Es kann doch nicht die Lösung sein, die vorgeschriebenen Assistenten mit einer gedanklichen Scheckliste vor jeder Fahrt zu deaktivieren, und was, wenn die EU morgen auf die grandiose Idee kommt, das Deaktivieren zu verbieten? So etwas gab es ja schon in der Vergangenheit. Nicht dass ich das Auto grundsätzlich schlechtmachen möchte, die Assistenten in meinem E-Kona nervten mit hoher Lautstärke, im 6E kann man die schon leichter überhören. Es ist einfach die Masse der Probleme, die mich empört und stört. Wer damit leben kann und möchte, dem wünsche ich viel Spaß mit dem Auto.
Dann rate ich dir, Kauf ein Auto vor 2020 und gut ist. Jedes Jahr gibt es neue Vorgaben, an denen kannst du nichtmal was ändern. Und beim Kauf des Mazda hab ich ein Zettel bekommen, den ich unterschreiben musste, dass zukünftige Änderung seitens Brüssel durch ein Update aufgespielt werden müssen, selbst wenn sie beim Kauf des Autos noch nicht existierten... Heisst, es kann tatsächlich passieren, dass das Auto in 2-3 Jahren ein Update bekommt, wo man die Sachen plötzlich nicht mehr deaktivieren kann... Und ich denke mal, dass das bei jedes Marke und jedem Neuwagen der Fall ist.
Nervig definitiv, aber niemand zwingt dich zum kaufen. Und nach deiner Schilderung gebe ich dir sogar die Empfehlung, die Finger von dem Wagen zu lassen. Weil sich an der Tatsache für heutige Neuwagen nix mehr ändert wird. Egal welche Marke.
BMW und co bauen sogar schon Abos ein für Sitzheizung und klimatronic... Verbaut ja, benutzen... Zahl extra. Hyundai will Jahresabo für Bluelink. Jeder Hersteller macht sein eigenes Ding...