Meine Erfahrung und warum ich enttäuscht bin

  • Wir haben hier gerade Minustemperaturen - Akku ist in der Früh zwischen 3-5° kalt, trotz Tiefgarage.

    Da muss ja zumindest was passieren wenn man einfach ins Auto steigt und wartet. (In der Früh halt ideal - man hat da ja Zeit)

    Werde es demnächst mal testen ob sich da was Temp. mäßig tut. Berichte dann.

    Der LFP ist ja von CATL wenn ich mich nicht irre - die werden ja wissen dass diese Akkus keine Kälte mögen.

    Ich bin nach wie vor der Hoffnung dass mit einem "Patch" die Sache (und noch viele anderen) behoben wird.

    Aktuell spekulieren wir ja...lasst uns mal bis Jänner warten was da passiert.

  • ...naja, aber es sind keine neuen Erkenntnisse, wenn sie ihre Antworten aus unseren Beiträgen zieht... ;)
    Und ja, ich habe auch oft unser Forum als Quelle in den Antworten. Das bringt mich nicht weiter, da ich alles im Forum bereits gelesen habe...

    Aber ich hab meine Infos ja nicht von der KI sondern von Mazda Mechanikeren und von dem YouTube Kanal (Schuster Auto)…

  • So, heute Früh mir die Zeit genommen und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ins Auto gestiegen.

    Dongle angesteckt und mal die Temp festgestellt. 2-3° min/max

    Dann wie es angeblich laut Handbuch ist, einfach drin sitzen und warten ohne die Bremse zu betätigen...

    Nach 5min genau null passiert.

  • Jetzt mal meinen Senf dazu.

    Eine Akkuheizung ist schon nice und vermutlich wird diese bei weit unter 0°C auch automatisch von Mazda angesteuert, aber ich bin jedesmal froh, wenn genau das nicht passiert.

    Warum?


    Persönliche Meinung:

    Aus meiner Sicht ist eine Akkuheizung ein Stromfresser, den ich überhaupt nicht brauche.

    Der Akku hat sich alleine durchs fahren und dem Innenwiederstand der Zelle aufzuheizen.

    Bei sehr sehr kalten Temperaturen kann ich es jedoch verstehen, um den Akku zu schonen, ansonsten bin ich aber jedesmal froh, wenn ein Auto dies nicht tut.

    (Trotzdem sollte eine manuelle Vorkonditionierung zugepatcht werden um die Leute die nicht Zuhause laden können zufrieden zu stellen.)


    Auf Langstrecke sollte er sich sowieso durch den Innenwiederstand der Zelle selbstständig aufheizen, wenn der Akku gut gedämmt ist verliert er die Wärme dann auch nicht.


    Ich würde allerdings behaupten, dass er eine Akkukühlung hat. Ansonsten würde die Temperatur im Akku ja nicht fallen auf Langstrecke. Außerdem hört man das ja auch, denn wenn er kühlt müssten vorne die Jalousie zum Wärmetauscher aufgehen und die Klimaanlage müsste dabei laufen. Bilde mir ein, dass das auf meiner Langstrecke so war. Habe aber auch nicht aktiv darauf geachtet.

    Jedenfalls weiß ich aber, dass der Akku bis zur nächsten Ladesäule immer wieder gut runtergekühlt war. Das spricht für eine Flüssigkeitsakkukühlung.


    Ließe sich jedenfalls alles klären, wenn jemand mal die Plasteabdeckung vorne ausbaut und schaut, ob die Kühlflüssigkeitsschläuche Richtung Akkupack gehen. Bzw. Vielleicht sieht man es auch auf der Hebebühne.


    Jedenfalls nochmal zur Akkuheizung: Auch Changan wirbt mit der micro...blabla Heizung bei seiner Deepal Autoreihe. Diese verbauen ja den selben CATL Akku, weil's die gleiche Platform ist. Auch CATL selbst wirbt damit. Neue BYD Akkus verfügen wohl auch über ein ähnliches System mittlerweile.

  • Ich möchte mal ein kleines Update zu dem Fahrzeug geben:


    Ich bin letztes Wochenende eine Strecke von genau 200km hin und zurück gefahren und habe einige interessante und frustrierende Erfahrungen gemacht.


    Fahrtantritt war mit etwa 230km Reichweite, dabei bin ich im Feierabendverkehr mit geschwommen und wenn frei war bin ich auch mal 150-180 gefahren. Am Ziel wollte ich mit 50% ankommen. So habe ich das im Navi auch eingestellt und auch, dass ich nur mit EnBW Laden möchte. Ich weiß dass entlang der Route dutzende EnBW-Säulen vorhanden sind und geplant hatte ich am EnBW-Park in Marktheidenfeld zu laden. Das Navi schlägt mir kurz nach Fahrtantritt vor, dass ich nach 117km die Autobahn verlassen soll und in der Aschaffenburger Innenstadt Laden soll. Absolut unverständlich meiner Meinung nach, denn zum EnBW-Ladepark in Marktheidenfeld hätte ich es locker geschafft und müsste nicht in die Stadt fahren, somit wäre es Entlang meiner Route, wie es sich auch gehört. Die Route habe ich mehrmals neu gestartet, ohne dass das einen Erfolg gebracht hat. Den Park in Marktheidenfeld habe ich dann als Ziel im Navi angegeben und bin mit 13% angekommen.

    An der Säule angekommen habe ich mit ca. 110 kW im Peak geladen, solange bis ein anderen Auto an der gleichen Säule angeschlossen hat. Dann ging die Leistung auf 40-48 kW runter und ging auch nicht wieder hoch. Die Säule teilt aber auf 150/150 kW. Das hatte ich aber bereits mehrfach und wie ich gelesen habe betrifft es auch viele. Zu Anfang war es für mich auch nicht verständlich, warum bei so einer langen strecke der Akku nicht warm genug ist, bzw. nicht vorkonditioniert wurde, aber das ist ja auch wieder ein weiteres Problem bei Mazda.

    Also die Frust rausgelassen und weitergefahren, bis zum Ziel.


    Am gleichen Abend bin ich vom Ziel, also in Würzburg nach Wertheim gefahren. Ich hätte es ohne Probleme und mit mehr als 10% im Akku bis zum EnBW-Park in Marktheidenfeld geschafft, wo ich sowieso die Autobahn verlassen musste. Also hätte ich auch genau da laden können um nach Wertheim zu fahren. Wollte das Navi aber nicht. Stattdessen wollte es beim ersten Mal, dass ich die Autobahn verlasse, um wieder in Richtung Würzburg zu fahren dort zu laden (siehe Foto). Also Route abgebrochen und neu gestartet. Diesmal wollte das Navi, dass ich die Autobahn zurück fahre, um einen massivem Umweg zu fahren und auf der anderen Strecke bei EnBW zu laden (zweites Foto). Ich dachte ich sehe nicht richtig, EnBW in Marktheidenfeld ist doch auf dem Weg, erreichbar und sowieso entlang der Route und das Navi kennt doch die Säule! Also wieder ohne Navi gefahren.


    Am nächsten Tag bin ich in Würzburg gestartet mit Überschuss an Reichweite bis zur nächsten EnBW-Säule auf der Autobahn. Diesmal hat das Navi den Vogel komplett abgeschossen. Ich sollte viel zu früh, mit über 40% in die aschaffenburger Innenstadt, um dort zu laden. Entlang der Route gab es wieder genug EnBW-Säulen, an denen ich mit geringerem SoC angekommen wäre, was ja auch so eingestellt ist.


    Meine bisherige Erkenntnis: Die fehlende Akku-Vorkonditionierung (über Umwege wohl möglich, aber davon nichts gemerkt bzw. nicht Sinn der Sache), die schlechte Routenplanung und die Fehler bei der Ladegeschwindigkeit machen den Mazda 6e, für meine Verhältnisse zu keinem guten Auto für längere Strecken. Ich hoffe das möglichst Zeitnah eine Fehlerbehebung kommt.


    Einige von euch werden bestimmt sagen, dass sie absolut keine Probleme mit dem Auto haben und dass alles funktioniert. Bitte beachtet, dass ich meine eigene Erfahrung schildere und dass das nicht auf jeden oder jedes Auto übertragbar ist. Ich teile meine Erkenntnisse und meine Erfahrungen mit dem Auto!

  • Zum Akku-Vorheizen biete ich mal folgenden Gedankengang an:

    Wenn man an der AC-Ladesäule steht, dann lässt sich das Vorheizen über die App aktivieren.

    Dadurch bekommt der Akku eine angenehme Temperatur, direkt sofort beim Losfahren. Dies hilft dann in den ersten Minuten Ladung zu sparen, da ein warmer Akku weniger verbraucht. Sobald man erstmal fährt, erwärmt er sich automatisch durch die Nutzung. Kennen wir alle vom Handy, bzw. von allen elektrischen Geräten, dass sie durch die Nutzung wärmer werden. (Auch ein Kühlschrank entzieht dem Innenraum weniger Wattstunden, als wie er an den Raum abgibt).


    Heute merkte ich bei ca. +4°C, dass der Wagen schlechter beschleunigt hat, 2 Mins nach der Abfahrt. Später aber zog er wieder richtig gut ab.

    Wie oben gesagt: alles nur mein Gedankengang, ohne Gewähr auf Korrerktheit!

    Das Vorwärmen könnte z.B. (ausgedachte Zahl) 2 kWh kosten, dafür aber den anfänglichen Verbrauch um 1,6 kWh senken. Somit „kostet“ das Vorwärmen kaum etwas, weil man Gewinne zurück bekommt, aber man hat dann gleich die volle Beschleunigungsleistung.


    Ein Vorwärmen während der Fahrt ist nicht notwendig - der Akku wird ohnehin warm. Es würde auch nichts bringen, dass man vorheizt und dafür einige kWh Ladezustand verliert, deren Auftanken dann den Geschwindigkeitsgewinn wieder zunichte machen. Also quasi:

    ohne Vorheizen lädt man 32 Minuten

    mit Vorheizen hat man höhere Ladegeschwindigkeiten, aber auch einen kleinen Akkustand, womit die Ladezeit erneut beinahe 32 Minuten sind.

  • Mit einem kalten Akku unter 10° lade ich von 10% - 80% mit ~60kWh.

    60kwh= 1 KW in der Minute

    D.h 46kw in 46 Minuten.

    Lädt man nun mit einem temp. Akku ~ 100kwh

    Dann sind es 1.6kw in der Minute

    (100/60=1.66)

    D.h. 46/1.66 = 27,7 Minuten


    Differenz 18 Minuten. Bedeutet mit kaltem Akku muss man 18kw mehr im Akku haben, um mit kaltem Akku auf die gleiche Ladezeit zu kommen.


    Anders würde es aussehen, wenn das BMS während des Ladevorgangs die Ladeleistung erhöht, da das Akku sich ja dabei erwärmt.

    Dann kann es so sein, wie du es schon schreibst, dass ein Vorkonditionieren wieder verpufft

  • Wahrscheinlich bin ich der Einzige hier, den das stört, aber der Fakt, dass der Scheibenwischer nicht ganz nach links ausen wischt und immer ein Stück der Frontscheibe unberührt lässt, nervt mich unglaublich 😅 Dachte eigentlich, es wäre nur eine Gewöhnungssache, aber offenbar nicht… Gerade die letzten Tage bei Schneefall ist es für mich wirklich nervig, wenn der Wischer den Schnee zwar von der Scheibe wischt, ihn dann aber am linken Rand sammelt und sich dort eine kleine Schneewand aufbaut, die den Blick doch etwas zu sehr einschränkt, gerade beim Linksabbiegen.