Hallo in die Runde!
Die modernen E-Autos sind Onbord bereits mit einer cleveren Ladelogik ausgerüstet. Wenn die Akku-Bordanzeige 100% oder im extrem Fall auch 0% anzeigt, ist dies nicht der tatsächliche Ladezustand des Akkus, da die Ladelogik grundsätzlich zuerst den Akku schützt.
Bei meinem älteren BMW i3 (90Ah) aus Bj. 2017 mit über 100Tkm habe ich stets über die Jahre voll geladen und der Akkuzustand liegt laut professioneller Akkuprüfung im Dezember 2025 immer noch bei 96%!
Das es einen "Bereich" unter 0% und über 100% gibt ist selbstverständlich. Kein Hersteller wird mit Ausreizen der Kapazität einer Akkugarantie über 8 Jahre oder 160Kkm geben. Wir reden hier ja auch immer von Brutto vs. Nettokapazität.
Du kannst reihenweise Videos sehen in denen entweder gezeigt wird, dass man mit 0% noch "etliche" Kilometer schafft oder es wird zumindest davon gesprochen. Probleme gibt es doch nur, wenn man die Kiste "im Verbennersprech" komplett trocken fährt. Der Benziner oder Dieseln war bei angezeigtem leeren Tank auch nie direkt bereit liegenzubleiben...fahren ging da auch noch, bis er wirklich stehen geblieben ist.
Hatte mal ein Video von einem Enyaq-Fahrer gesehen, der seinen Akku regelmäßig auf 0% runtergefahren hat und nur bis knapp über 6ß% geladen hat, weil das "schneller" ging auf Dauer als 10 bis 80.
Unabhängig von der Zellchemie: eine Ladebegrenzung gehört in jedes E-Auto als Komfortfunktion. Ob der Fahrer es nutzt oder nicht sei dahingestellt.