Ladeziegel - Mobile Wallbox - Notfall Wallbox - 230 Volt

  • Wir hatten letztes Jahr den Corsa e für meine Frau angeschafft und da auch gleich die WB mit eingebaut (alles selber, nur Anschluss durch Elektriker - Kosten von 900€ Material und 150€ Anschluss und Meldung). Hat keine 2 Wochen gedauert.


    Wir haben zwar auch so eine Ladeziegel, aber gebraucht haben wir den bisher nicht. Nehmen wir als Backup mit auf Reise.


    Wir haben aber auch PV auf dem Dach und ich habe keine Lust auf Basteleien, muss Out of the Box funktionieren und das tut es seit Installation mit PV-Überschuss, Steuerung via App.


    Die WB war in dem Fall aber noch Recht teuer, da ich die passende zum Wechselrichter genommen habe.


    Ab Juli versorgen wir darüber dann aber auch zwei Elektroautos mit rund 30kkm im Jahr zusammen.

  • Bei der ganzen Diskussion um AC-Geringladen (Schuko) oder Vielladen (CEE) fehlt mir etwas der Fokus auf die Ladeverluste bei langen Ladezeiten.

    Weiß jemand, wie hoch die Ladeverluste (nur fürs Auto, ohne Leitung) tatsächlich sind (in Watt)?


    Hintergrund meiner Frage: ich habe ein BKW auf meiner Garage mit einem Überschuss von ca. 300 Watt bei sonnigem Wetter. Rechnet es sich, wenn ich mit 6A (1,3KW) den Tag über lade, oder geht da mehr durch den Ladeverlust des Autos verloren?

    Mazda 6e TakumiPlus, SoulRedChrystal Metallic, AHK, 03.2026

  • Genau von dem Wert gehe ich auch aus. Also bei (meinen eingestellten) 10A Ladeleistung (2,3 kw) kommen dann ca 15% Verlust dazu. Sind dann halt statt ca. 30 Cent/kw Hausstrom dann ca. 35 Cent/kw

    Takumi+ | SR | 46V | Michelin Cross Climate 3 Sport

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  • Geht man von folgenden Annahmen aus, dann ergibt sich im Vergleich von einpahsigen zu dreiphasigen Laden bei 3,68kW und 11kW Ladeleistung und einem Leiterquerschnitt von 1,5mm2 zu 4mm2 folgende Werte:


    Pv1AC=152,4W und bei PV3AC=85,7W (Ladeverluste einphasig zu dreiphasig)


    Für eine zu übertragende Ladeenergie von 10 kWh oder 50 kWh ergibt sich eine Ladezeit (ohne Verluste der Batterie und Wechselrichter und Eigenverbrauch des Autos) von

    t1AC=2,717h bzw. 16,304h und für t3AC=0,909h bzw. 4,545h


    Die Leitungsverluste ergeben sich aus W=P*t für eine zu übertragende Energiemenge von 10kWh bzw. 50 kWh zu:

    Wv1AC=414,1Wh bzw. 2070,7Wh und Wv3AC=77,9Wh bzw. 389,5Wh


    Setzt man die Ladeverluste ins Verhältnis, dann sind diese bei Wechselstrom um das 5,3fach höher als bei Drehstrom und wenn man anstatt mit 4mm2 mit 6mm2

    rechnet um das 8fach höher.


    Absolut entsteht für eine Ladung von 10kWh zu 50kWh und einem Energiepreis von 0,3 €/kWh zwischen einphasigem und dreiphasigem Laden ein Unterschied von 0,10 € zu 0,50 €.


    Ich hoffe, ich habe mich nicht verrechnet. Daher alles ohne Gewähr.

    Hinzu kommen die Mehrverluste des Eigenverbrauchs der Steuergeräte während des längeren einphasigen Ladens dazu.


    Wer also die Möglichkeit hat, eine Wallbox mit einfacher Leitungsverlegung zu installieren, der sollte es tun. Auch die Ladezeiten verkürzen sich dadurch um ein Drittel bei 11 kW zwischen Wechsel-und Drehstrom. Wer nicht die Möglichkeit hat, aber mit Wechselstrom laden kann, der lädt immer noch günstig und günstiger als an einer öffentlichen Ladesäule.

    Mazda 6e in Aero-Grey und Anhängerkupplung (Takumi Plus mit Lfp-Akku)

  • Vielen Dank dafür. So genau kenne ich mich da mit den Berechnungen nicht aus, aber da bin ich froh die WB mit 6mm² angeschlossen zu haben.



    Macht bei unserem Corsa aktuell ca. 8% Ladeverluste beim Laden mit 8kW Leistung

  • Allerdings gehört das in den Wallbox-Thread. Hier geht es ja um Ladeziegel. Da bringt es wenig, wenn man schreibt eine Wallbox ist besser. Man hat Gründe für den Ladeziegel.

    Takumi+ | SR | 46V | Michelin Cross Climate 3 Sport