ziemlich OT hier 😁

  • Hab 4,5 Jahre ein Pixel 6 genutzt und dann auf ein 10er gewechselt.


    Das 6er hatte am Ende über 1600 Zyklen auf dem Buckel und gefühlt hat sich nichts an der täglichen Nutzung und Zuverlässigkeit getan...daher halte ich das Laden bis 80% am Handy für vollkommen übertrieben. Das Handy hat auch den absoluten Baustellenalltag mit Dreck, Staub und allem drumherum mitgemacht.

  • Hab 4,5 Jahre ein Pixel 6 genutzt und dann auf ein 10er gewechselt.


    Das 6er hatte am Ende über 1600 Zyklen auf dem Buckel und gefühlt hat sich nichts an der täglichen Nutzung und Zuverlässigkeit getan...daher halte ich das Laden bis 80% am Handy für vollkommen übertrieben. Das Handy hat auch den absoluten Baustellenalltag mit Dreck, Staub und allem drumherum mitgemacht.

    ...nun, das will ich nicht in Abrede stellen... ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht und früher häufig einen Akku austauschen müssen...

  • Meine Erfahrungen nach 3500 km und einer längeren Tour an den Gardasee: Bisher nicht eine defekte Säule erlebt und bei EnBW und Aral (habe die kostenlosen Karten, da Daheimlader) im Peak oft die 170 kW gesehen. Und, Deutschland ist infrastrukturell für mein Empfinden wirklich aufgestellt.

  • Vielleicht kann ich auch etwas beitragen. Ich komme gerade von einem Polestar 2, den ich 3 Jahre und 8 Monate für 60000 km gefahren habe. Das außer Haus laden, war nie ein Problem. Auch Urlaubsfahrten nach Apulien oder Sardinien waren immer entspannt. Er stand immer draußen, wurde zum allergrößten Teil an der Wallbox bis 90 %(Herstellerempfehlung) geladen und hatte zum Schluß 97% Akkukapazität (AVILOO Premium Test). Von Teslas habe ich ähnliches gehört. Daher sehe ich die Batterieproblematik eher gelassen. Wo ich derzeit Probleme sehe, die uns mit Mazda dank der 6 Jahren Garantie nicht betreffen, sind allgemeine Reparaturen. Die Technik ist neu. Die Werkstätten müssen oft auf Fehlersuche gehen, was viele Arbeitsstunden bedeutet. Zweitens sind viele Baugruppen in einem Bauteil zusammengefasst, was auch ein Kostentreiber sein kann. Wie seht ihr das?

  • viele Baugruppen in einem Bauteil zusammengefasst, was auch ein Kostentreiber sein kann.

    Das ist meiner Meinung nach kein Problem der e-Autos oder von Mazda - betrifft alle Neuwagen ungeachtet des Antriebskonzeptes.


    Problematischer sehe ich eher (und das auch alle Hersteller und Antriebe betreffend), dass die Werkstatt zu einem Großteil lediglich Teilerauschen betreibt und nicht systematisch Fehler eingrenzt. Betrifft sicherlich nicht alle, aber viele.


    Wäre teilweise sinnvoller mal 2 Stunden in die Suche zu stecken und am Ende Ersatzteile für 30€ zu verbauen plus Arbeitslohn (150 bis 200), anstatt Teile für 350€ plus eine Stunde lohn zu kassieren. Das ist aber wohl besser in einem neuen Thread aufgehoben...