Das liest sich wie: Am Ende des Tages sollten wir uns bei Mazda bedanken, dass es nur so wenig Fehlfunktionen gibt?
Mein 6e hat „Jibaku“ begangen – Mazda, ich habe Fragen.
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Das liest sich wie: Am Ende des Tages sollten wir uns bei Mazda bedanken, dass es nur so wenig Fehlfunktionen gibt?
Sagen wir mal so: man hat keine rechtliche Handhabe, wenn es nicht immer sauber funktioniert.
Bei optimalen Verhältnissen gehts besser und die werden vermutlich „ausgibiger“ getestet. Für mehr wurde wohl nicht investiert, wenn ich das hier so lese.
Jede Marke hat da andere Ansprüche und Budgets für sowas.
Ich hatte dazu mal das Video von NCAP gefunden.
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Das wurde hier im Forum sicher auch schon verlinkt.
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Ich möchte hier nur einmal auf einen Unterschied von 2 System-Typen zu sprechen kommen.
Assistenzsysteme: Der Fahrer steht in der vollen Verantwortung, falls das System nicht korrekt funktioniert und es muss auch nicht korrekt funktionieren, dazu gibt es keine Pflicht! Es darf Macken haben.
Sicherheitssystem: Der Hersteller steht in der Verantwortung. Diese Systeme sind manchmal mehrfach redundant und funktionieren so gut wie immer sehr zuverlässig.
Der technologische Sprung von einem Assistenz- zu einem Sicherheitssystem ist in bestimmten Bereichen des PKWs extrem teuer und kompliziert aufgrund der unterschiedlichen Umgebungen.
Bei einem Flugzeug ist das beispielsweise deutlich einfacher, weil die Landebahnen und Radarsysteme alle einheitlich genormt sind weltweit.
Man darf sich einfach niemals auf ein Assistenzsystem verlassen. Das kann 99x gut gehen und 1x leider nicht.
Ich komme selber aus der Entwicklung von Logistik Fahrzeugen und es ist immer wieder eine irre Debatte, ob man Dinge wie Personenerkennung überhaupt bewerben möchte, weil sich irgendwann jemand drauf verlässt und einen Menschen umfährt, weil es 99x gut ging und man Vertrauen aufgebaut hat. Selbiges im PKW.
Meine Meinung ist, dass es genau anders herum sein sollte. Ein Fahrer sollte sich bewusst dazu entscheiden diese Assistenz nutzen zu wollen, warum auch immer.
Wenn diese Systeme dann als Sicherheitssystem eingestuft werden, dann dürfen die gern Pflicht sein, dann kann man sich auch drauf verlassen.
Zu sagen, dass die Assistenzsysteme mehr tödliche Unfälle vermeiden, oder gar gänzlich Unfälle vermeiden ist leicht und mag auch stimmen, aber ich vermute das ist extremst gering. Wie will man das ernsthaft klar definieren?
Ich hoffe es wurde nicht bereits auf den Unterschied dieser 2 Wortlaute hingewiesen im Verlauf. Ich hatte es beim überfliegen nicht gelesen und jeder sollte das im Hinterkopf haben, dass es Assistenz- und Sicherheitssysteme gibt.
Nun nochmal harte Worte von mir. Wem es nicht passt darf das gern anders sehen. Es geht mir nicht darum hier jemanden persönlich anzugehen, aber vielleicht mal kurz drüber nachdenken.
Wer sich auf ein Assistenzsystem komplett verlässt und sogar die Hände bewusst vom Lenkrad nimmt (gibt ja Hilfsmittel…), am Handy spielt, oder in brenzligen Situationen nicht selber bremst weil der Assistent das ja gleich macht sollte bitte Führerschein abgeben. Da hat jemand den Sinn dieser Systeme nicht verstanden.
Klar, wenn man auf einem Testgelände ist, oder allein auf der Fahrbahn kann man die grenzen gern austesten, aber nicht wenn andere Fahrzeuge, oder Menschen um einen herum sind.
Vollkommen richtig, sehe ich genauso, bin selber schon in Situationen gekommen, wo ich halt eher reagiert habe als das Assistenzsystem, ob das System das Auto noch zum Stehen gebracht hätte, weiß ich nicht, wollte ich aber auch nicht ausprobieren.
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Da stehen exakt 2 Sachen in Thorstens Beitrag.
- Assistenzssystem (wie in normalen Fahrzeugen, auch dem Mazda) - Funktionsweise muss sich in einem Recht weit gefassten Rahmen befinden; ist keine 70%-Lösung; man darf sich darauf nicht verlassen
- Sicherheitssysteme (bspw. Flugzeug) - Redundanz, klar abgesteckter Rahmen und Verhaltensweisen; höherer Autonomiegrad aber ebenfalls keine 100% Lösung
Das hat absolut nichts mit Rechtfertigung der aktuellen Mazda-Software zu tun. Es ist ein Hinweis darauf, dass zwischen diesen beiden Typen mehr als nur Welten liegen und kein Verlass auf diese Systeme ist.
Im Flugverkehr oder beim Betrieb von Zügen herrschen auch vollkommen andere Randbedingungen. Da kommuniziert alles mit allem. Im Straßenverkehr ist das nicht der Fall. Dort kommen auch noch 1000 andere Sachen zum Tragen, die alle mit Sensoren unter einen Hut gebracht werden müssen.
Im Flugzeug kommt keine Person zwischen zwei in der Luft geparkten Flugzeugen hervorgesprungen. Im zivilen Luftraum gibt es Kolonnenfliegen nicht...
Züge haben nicht viele Ausweichmöglichkeiten. Dafür aber Überwachung an der Strecke, die auch nicht funktioniert (aus welchen Gründen auch immer). Was viele hier scheinbar erwarten ist eine trügerische Sicherheit.
Und eins sollte man im Hinterkopf behalten, wenn das schlechteste System am Markt ausgereicht hat, um euer Kind auf der Straße nicht ins Jenseits zu befördern, dann hat es ganz gemacht, was es sollte!
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Chris1988 : Es gibt auch schon in PKWs ähnliche Sicherheitssysteme. Aber bisher leider nicht kommerziell in Deutschland.
Autonomes Fahren Level 3 hat bereits Sicherheitssysteme an Bord für Spurhaltung, Wechsel und Beschleunigung.
Aber das wird sicher noch dauern bis wir mal flächendeckend level 3 in Deutschland bekommen.
Sorry für so viel Offtopic jetzt halte ich die Klappe

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Danke für die Info, aber auch den Systemen ist meiner Meinung nach nicht wirklich zu trauen. Zu viele Störeinflüsse, wenn man von nahezu optimaler Umgebung abweicht (Regen, Nebel, Verschmutzungen, kaputte Straßen, Reflexlektionen, usw.) auch bei diesen Systemen wäre für mich rein der Fahrer immer in der Haftung. Als Hersteller würde ich mir dann ganz stark überlegen solche Systeme anbieten zu wollen...
</Offtopic>
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Dank für die Informationen!
Gestern habe ich bei einer Rundreise auf der schwäbischen Barock Straße den riesigen Nachteil des Lenkassis wiedermal erfahren dürfen.
Es macht einfach keinen Spaß, wenn er auf kleineren Straßen ohne Mittelstreifen hart eingreift und dich in den Gegenverkehr drückt.
Da bist Du ständig verkrampft am Lenkrad um gegenzulenken. Der Lenkassi drückt dich vom rechten Rand weg, obwohl noch Platz wäre.
Weiterhin interpretiert er einige Fahrbahnmarkierungen falsch! Z. B. in Kurven oder bei Abbiegespuren...
Einfachste Lösung!
Einfach abstellen können (ist ja nicht erlaubt lt. Brüssel), oder die manuellen Einstellungen dauerhaft speichern.
Ich hätte Gestern mindestens die Lenkassi Einstellungen zehn mal neu einstellen müssen!
Nicht zumutbar! 😪
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Denke das Hauptproblem ist in der heutigen Zeit, dass einem diese Assistenzsysteme aufgezwungen werden. Dass wir sie noch ausschalten können, ist aktuell eher "Luxus". Irgendwann wird es so weit sein, dass nicht mal mehr das möglich sein wird....
Außer man hat eine "Fahrprüfung" absolviert, die bescheinigt, dass man noch alleine, so wie in früheren Zeiten fahren kann.
Mit dieser Teinahmebescheinigung kann man dann zum Händler, der diese Zwangsassis abschalten darf.

Ja, es nervt, Assistenzsysteme auszuschalten, wenn man sie mal nicht haben möchte. Aber lieber einmal mehr ausschalten, als draufgehen.
Wäre nicht so das Problem. Dass man aber schon eine Checkliste braucht um in den Tiefen des Systems alles abschalten kann ist mühsam. Besser wäre es man könnte seine "bervorzugten" Assis anhaken (inkl. Frau Mazda) und auf eine der Favoritentasten legen, um diese dann mit einem Klick auszuschalten.
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So viele Favoritentasten gibt es gar nicht. Ich versuche mit den Assistenten irgendwie zu leben, es ist aber schon mühsam.
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Beschäftige dich mal mit der heutigen Fahrprüfung....
Die Benutzen ganz bewusst Rückfahrkamera als Einparkhilfe und MÜSSEN! die sogar dafür benutzen... Grade erst von meinem Kollegen erfahren, dessen Kinder die Prüfungen gemacht haben... Wenn man danach ein Auto ohne Kamera fährt... Keine Ahnung wo da die Logik herrscht... 😅