Mazda6e PERFORMANCE

  • ...ich komme von einem 26 Jahre alten Golf 4 Variant mit 101 PS.
    Für mich ist/war der 6e wie eine Rakete/Raumschiff
    Fahre ihn von Beginn an im Sportmodus mit "normaler" Lenkung. An der Ampel ist er den Verbrennern tatsächlich bis mindestens ca. 60 Kmh überlegen...
    Übel wird es, wenn der Ladestand 20 Prozent oder weniger beträgt. Da wirkt er auf der Landstraße wie ein 80 P.S. Verbrenner, finde ich...

  • Denke, dass liegt immer an den Erfahrungen die man vorher gemacht hat.

    Komme ebenfalls von Autos, die bisher immer schwächer waren. Angefangen mit 101PS bis max 180 PS. Vor dem Mazda den Hyundai Ioniq mit 136 PS, aber Elektro. Fühlte sich sogar bis 100 kmh mehr an, als mein Opel mit 180 PS. Danach war es schwach.


    Der Mazda ist definitiv in der Beschleunigung besser, aber würde jetzt nicht sagen, dass man beim beschleunigen "stark" in den Sitz gedrückt wird 🙈😂


    Die Freude am Fahren findet man definitiv, aber eher im Bereich gutes kräftiges gleiten im Verkehr. Gute Kurvenlage. Aber kein "Rennauto". Und da er bei max 180 abgeriegelt ist, auch kein "Top Speed". Für den Alltag definitiv ausreichend.


    Ansonsten wie die anderen sagten, am besten selber Probefahren. Unsere Erfahrungen sind nicht deine.

    Mazda 6e SR, Deep Crystal Blue, Takumi Plus 8)

  • Eine Klasse Reiselimousine. Leise, gut im Verbrauch. In der Stadt kommst du zügig vom Fleck.


    Neigst du dazu auf der AB oft links zu fahren und 130 bis 140 ist dir zu langsam, dann ist das definitiv nicht dein Auto.


    Magst du entspanntes Mitschwimmen...dann ab zum nächsten Händler, Auto für ein Wochenende leihen und eigene Meinung machen.

  • Deine Frage "Knallt er ordentlich rein", würde ich definitiv mit nein beantworten. E-Auto-Punch, bei voller Beschleunigung in den Sitz zurückgeschlagen zu werden, gibt es im Mazda6e nicht. Ich finde zum Glück! 😉

    Vielmehr hat er ein angenehme, durchaus zügige Beschleunigung.

    Aber wie schon mehrfach beschrieben, eine Probefahrt klärt auf!

  • Ich komme vom CX-60 PHEV, 327PS und 500NM.


    Der 6e fühlt sich "untenrum" mindestens genausoschnell an, da der PHEV auch beim Überholen beim Kickdown runterschalten und den Verbrenner anwerfen musste (dazu rechtzeitig den Sport-Modus rein, dann gings flotter los).


    Der 6e zieht dabei im Sport-Modus anfangs genauso durch, beschleunigt dann aber so ab 100-110 doch langsamer, somit ist er von ca 75km/h hinter dem LKW bis wieder Einscheren nur auf knapp 130, der CX60 war da auf 145... :) .


    Im flotten Alltagsbetrieb subjektiv kein wesentlicher Unterschied zum stärkeren CX-60 im Antritt, dabei ist der 6e aber wesentlich komfortabler (weniger hartes Fahrwerk), liegt besser wegen des Schwerpunkts und lenkt trotz der "weichen" Lenkung direkter ein, zwar kein Sportwagen, macht auf Landstraßen trotzden sehr viel Spaß!


    An der Ampel reichts auf alle Fälle meist dicke, um auch ohne durchtreten die anderen stehen zu lassen, wo der CX-60 konzeptbedingt trotz mehr Leistung auch nicht besser war


    Ist halt doch ein E-PKW und kein Hybrid-SUV... :thumbup:

  • Woe ist so die Performance des 6e?

    wie sportlich ist er?

    Knallt er ordentlich rein?

    Wie fährt sich das Ding generell? Kann man damit auch sportlich fahren?

    Das kommt ein wenig auf dich an, der 6e ist kein Sportwagen, aber man kann ihn schon fliegen lassen, wenn man einen guten Schließmuskel hat.

    Zwei Tonnen Gewicht spürst du in den Kurven, aber durch den Antrieb hast du sofort Leistung, du kannst also einen Tick später aufs Pedal um aus der Kurve zu kommen.

    Ich hab den 6e am zweiten Tag nach Abholung durch den Schwarzwald fliegen lassen und das macht schon Spaß, ist aber ein wenig herausfordernd.

    Kurve zu spät anbremsen mag er gar nicht, das Gewicht drückt, hohe Kurvengeschwindigkeiten brauchen Saft in den Armen, er mag lieber raus als in die Kurve.

    Wenn man es mal raus hat, macht der Antrieb schon Fun, das Fahrwerk zeigt aber klare Grenzen, er ist ein Cruiser, kein Sportler.

    Takumi Plus | Polymetall grau | EZ 05.26 | Schwarzwald

  • Hallo,


    ich komme von einem Mercedes S350 Diesel mit 258 PS und einem 3-Liter Motor und eine Drehmoment von maximal 320 Nm. Der Wagen war in einer ähnlichen Gewichtsklasse von über 2t.


    Vom Fahrgefühl ist der Mazda 6e in der Stadt und bis ca. 110-12ß km/h deutlich spritziger und im Anzug schneller als der Mercedes, gefühlt. Der Mercedes war da nicht schlecht, aber bei Kickdown muss das Getriebe erst einmal ein oder zwei Gänge runterschalten und das Turboloch überwinden.

    Und die Daten bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegen dicht zusammen, Mazda bei vollem Akku bei 6,6 Sekunden, Mercedes S350 bei 6,7 s.


    Nach oben raus hat der Mercedes natürlich deutlich mehr Leistungsressourcen und riegelt nicht bei 180 km/h ab.


    Vor der S-Klasse hatte ich einen CLS 500 (W219) mit der 5,5 Liter V8-Maschine und 387 PS Leistung. Das war natürlich ein schönes Sahnestück. Der Umstieg war schon eine Umstellung, nicht nur wegen der Leistung, sondern auch wegen der Laufkultur und des Sounds.


    Dennoch, der Mazda 6e ist kein langsames Fahrzeug, Es ist keine Rennmaschine, aber die Leistung ist mehr als ausreichend um schnell zu überholen, auf der Beschleunigungsspur sich gut in den fließenden Verkehr einzufädeln.

    Ich liebe das praktisch geräuschlose und stufenlose Beschleunigen.


    Und wo gibt es heute noch große Möglichkeiten auf der Straße, die Leistung voll auszuschöpfen, geschweige denn für längere Zeit.


    Aber jeder muss das für sich persönlich ausmachen. Wenn man mal ein E-Auto mit mehr als 400 PS gefahren ist, dann fühlen sich die 258 PS beim Mazda 6e vielleicht lahm an.

    Mazda 6e in Aero-Grey und Anhängerkupplung (Takumi Plus mit Lfp-Akku)