Ich glaube, du hast meinen Punkt etwas missverstanden.
Mir geht es nicht darum, dass Mazda wegen mir persönlich die Entwicklung eines Autos ändert oder sofort Ressourcen verschiebt. Mir ist auch völlig klar, dass ein einzelner Kunde keinen Einfluss auf globale Entscheidungen eines Herstellers hat.
Der Punkt ist ein anderer.
Wenn ein Kunde bei einem Neuwagen mit Garantie einen Mangel meldet – insbesondere wenn dieser möglicherweise sicherheitsrelevant ist – dann erwarte ich zumindest zwei Dinge: eine sachliche Kommunikation und eine klare Aussage zum weiteren Vorgehen.
Was mich tatsächlich überrascht hat, war weniger das technische Problem selbst, sondern der Umgang damit.
Ein Händler sagt mir zum Beispiel, dass ich Diagnosekosten bei einem Garantiefall selbst zahlen müsse, während Mazda selbst und auch andere Händler sagen, dass das so nicht stimmt.
Auf eine ausführliche E-Mail zu teilweise sicherheitsrelevanten Punkten habe ich wochenlang keine Antwort bekommen.
Und ein Telefonat mit Mazda endete mit dem Satz: „Ich wünsche Ihnen eine schöne Fahrt mit knarzender Windschutzscheibe.“
Darum ging es mir.
Mir ist völlig bewusst, dass ein Fahrzeug ein komplexes Produkt ist und Software oder Systeme sich weiterentwickeln. Dass nicht alles perfekt ist, ist normal.
Aber Transparenz, Kommunikation und ein professioneller Umgang mit Kunden sollte man meiner Meinung nach trotzdem erwarten dürfen – unabhängig davon, ob Mazda 10.000 oder 1,25 Millionen Autos im Jahr verkauft.
Deshalb habe ich den Beitrag hier geschrieben, um zu hören, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder ob mein Fall eher eine Ausnahme ist.