Beiträge von der Kai

    Ich würde sagen, es ist halt immer noch so: Wer immer weit fährt und es zudem noch sehr eilig hat, für den ist ein Diesel die bessere Wahl. Gerade im Winter. Tangiert mich zum Glück nicht. Verstehe aber auch die Anderen.

    Für mich war das Ladeerlebnis *hust* absolut in Ordnung.

    Solange 10-80 im Winter bei über die Navigation geplanten Ladestopps unter 30 Minuten bleibt, passt das für mich. Im Sommer würde ich dann schon eher unter 25 Minuten erwarten.


    Das war mir vorher klar. Auch, dass ich bei Urlaubsfahrten etwa alle 2,5 Stunden an die Säule muss. Aber die 2-3 Urlaubsfahrten im Jahr waren mir einfach keine min. 20T€ Aufpreis wert (für real 50km mehr Autobahnreichweite und dann 5 Minuten schneller laden).

    Hier meine erste und bisher einzige DC Ladeerfahrung an einer 150kW Doppel-Säule in Einzelbelegung (hab ich nur gemacht, um 20€ Guthaben bei EnBW einzusacken):


    Kurz vor Weihnachten am Abend (Sonne war schon weg) und etwa 1°C Außentemperatur immer noch mit konstant 110kW (eigentlich 109,5) ca. 20kWh geladen.


    SOC war bei etwa 25%, hatte gut 50 km Landstraße hinter mir, Ladestop war im Navi mit eingeplant (wegen Vorkonditionierung).

    Ad-Hoc Map (wenn ich irgendwo länger bin und Zeit habe)

    EWE Go (als beste Lösung für Wenigfahrer weil unkompliziert und einfach strukturiert)

    EnBW Mobility+ (weil es hier bei uns so wahnsinnig viele davon gibt)

    Aral Pulse (für Notfälle, davor aber unbedingt die 3€ fürs Abo ausgeben!)

    Electroverse (weil man damit wirklich an fast jeder Ladesäule bezahlen kann - und man kann ein Ionity-Abo auch mit einbinden und sogar in der App abschließen, was perfekt für Auslandsreisen ist)

    Also bei mir kann der Beifahrer nicht die Tür öffnen, solange ich nicht im P-Modus bin. Bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, der Fahrer muss sogar abgeschnallt sein.


    Entriegelung per Knopf in der Fahrertür geht hingegen immer.

    Wenn dein Spurhalte-Assistent derart schlecht ist, sollte man ihn auch dauerhaft ausschalten können. Und sei es nur auf "nur Warnung".


    Und ich rede hier nicht von blinken vergessen oder nur kurz angetippt, sondern zügige Geradeausfahrt über schmale Kreisstraßen ohne Markierung oder Bundesstraße mit sanfter Kurve bei leichtem Schneefall (jedes Mal definitiv mitten auf meiner Spur).

    Bei uns lief die Übergabe relativ gut, der Mitarbeiter wusste ziemlich genau, was er macht.


    Der einzige Punkt, der mir wirklich sehr auf die Nerven geht, ist der fehlerhafte Spurhalte-Assistent, den ich noch nicht mal dauerhaft ausschalten kann. Der wollte mich schon mehrfach entweder in den Gegenverkehr oder in den Graben ziehen.


    Den Tempomaten nutze ich wegen seiner übervorsichtigen Bremsungen selbst bei leichtesten Kurven oder im normaldichten Autobahnverkehr eigentlich gar nicht mehr - schade, prinzipiell wäre es eigentlich ein schönes Feature.

    Vom Gebimmel, wenn er selbst 1km/h zu schnell fährt, mal ganz zu schweigen.


    Und die Sprachansagen, die sich nicht deaktivieren lassen ... "Neigung zu stark, 360 Grad Kamera wird aktiviert. Auf Verkehr voraus achten! ... " Das macht mich teilweise (4 mal im selben Parkhaus innerhalb von 3 Minuten) echt aggressiv. Vor allem, weil es so absolut unnötig ist.


    Ladeplanung ist schon ganz gut, dürfte aber gerne um ein paar mehr Anbieter (Ionity *hust*) erweitert werden. Und geplante Ladestopps aufschieben wäre toll ...


    Ansonsten ein echt schönes, angenehm zu fahrendes Auto, dass viel Wohlfühlpotenzial hat, wenn die Kritikpunkte mal rausgepatcht sind.

    Wir haben uns für den 6e einen NRGkick Gen2 zugelegt. Zusammen mit unserer PV-Anlage in evcc eingebunden, der Raspberry PI dafür klebt jetzt am Router und ist direkt da verkabelt.


    Funktioniert einwandfrei, auch Überschussladen mit automatischer Phasenumschaltung ist kein Problem. Nur seine Ladedaten mitteilen kann er halt nicht :/