Für mich steht in den nächsten Tagen eine längere Strecke mit dem Mazda an und wie ich es gerne mache, wollte ich mir die Strecke mal auf Google Maps anschauen und dort auch die eine oder andere Ladesäule schon heraussuchen, bei der ich gerne laden würde.
Dabei ist mir schnell aufgefallen, dass viele Ladesäulen auch namhafter Anbieter ziemlich schlecht bewertet sind, was mir auf dem ersten Blick schon zu denken gegeben hat. Denn wer will schon zu einer Ladesäule fahren, die nur ein oder zwei Sterne hat? Doch bei genauer Betrachtung der Bewertungen dieser Ladesäulen ist mir schnell aufgefallen, dass diese wohl aus verschiedenen nicht wirklich mit der Ladesäule selbst zusammenhängenden Problemen schlecht bewertet wurden.
Zum Beispiel sind mir 1 Stern Kommentare aufgefallen, in denen bemängelt wurde, dass das Auto ab 80 % nicht mehr 200 KW Leistung gezogen hat oder das zum Beispiel die angegebenen 400 KW nicht erreicht wurden. (Dies schrieb eine Person, die ein Bild der Ladesäule zusammen mit seinem VW ID 3 postete. Dieses Fahrzeug kann gar keine 400 KW laden.) Weiteres gab es noch Kommentare, bei denen offenbar das Auto mit kaltem Akku an die Säule angesteckt wurde und so die versprochene Ladung gar nicht erreicht werden kann.
Natürlich kommt es auch vor, dass Ladesäulen defekt sind oder sie wirklich nicht die versprochene Leistung bieten, aber auf das möchte ich hier jetzt nicht eingehen.
Mir stellt sich eher die Frage, ist die Elektromobilität in der aktuellen Ausbaustufe schon für die breite Masse geeignet, da man sich ohne Frage mit einem Elektroauto viel intensiver beschäftigen muss als mit einem Verbrenner. Es gibt so viele Variablen, die passen müssen, um die ideale Ladeleistung zu bekommen.
Ich will jetzt absolut nicht behaupten, dass die breite Masse zu dumm für Elektromobilität ist, aber ich vermute, die breite Masse will sich nicht so sehr über ein Thema informieren, das vorher beim Verbrenner überhaupt kein Thema war.