Da sollte man mal einen Blick in die AGB und Datenschutzbestimmungen wagen und nicht Äpfel und Birnen vergleichen.
Dass heute jeder vernetzte Neuwagen Telemetriedaten nach Hause schickt, steht außer Frage. Aber zwischen dem, was traditionelle Hersteller treiben, und der Datensammelwut von Tesla liegt immer noch eine ganz andere Liga.
Tesla ist im Kern kein klassischer Autobauer, sondern ein datengetriebenes Tech-Unternehmen. Die Kisten fungieren als rollende Sensor-Plattformen. Permanente Video-Uploads der Innen- und Außenkameras, hochauflösende Fahrprofile, jede Lenkradbewegung für das Autopilot-Training und minutengenaue GPS-Protokolle.
Dadurch wurde ja auch erst klar, welche Autos in Elon Musks Garage stehen. Jeder wird überwacht. Von innen und außen. Du bist das Produkt.
Dass Tesla dem Fahrer daraus im Nachgang ein paar hübsche Graphen in die App malt, ist im Grunde reines "Brot und Spiele". Man bekommt die Krümel der eigenen Daten serviert, während das Auto rund um die Uhr als Wanze agiert.
Bei Mazda & Co. reden wir über rudimentäre Telematik, Fehlerspeicher und simple Status-Pings. Das rechtfertigt die schwache Software nicht, aber mir ist ein OEM, der bei diesem Feature etwas hinterherhinkt und dafür verhältnismäßig wenige Daten abgreift, im Alltag ehrlich gesagt zehnmal lieber als ein gläserner Überwachungs-Schlitten – nur damit ich am Ende einen schönen Lade-Export habe. Dafür gibt es Drittanbieter-Apps (oder eben selbstgecodeten Kram) in Hülle und Fülle. Und die Daten bleiben bei dir.
So, jetzt reicht es mit dem Thema hier in diesem Thread. Es geht schließlich um etwas anderes.