Da stehen exakt 2 Sachen in Thorstens Beitrag.
- Assistenzssystem (wie in normalen Fahrzeugen, auch dem Mazda) - Funktionsweise muss sich in einem Recht weit gefassten Rahmen befinden; ist keine 70%-Lösung; man darf sich darauf nicht verlassen
- Sicherheitssysteme (bspw. Flugzeug) - Redundanz, klar abgesteckter Rahmen und Verhaltensweisen; höherer Autonomiegrad aber ebenfalls keine 100% Lösung
Das hat absolut nichts mit Rechtfertigung der aktuellen Mazda-Software zu tun. Es ist ein Hinweis darauf, dass zwischen diesen beiden Typen mehr als nur Welten liegen und kein Verlass auf diese Systeme ist.
Im Flugverkehr oder beim Betrieb von Zügen herrschen auch vollkommen andere Randbedingungen. Da kommuniziert alles mit allem. Im Straßenverkehr ist das nicht der Fall. Dort kommen auch noch 1000 andere Sachen zum Tragen, die alle mit Sensoren unter einen Hut gebracht werden müssen.
Im Flugzeug kommt keine Person zwischen zwei in der Luft geparkten Flugzeugen hervorgesprungen. Im zivilen Luftraum gibt es Kolonnenfliegen nicht...
Züge haben nicht viele Ausweichmöglichkeiten. Dafür aber Überwachung an der Strecke, die auch nicht funktioniert (aus welchen Gründen auch immer). Was viele hier scheinbar erwarten ist eine trügerische Sicherheit.
Und eins sollte man im Hinterkopf behalten, wenn das schlechteste System am Markt ausgereicht hat, um euer Kind auf der Straße nicht ins Jenseits zu befördern, dann hat es ganz gemacht, was es sollte!