Kann im Auto eingestellt werden...
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Hallo,
die Leitung für Haushaltssteckdosen wird standardmäßig mit 1,5 mm2 angezogen. Unter normaler Verlegeart B2 kann die Leitung hierbei einen Dauerstrom von 16 A Dauerlast problemlos übertragen.
Die Leitung kann sogar für eine bestimmte Zeit mehr als 16 A liefern. Das vorgeschaltete Schutzorgan mit beispielsweise einem Leitungsschutzschalter schützt die Leitung vor Kurzschluss und Überlastung. Dafür hat der LS-Automat einen elektromagnetischen Kurzschlussauslöser und einen thermischen Überstromauslöser.
Die Haushaltssteckdosen hingegen sind nicht dafür ausgelegt, dauerhaft 16 A zu übertragen. Auch das häufige An- und Abstecken lässt die Kontaktflächen verschleißen und den Übergangswiderstand erhöhen.
Man kann aber auch Steckdosen kaufen, die für die dauerhafte Übertragung von 16 A ausgelegt sind, z.B. von der Fa. legrand plexo.
Der Ladeziegel sollte einen thermischen Schutz vor Überhitzung bieten. Bei guten Ladeziegeln ist ein Thermistor (Temperaturabhängiger Widerstand) im Schukostecker eingelassen, der bei Überschreitung einer bestimmten Temperatur (ca. 70 bis 75 Grad) die Ladeleistung drosselt oder vorübergehend stoppt und nach der Abkühlung wieder aufnimmt.
Viele Grüße
Bitte beachtet dabei auch, das dass Laden an Schuko unvorteilhaft teuer werden kann denn :
Der Grund ist der Wirkungsgrad beim Laden. ⚡🚗
Schuko-Steckdose (normale Haushaltssteckdose):
Lädt meist nur mit 2–2,3 kW.
Das Auto muss sehr lange laden.
Während des Ladens laufen im Auto Steuergeräte, Kühlung und Ladeelektronik, die ebenfalls Strom verbrauchen.
Durch die lange Ladezeit entstehen höhere Ladeverluste (oft 10–20 %).
Wallbox:
Lädt deutlich schneller, z. B. 11 kW.
Die Ladezeit ist viel kürzer.
Die gleichen Systeme im Auto laufen weniger lange, daher entstehen weniger Verluste (ca. 5–10 %).
✅ Ergebnis:
Bei der Schuko-Steckdose muss insgesamt mehr Strom aus der Steckdose gezogen werden, um die gleiche Energiemenge in die Batterie zu bekommen – deshalb wird es teurer.
Beispiel:
50 kWh in der Batterie laden
Schuko (15 % Verlust) → ca. 57,5 kWh aus der Steckdose
Wallbox (8 % Verlust) → ca. 54 kWh aus der Steckdose
➡️ Man zahlt also für mehr verbrauchte kWh, obwohl im Akku gleich viel ankommt.
Übergangsweise bestimmt eine Notlösung, würde aber nicht dauerhaft so laden ![]()
Leitungslängen beachten. Die Innenwiderstand steigt glaube linear zur Länge und damit wird das Kabel bei unterschiedlichen Längen auch unterschiedlich warm.
Daher sollte man, mit zunehmender Distanz auch den Querschnitt erhöhen. Bei 30 oder 40m Entfernung Dose zu Anschluss im Kasten, sollte man nicht mehr an den 1,5qmm festhalten, da sollte dann schon mehr rein.
Unsere WB hängt auch mit 35m am Anschlusskasten, 4qmm hätten gereicht, trotzdem haben wir 6qmm verbaut. An den paar Euro sollte es dann nicht mehr scheitern.
Die Leiterlänge hat nichts mit der maximalen Belastbarkeit der Leitung zu tun. Dafür ist die Stromdichte J=I/A verantwortlich.
Die Leitungsverluste nehmen natürlich mit der Leitungslänge zu. Der Spannungsfall darf von der Zähleinrichtung bis zum Endverbraucher maximal 3% betragen. Hier spielt die Leiterlänge eine wichtige Rolle.
Wenn man die Möglichkeit hat, dann sollte man eine Leitung auswählen und verlegen, die 32A/22kW übertragen kann, auch wenn man derzeit nur mit 16A/11kW laden möchte oder darf.
Ob man generell einen Querschnitt größer wählen möchte, als es die DIN Norm vorsieht, muss man dann selbst entscheiden und nachrechnen, ob sich das finanziell lohnt.
Um auch weiterhin zukunftssicher zu sein kann es aber nicht schaden, den Querschnitt größer zu wählen.
In meiner Garage habe ich derzeit nur einen Wechselstromanschluss, eigens mit 16 Ampere abgesichert. Das Neuverlegen wäre sehr aufwändig und ist daher für mich erst einmal keine Option.
Aber die 16 A und damit eine maximale Ladeleistung von 3,68kW kann ich mit der o.g. Steckdose ohne Problem übertragen.
Übrigens bezahlt man die verbrauchte/gewandelte Energie an den Energieversorger.
Und das Ist bei reiner Wirkleistung (cosinus Phi =1) und Wechselstrom W=P*t bzw. W=U*I*t und bei Drehstrom kommt dann noch der Verkettungsfaktor *1,732 dazu und die Leiterspannung beträgt 400V.
Bei Drehstrom hat man auf Grund der höheren Spannung bei gleicher Leistungsübertragung im Vergleich zu Wechselstrom einen geringeren Leitungsstrom und daher geringere Leitungsverluste, die sich aber bei den hier genannten Leistungsgrößen noch in Grenzen halten.